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Post on 08-Sep-2015

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Warum Sicherheit und Gesundheitsschutz für Mitarbeiter in beratungsoffensiven Berufen nur mit einem ganzheitlichen System umsetzbar sind?!

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PowerPoint-Prsentation

Daniela VoigtSoziologin Herzlich Willkommen

Unser Angebot aWehrness Kampagne fr den ffentlichen Dienst

Alleinstellungsmerkmale der aWehrness-Kampagne

Wissenswertes:Das Baukastensystem wurde speziell fr beratungsintensive Berufe entwickelt und wird fr die Bedrfnisse jeder Organisation angepasst und weiterentwickelt Telefon Helpline und anonyme Chat-BeratungUmfassendes Sachbuch, mit Checklisten, Quickguides, Erster Hilfe und MethodenkofferSelbstschutzsystem eigens fr die Bedrfnisse von Beratern entwickelt, so schonend und simpel wie mglich und so effektiv wie ntig Workshops und Techniken Gesundheitsschutz und SicherheitLehrvideos, Magazine und Tools zur Untersttzung der KampagneAngepasste WorkbooksSelbstlernprogramme

Sicherheit und Gesundheitsschutz fr Mitarbeiter und Organisation

Ziel der KampagneInformation zum ThemenkreisErkennen der eigenen SicherheitskulturVorstellung mglicher Sicherheitskultur - aWehrnessPraktische bungen an praxisnahen Fllen Analysen von einzelnen Szenarien Erlernen von einfachen Verhaltensmustern in besonderen Situationen Gesundheitsschutz fr MitarbeiterDeeskalationstraining in Wort und TatEtablieren einer Sicherheitskultur

Ablauf der Veranstaltung09.00 Begrung der Teilnehmer 09.15 Warum Reden wir ber Gewalt am Arbeitsplatz (Daten/Fakten) 09.20 Gefhrdungsbeurteilung09.40 Tabuthema Gewalt? 10.15 bung: Checkliste zum Erfassen der eigenen Sicherheitskultur 10.30-10.45 Pause10.45 Besprechung der Checkliste11.00 Sicherheitskultur Vorstellung aWehrness11.30 Erarbeiten von Lsungen zur Deeskalation 12.00 aWehrness Was wenn Reden nicht mehr hilft?!12:45 Feedback und Abschlussbesprechung Daten und Fakten Wissenswertes:Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts 2013 hat von 5.939 Frauen und Mnnern (zwischen 18 und 64 Jahren) in den letzten zwlf Monatenjeder Fnfte psychische Gewalt erfahrenjeder Zehnte, selbst psychische Gewalt ausgebtjeder 20. Opfer von physischer Gewaltmehr als drei Prozent haben selber physische Gewalt ausgebt

Daten und Fakten GewaltGewalt ist kein eindeutig definierter Begriff und hat viele Formen. Allgemeingltig werden unter Gewalt verstanden:Handlung oder Struktur, die zu einer psychischen oder physischen Schdigung (Verletzung bis Zerstrung) fhrtandrohen einer o. g. Handlungder Schdigung eine Absicht zugrunde liegtdie Schdigung kann sowohl Person als (indirekt) Sachen betreffenwenn ein Ungleichgewicht der Krfte vorliegt, Macht ausben, beweisen oder bekommen

Daten und Fakten AggressionAggression ist krperliches oder verbales Handeln, mit der Absicht zu verletzen oder zu zerstren. Gewalt ist Aggression in extremer und nicht sozial akzeptabler Form. Aggression ist sozusagen die Vorstufen von Gewalt.

Konflikt (nach Duden): Zusammensto, Zwiespalt, WiderstreitKonflikte entstehen, wenn gegenstzliche, nicht miteinander vereinbare Ziele, Interessen, Bedrfnisse und Werthaltungen zusammentreffen.

Tabuthema?

Erkennen der eigenen SicherheitskulturGewalterfahrungen im beruflichen Umfeld, sollen nicht als exotische Vorstellung klassifiziert werden, sondern als mgliche (wenn auch nicht alltgliche) Erlebnisse.

