P.D. Ouspensky - Bewusstsein Und Gewissen

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Der vorliegende Band besteht aus fuenf kurzen Aufsaetzen, die urspruenglich nach Ouspenskys Tod und vor der Zusammenstellung des Fourth Way in den Jahren 1952-1955 als Buecher gedruckt worden sind. Die Buecher sind zwecks privater Verteilung gedruckt worden - in keinem Fall mehr als dreihundert Kopien -sie kamen nicht in den Verkauf und waren bis dahin fr die Allgemeinheit nicht erhaeltlich.Wie The Fourth Way stammt der Inhalt der fnf Buecher in diesem Band aus Aeusserungen Ouspenskys anlsslich seiner Treffen; anders als in der Weite jenes grsseren Bandes konzentriert sich hier jeder Essay auf einen wichtigen Lehrsatz des Systems, so dass die Goldkoerner leichter herausgeloest werden knnen. Der Wert, diese Konzepte unter den jeweiligen Begriff gebracht und zusammengestellt zu finden, besteht darin, dass die Aufsaetze insgesamt die praktisch psychologische Seite des von Ouspensky vermittelten Systems abdecken; separat genommen, kann jeder Essay in einer einzigen Sitzung erfasst werden und somit als Schluessel dienen, um sich dem Reichtum an Material zu nhern, der in Ouspenskys ausfhrlicheren Buechern enthalten ist.

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<p>P.D.OUSPENSKYBEWUSSTSEINUNDGEWISSENDIESUCHENACHWAHRHEITSPHINXVERLAGBASELAusdemEnglischenvonRolIH.GleichmannCIP-KurztitelauInahmederDeutschenBibliothekOuspenskv,PeterD..BewusstseinundGewissen:d.SuchenachWahrheit/P.D.Ouspensky.(Ausd.Engl.vonRolIGleichmann).-Basel:Sphinx-Verlag,1982.Orig.-Ausg.u.d.T.:Ouspensky,PeterD.:ConscienceISBN3-85914-141-419821982SphinxVerlagBaselAlledeutschenRechtevorbehaltenOriginaltitel:Conscience1979Routledge&amp;KeganPaul,LondonUmschlaggestaltung:ThomasBertschiUmschlagbild:BeatFrankProduktion:CharlesHugueninGesamtherstellung:Zobrist&amp;HoIAGPrattelnPrintedinSwitzerlandISBN3-85914-141-4ScanundBearbeitung:DerVierteWegGurdjieIIKreisStuttgart2012InhaltEinIhrung7Erinnerungsvermgen19Scheinpersnlichkeit57Eigenwille95NegativeGeIhle123BemerkungenzurArbeit143EinfiihrungWenn man sich einem der von P.D. Ouspensky verIIentlichtenWerke nhert, von Tertium Organum (zuerst in Russland imJahre 1912 herausgegeben, spter bersetzt und 1920 in EnglandverIIentlicht und seither viele Male neu auIgelegt) bis zu dieserneuen Sammlung kurzer Arbeiten, so ist es wichtig, sich zuvergegenwrtigen, dass Ouspensky selbst wenig Vertrauen in dasgeschriebene Wort als vorrangige Methode zur Erlangung derWahrheit gesetzt hatte. Nicht dass O (wie ihn Mitgliederseines Kreises untereinander nannten) Bildung und das Verlan-gen nach Zugang zu Wissen im geringsten verachtet htte.Ouspensky war selbst ein unersttlicher aber kritischer Leser,und im Alter von sechs Jahren las er erstmals Turgenjew - in sojungen Jahren ein klarer Hinweis auI sein aussergewhnlichesTalent. Mit zwlI Jahren hatte er den grssten Teil der ihmzugnglichen naturwissenschaItlichen und psychologischen Lite-ratur verschlungen. Als er sechzehn war, hatte er sich lauteigenem Zeugnis entschlossen, keinen oIIiziellen Abschluss zuerwerben, sondern seine Studien auI jene Aspekte des Wissenszu konzentrieren, die ausserhalb und ber den traditionellenWissensgebieten standen. Die ProIessoren tten die Wissen-schaIt, sagte er, genauso, wie die Priester die Religion tten.Seinem EmpIinden nach ging keine der etablierten WissenschaI-ten in der ErIorschung anderer Dimensionen, die es gewiss gab,weit genug; sie blieben im leeren Raum stehen, wie er sichausdrckte.Ouspenskys spterer Widerwille, sich auI das geschriebeneWort als Mittel, Wissen weiterzugeben, zu verlassen, beruhte auIzwei Hauptpunkten, beide wesentlicher Teil des Systems, daser lehrte. Erstens, die Wichtigkeit, an