kitz april 2005

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Kaprun AN EINEN HAUSHALT P.b.b ERSCHEINUNGSORT Kaprun Verlagspostamt: A- 5710 Kaprun 76. Ausgabe, April 2005 Österreichs Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hielt sein Versprechen die Gedenkstätte Kaprun zu besuchen. Im Bild v.r.n.l.: Abg.z. Natiionalrat Erika Scharer, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Bürgermeister Ing. Norbert Karlsböck. 43385S87U

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  • AN EINEN HAUSHALTP.b.bERSCHEINUNGSORTKaprunVerlagspostamt: A - 5710 Kaprun76. Ausgabe, April 2005

    43385S87U Kaprun

    www.kaprun.spoe.at

    sterreichs Bundesprsident Dr. Heinz Fischer hielt sein Versprechen die Gedenksttte Kaprun zu besuchen. Im Bild v.r.n.l.: Abg.z. Natiionalrat Erika Scharer, Bundesprsident Dr. Heinz Fischer, Landeshauptfrau Mag.Gabi Burgstaller und Brgermeister Ing. Norbert Karlsbck.

  • April 2005 - 2 -

    Impressum: Eigentmer, Herausgeber und Hersteller: Sozialdemokratische Partei sterreichs, Ortsorganisation Kaprun; Redaktionsteam: Dipl. Ing. Gerhard Weilguny, Ing. Norbert Karlsbck, Erika Scharer, Ulli Punz, Heinz Wiesmayr,

    Ing. Helmut Kleon, Peter Lederer, Ing. Ernst Zutz, Hans Jger, Misha Hollaus, Dieter Wei, Wolfgang Maroschek, Josef Heinrich, Gerald Wiener, Susanne Karlsbck, Maria Buchner.

    Redaktion: Dipl. Ing. Gerhard Weilguny, Gartenstrae 333, A-5710 Kaprun, 0664/3937843; email: weilguny@kaprun.atLayout und Fotos: Misha Hollaus, 0676/5653012; email: misha.hollaus@sbg.at

    Druck: Druck Weitgasser; Nikolaus Gassnerstr. 682, A-5710 KaprunZeitungskontonummer : 0 1 0 1 7 0 5 2 bei der Raika Kaprun

    www.kaprun.spoe.at

    GR Dipl. Ing. Gerhard Weilguny

    Liebe Leserinnen und liebe Leser!

    Seite3-78-910111213141516171819

    20-2526-27

    2829-31

    32

    InhaltBrgermeisterseitenGemeindestubeBaumanahmenGetrnkesteuerHS SanierungWohnanlageBildergeschichtenBibliothekJugend - Gemas anMusterungJung und AltNRAbg. Erika ScharerPensionistenverbandAufi & OwiNaturfreundeVeranstaltungstippsKinderbetreuung

    Um diese Jahreszeit schieen nichtnur die Frhlingsblumen aus demBoden, sondern auch die Baukrneragen wieder hoch in die Luft. Gott sei Dank, denn beides sinduntrgerische Zeichen von Neube-ginn, Durchstarten und positiver

    Zukunftseinstellungen im ganzenOrt.Viele, fr den Ort wichtigen Dingeund Entscheidungen sind nicht so-fort und so weithin sichtbar wiediese. Wichtige Themen werdenvielmehr in der Gemeindevertre-tung und den Unterausschssenbehandelt und ihre Tragweite istoft erst viel spter zu spren. Wir berichten in dieser Kitz berzahlreiche solche Themen, wieTherme, Limberg II, Gletscher-bahnaktien der Verbund und vielesmehr.Daneben finden Sie auch noch ei-nen Rckblick auf diverse Akti-vitten und Veranstaltungen imvergangenen Winter bzw. eine Vor-schau auf die kommenden Som-merveranstaltungen.

    Im Namen des Redaktionsteamswnsche ich Ihnen viel Freude undEntspannung beim Lesen der Kitz.

    Ihr RedakteurGerhard Weilguny

    Bitte um freiwilligen DruckostenbeitragLiebe Leserinnen und Leser!