Idee:Warum nicht Mitarbeiter systematisch und ganzheitlich schtzen und gesund erhalten?

Effekte einer SicherheitskulturAuch wenn glcklicherweise nur wenige Mitarbeiter physische Gewalt erlebt haben, so ist die Ziffer derer, die psychische Gewalt erfahren mussten als relativ hoch einzuschtzen. Schon alleine zum Selbstschutz und fr die eigene Gesundheit, verspricht ein konfrontativer Umgang mit Gewalt jeglicher Art eine Verbesserung der Situation.

fr die Mitarbeiter:Vermeidung eines Versagensgefhls (was habe ich nur falsch gemacht?)Erfahrungen und ngste offen aus- und anzusprechenSelbstfrsorgetechniken fr den eigenen GesundheitsschutzMethodenkoffer fr einen schonenden Umgang mit GewaltMglichkeiten fr bewusstes Eingreifen und Deeskalation

fr das Unternehmen

aktiver Gesundheitsschutz der MitarbeiterOrganisationslernenVerbesserung der SicherheitRisikominimierung

aWehrness kurze DraufsichtDas aWehrnesskonzept baut darauf auf, Bewusstsein auf die chaotische Situation zu lenken. Und sie damit wieder handhabbar zu machen. Zum Konzept gehren:Verstndnis fr die SituationAnnahme der eigenen GefhleAnnahme der Gefhle des GegenbersBewusstsein dafr, dass eine gefhrliche Situation jederzeit mglich istKommunikationsimple Verhaltensweisen und am Ende der Kette Was wenn reden nicht mehr hilft?!

Kontinuitt im Lern-, Umgangsverhalten und Bewusstsein

Erste Hilfe - Brocheck Im Ernstfall kann fast alles verwendet werden. Risiken minimieren Aufrumen. Immer und immer wieder!

Biologische Urprogramme Hinweis:Unter Angst wird der Mensch wieder ein wenig zum Urmensch. Simple und primitive Verhaltensweisen herrschen vor. Groe Gedankensprnge sind fast unmglich.

Angst GefahrEs wird davon ausgegangen, dass man mit der Veranlagung zu Schreck oder Kampf/Fluchttyp geboren wird.Diese Veranlagung lsst sich aber erheblich durch Erfahrung und Lernen beeinflussen.Im Gehirn (Sympathikus) wird bei Gefahr umgehend die sog. Kampf- oder Flucht-Reaktion eingeleitet. Gefahr wird subjektiv definiert und kann z. B. sein: Unterschreitung einer kritischen Distanz (Fluchtdistanz) Krperliche BedrohungDrohungenBeschimpfungensoziale ngste, wie die Angst vor Ablehnung, Kritik, Misserfolg, vor Autorittenber- oder UnterforderungKonflikteVerlustngsteErwartungenDenkmuster

ffentlicher Dienst im Wandel

Auf allen Ebenen handelt die moderne Verwaltung mglichst brgernah, warum ist das noch nicht bei allen Adressaten angekommen?Angst vor Autoritten Hemmungen und Angstgefhle in Gegenwart von Autoritten werden im Laufe der Sozialisation antrainiert. Dies kann sich als Angst oder Hemmung manifestieren. Je hher die Machtstellung des Gegenbers ist, desto strker werden die Gefhle.

Hinweis: Behrden wie die Polizei oder das Sozialamt, die Mitarbeiter der Rentenversicherungsanstalt oder das Klinikpersonal haben in bestimmten Bereichen Macht. Sie entscheiden ber Antrge und manchmal ber existenzielle Bedrfnisse.Defizitbedrfnisse Es ist eine Sache sich eventuell einen Wunsch nicht erfllen zu knnen, eine andere ist es wenn das Gefhl vorherrscht, dass das Anliegen existenziell (also bedrohlich) ist.

Sicherheitskultur aWehrness KampagneDas BaukastensystemKernVerhinderung/Verminderung der Entstehung von Gewalt und Aggressionen

Aggressionsauslsende ReizeSubjektiv erlebte Gewaltanwendung oder Machtdemonstrationen durch den MitarbeiterStressbelastungFrustrationserlebnisseMangelnde Autonomie, Selbstkontrolle und MitbestimmungVerhinderte BedrfnisbefriedigungGesetze, Hausordnung und GewohnheitenAggressionsauslsende VerhaltensweisenInteraktions- und Kommunikationsmuster von MitarbeiternSubtile BestrafungenNebenwirkungen von Drogen oder MedikamentenOHNE REIZ KEINE AGGRESSION!Stufe IVernderung der Bewertungsprozesse von aggressivem VerhaltenVerstndnis der Ursachen und Beweggrnde aggressiver Verhaltensweisen

Aggression als mgliche Reaktion auf:

rger und WutAngstberforderungVerletzung und KrnkungKrankheit, Schmerz und TrauerHilfslosigkeit, OhnmachtSelbstwertverlust und MinderwertigkeitserlebenKonflikteKontroll- und AutonomieverlustMangelndes Kommunikations- und AusdrucksvermgenInnere AmbivalenzenInnere VerzweiflungSchuldgefhle, mangelnde SelbstannahmeSucht oder Krankheit Stufe IAggression ist ein MitteilungsversuchAggression ist eine Verhaltensreaktion!ZIEL/URSPRUNG DER AGGRESSIONEN IST NICHT GLEICH VERURSACHER! Stufe IIGesundheitsschutzDistanzierungs- und Abgrenzungstechniken

erfolgreiches handeln unter stress kann man ben Akzeptieren des (Angst)zustandes einfache lsungenHandelnneu interpretation des angstzustandes

Umgang mit Stress und Angst

Stufe IIIKommunikative Deeskalationstechniken im direkten Umgang mit hochgespannten Kunden

Stufe IIIFrhwarnsignale erkennen

bedrohliche Grundstimmungerste Anzeichen eingeschrnkter Selbstkontrollegesteigerte Aktivittpsychomotorische ErregungKperspannungverkrampfte HndeSchwitzendrohende Gestengesteigerte Tonhhe oder Lautstrkeverzerrte Gesichtszgestarrer oder abwesender Blickgeringe KrperdistanzStufe IV

SelbstschutzsystemSelbstschutzsystemGerade wenn es krperlich wird, haben viele Menschen Grenzen und Hemmungen. Und das zu recht. Zunchst kann man mit Sensibilitt, Stimme und Krperhaltung, die meisten Situationen deeskalieren. Allerdings ist ein feines Gespr gefragt, zu erkennen, wann eine Situation tatschlich eskaliert. Flucht- und Abwehrmechanismen beginnen zu wirken. Bei allen Selbstschutztechniken gilt, sofort nach Ausfhrung und Mglichkeit den Raum zu verlassen. Insbesondere die Flucht ist das Mittel der Wahl. Die vorgestellten Selbstschutztechniken wurden eigens fr die Bedrfnisse von Beratern entwickelt, so schonend und simpel wie mglich und so effektiv wie ntig. ber die Jahre wurden die Techniken getestet und optimiert. Vielfltige Situationen haben manche Anpassungen und Variationen verlangt. Geblieben ist ein wiederkehrendes Dreipunktesystem, nach dem immer gleichen Schema. Greifen Drcken Aufstehen. Viele Kollegen mit Behinderung knnen nur bedingt aus der Situation flchten. Gerade fr sie, wurden Techniken modifiziert und ein eigener Handlungsraum entwickelt.

Stufe VSekundr Prvention nach aggressiven Vorfllen25 % aller ttlichen krperlichen bergriffe, ziehen ein Trauma nach sich. Diese Wirkung hat auch Sekundreffekte fr viele andere Kollegen. Ganzheitliches Sicherheitskonzept durch Fort- und Weiterbildung:

Stufe VVersorgung von kollegen: Dontnicht bagatellisieren (war doch gar nicht so schlimm)verunsichern (warum hast du nicht)Gesprch auf sich selbst bringen (kenne ich, bei mir)sagen, dass es zum Beruf gehrtauffordern, ber das Geschehene ausfhrlich zu berichten