    Die Herausgabe der Zeitung Kitz kostet nicht nur viele freiwillige Stun-den der Hobbyzeitungsredakteure, sondern auch viel Geld. Wenn Sie,was wir hoffen, die Kitz immer gerne lesen, so bitten wir Sie, uns miteinem freiwilligen Druckkostenbeitrag zu untersttzen. Zu diesemZweck liegt dieser Ausgabe ein Erlagschein bei.Wir bedanken uns bei Ihnen mit der regelmigen Herausgabe derOrtszeitung Kitz und hoffen, dass fr Sie immer interessante Informa-tionen darin zu finden sind. Ihr Redakteur Gerhard Weilguny

    Das KITZ Redaktionsteam

    verffentlicht auch Ihre

    Veranstaltungstermine!

    Nchste Ausgabe der KITZ

    JUNI/JULI 2005

    Bitte senden Sie Ihre Termine anweilguny@kaprun.at

    0664/3937843

  • - 3- April 2005

    Mag. pharm. Johann Baier

    A-5710 Kaprun ,Salzburgerplatz 215 Telefon : 06547 / 8669, Telefax : 06547 / 8751

    Seiten des Brgermeisters

    Brgermeister Ing. Norbert Karlsbck

    Liebe Kaprunerinnen,liebe Kapruner!

    Kaprun im AufbruchKaprun ist in Bewegung, wie kaumein anderer Ort im Pinzgau. DieGrundlagen dieser Dynamik sinddie besondere Lage und die naturr-umlichen Besonderheiten unseresKaprunertales, sowie die optimisti-sche Zukunftseinschtzung auf-grund einer Vielzahl von groen undkleinen Projekten in Kaprun.Diesepositive Zukunftsaussicht ist keineSelbstverstndlichkeit. Vielmehr istsie das Ergebnis von intensiven Vor-bereitungsarbeiten und Aktivitten.Die Gemeinde begleitet dabei diejeweiligen Projektbetreiber partner-schaftlich, konsequent und vor al-lem lsungsorientiert. Dieser seit ei-nigen Jahren beschrittene"Kapruner Weg" zeigt bereits er-freuliche Wirkung. Kaprun ist zur-zeit die Gemeinde mit der gering-sten Arbeitslosigkeit im Pinzgauund bietet mehr als 1000 Einpend-lern aus anderen Gemeinden Arbeit.

    Die Tauerntherme ist mit groartigerUntersttzung von 11 ARGE-Ge-meinden des Mittleren Pinzgau ei-nen groen Schritt in Richtung Um-setzung vorangekommen.Die als nchstes geplante Detailpla-nung und Bohrung hat die Unterstt-zung des Landes Salzburg, von denBergbahnen Saalbach, Zell am Seeund Kaprun, der GlocknerstraenAG, der Salzburg AG und weitererInfrastrukturpartner.

    Eckpunkte der vergangenen Monate waren:z11.1.2005: Prsentation der "Ther-menstudie Salzburg" durch die Lan-desregierung. Kaprun wurde an dieerste Stelle der Standorte gereiht,deutlich vor St. Martin. Die klareAussage des Landes lautet: Kaprunund St. Martin sind die bevorzugtenStandorte im Land Salzburg.

    z11.2.2005: Nach einer sehr erfreu-lich verlaufenen Intensivbespre-chung ber die Tauerntherme mit al-len Landesregierungsmitgliedern,fand eine Projektbesprechung mitLandeshauptmannstv. Dr. Haslauerin Kaprun statt. Gemeinsam wurdenweitere Schritte zur Projektumset-zung festgelegt.z11.3.2005: Bei einem Treffen mit

    mglichen Finanzierungspartnernaus der Salzburger Bankenlandschaftwurde die ausgezeichnete Standor-teinschtzung noch verdichtet und eswurden gemeinsam mit unserem Pro-jektbetreiber VAMED und den Ban-ken weitere Gesprchstermine imApril vereinbart.Noch im Frhjahr sollen alle Grund-lagen ausgehandelt sein, um den Startder sogenannten Projektphase II undder Tiefenbohrung, die im Herbst be-ginnen soll, zu garantieren.

    Erster Platz fr TauernTherme

  • April 2005 - 4-

    Seite des Brgermeisters

    Die Wasserkraft als erneuerbareEnergiequelle erlebt zur Zeit euro-paweit einen neuen Aufbruch. DieMglichkeit des Pumpspeichernsin den Kapruner Stauseen wirktwie eine riesige Batterie. Stromwird gespeichert, wenn er nicht ge-braucht wird und Strom wird er-zeugt, wenn er dringend notwen-dig ist.Das geplante Pumpspeicher-Kraft-werk im Berg, nahe dem KraftwerkOberstufe, soll mit einem ber 5km langen Straentunnel erschlos-sen werden und 360 Mio. kosten.Die Gemeinde Kaprun verhandeltderzeit einen Partnerschaftsver-trag mit der Verbund AHP. DieserPartnerschaftsvertrag soll kologi-sche Ausgleichsmanahmen ge-

    nauso regeln, wie Ersatzzahlungenfr die Bauzeit und Begleitma-nahmen zur Frderung der Raum-und Umweltvertrglichkeit. Eine Einigung zu diesen Fragenmuss vor den ersten Behrdenver-fahren gegeben sein und wirdgrundstzlich von den Verhand-lungspartnern angestrebt.Fr die Gemeinde Kaprun ist einehohe rtliche Wertschpfung undNachhaltigkeit in der Betriebspha-se und whrend der 6-7 jhrigenBauzeit besonders wichtig. Dazu

    Kraftwerksprojekt Limberg II soll 2006 starten

    Beinahe 70 Jahre alt ist die Tra-dition der Kraftwerke im Ka-prunertal. Der Mythos des Tau-ernwerkes, als Aufbauprojektnach dem zweiten Weltkrieg, hatKaprun bekannt gemacht.

    zhlt die Einbindung mglichstvieler rtlicher Gewerbebetriebeim Bereich der Zulieferung und alsSubunternehmer. Fr die Gemein-de und den Tourismusverband er-geben sich zustzliche Einnahmenaus der Kommunalsteuer und derFremdenverkehrsabgabe.Die touristischen Aspekte fr dasAusflugsziel Mooserboden wirdein unabhngiger Tourismusexper-te beurteilen und sollen ebenfallsGrundlage fr den Partnerschafts-vertrag sein.

  • - 5 - April 2005

    HORSTENGLACHER

    MALERMEISTERMaler- und

    Anstreicherarbeiten

    Tapetenarbeiten

    Blechdachbeschichtung

    Fassadenarbeiten

    Vollwrmeschutz

    5710 KaprunPension Bergheil

    Tel.: 06547 / 8339Fax: 06547 / 8339 - 33

    In den vergangenen Monatenwurde eine Vielzahl von Bauan-suchen positiv verhandelt. Er-freulich sind besonders die dreiAusbau- und Erweiterungspro-jekte der 4-Sterne Hotels Barba-rahof , Gletscherblick und Ka-prunerhof. Im Pichldrflwerden zwei Mietwohnhusererrichtet. Die positive Grundstimmung istan den zahlreichen Anfragenzum Standort Kaprun aus ver-schiedenen Branchen deutlichsprbar. Viele Projekte sind inder ersten Entwicklungs-phase.Es kann daher von einer Nach-haltigkeit der guten Standortent-wicklung ausgegangen werden.

    Vor einem Jahr tauchten Verkaufs-absichten der Verbund bezglichihrer Gletscherbahnaktien auf.Schon nach wenigen Monaten ver-stummten die Verkaufsstimmenund es wurde der Gemeinde ge-genber von einer stabilen Ak-tionrsstruktur gesprochen. DieseSicht wurde erst krzlich von derVerbund besttigt.Durch die offenen rechtlichen Ent-scheidungen nach dem Brandun-glck, bestehen noch immer Unsi-cherheiten und Risiken. Wie in denvergangenen Jahren, knnen dieseam besten in der bestehenden Zu-sammensetzung der Gletscher-bahnaktionre bewltigt werden.Die Tauernkraftwerke, heute Ver-bund, sind seit ber 50 Jahren ei-nes der grten Unternehmen inKaprun und waren am Aufbau derGletscherbahnen AG mit ihrer Un-tersttzung wesentlich beteiligt.

    Rege Bauttigkeit

    Auch heute besteht wegen derwichtigen Kraftwerksanlagen, so-wie dem neuen KraftwerksprojektLimberg II groes Interesse amStandort Kaprun. Es ist daher ver-stndlich, dass die Verbund kei-nesfalls Vernderungen im Besitzin der Gletscherbahnen AG, ohneAbsprache mit dem Partner Ge-meinde Kaprun durchfhrt.Wenn zuknftig sowohl Zeit, alsauch Umstnde, richtig und gutsind, und sich die Verbund von derGletscherbahnen AG langfristigeinmal trennen will, dann sind diederzeitigen Kapruner Gletscher-bahnaktionre und insbesondersdie Gemeinde in engem Kontaktmit der Verbund aufgerufen, ge-meinsam mit mglichst v