der eigenen Entwicklungmit und durch eine Schule oder den strukturierten Kontext einerGruppe zu arbeiten. Ouspenskys Philosophie beruhte auI derVorstellung, dass der Mensch eine Maschine ist, die sich ineinem traumhnlichen, mechanischen Zustand durch ihre Exi-stenz bewegt, und dass er, um sein gesamtes Potential zu er-schliessen, mittels disziplinierter Bemhungen, sich seiner selbstzu erinnern, erwachen muss - Ihig zu sein, jederzeit seinerselbst voll gewahr zu werden. Sich seiner selbst zu erinnern istschwer und erIordert eine Reihe von Schritten in einer bestimm-ten Folge zusammen mit der HilIe einer Schule; die mglicheBelohnung ist das Erlangen objektiven Bewusstseins mittelsSelbst-Studiums, Kontrolle und Umwandlung negativer GeIhle.Dies ist ein erwachter Zustand, in dem ein Mensch, von seinemZustand des Wach-SchlaIs beIreit, Ihig ist, die hhere Wirklich-keit (esoterisches Wissen) wahrzunehmen, die ihm in seinemgewhnlichen, unentwickelten Seinszustand verborgen ist. DerSchlssel zu all diesem bildet natrlich die Arbeit innerhalb derSchule, die auI dem Prinzip beruht, dass die Entwicklung vonWissen und das Wachsen des Seins gemeinsam zum rechtenVerstehen Iortschreiten mssen. Im Unterschied zu vielen ande-ren Systemen kann dasjenige von Ouspensky dem Einzelnen nichtallein mittels Kontemplation ErIolg bringen oder lediglich durchAnwenden der intellektuellen Fhigkeiten zum Verstehen Ih-ren. Aus diesem Grund betonte Ouspensky sein Leben lang, dassdas System aus keinem Buch erlernt werden kann. Obwohlgelegentlich Kapitel aus seinem Buch Auf der Suche nach demWunderbaren. Perspektiven der Selbsterfahrung und Welterkennt-nis lteren Mitgliedern seiner Londoner Gruppen laut vorgelesenwurden, geschah dies nicht nur zur Anregung von Diskussionen,sondern auch, um das Niveau und die Intensitt der ursprngli-chen russischen Gruppe zu demonstrieren. Folglich knnten alleBcher Ouspenskys eher als EinIhrung in die Arbeit des Systemsdenn als ReiseIhrer angesehen werden, mit deren HilIe sichdieseArbeitunternehmenliesse.DerzweiteHauptpunktIrOuspenskysZweiIelamWertvonBchernalsLehr-MittelwarseineigenerbetrchtlicherRespektvor der Macht des Wortes. Als hervorragender Journalist im vor-revolutionren Russland hatte Ouspensky seinen Lebensunter-halt mit dem Wort verdient und war sich sowohl dessen Wirk-samkeit als auch der Schwierigkeit es zu handhaben, bewusst.AuI einem Blatt wohl zusammengestellte Worte knnen einenGedanken vermitteln, wie es die gewhnliche Rede nicht ver-mag; andererseits kann ein minder vollkommen geschriebenerSatz, eben durch seine Verschwommenheit, mehr verbergen alsenthllen. Ouspensky war sich der Wichtigkeit des richtigenWortes im richtigen Kontext so bewusst, dass er oItmals einManuskript wieder und wieder berarbeitete, was nach Ab-schluss der ersten Fassung Jahre beanspruchte. Ein typischesBeispiel ist seine Novelle Strange Life of Ivan Osokin, 1905geschrieben, aber erst 1915 verIIentlicht. Verschiedene seinerBcher, einschliesslich des bekannten Auf der Suche nach demWunderbaren, hatte er berhaupt nie zur VerIIentlichung Irei-gegeben. Auf der Suche nach dem Wunderbaren erschien alsManuskript bereits 1925, wurde in den dreissiger Jahren denMitgliedern seiner Londoner Gruppe laut vorgelesen, durchlieIeine Anzahl Revisionen und war bei Ouspenskys Tod im Jahre1947immernochunverIIentlicht.Leute, die Ouspensky gut kannten und an seinen TreIIen oItteilnahmen, erinnern an den Nachdruck, den er auI die Wahl despassenden Wortes legte, um einen bestimmten Zustand zu deIi-nieren, an seine Weigerung, sich mit religisem und philosophi-schem Jargon einzulassen sowie an seine klare Erkenntnis, dassjede Behauptung ihre Bedeutung verliert, wenn sie aus ihremZusammenhang genommen wird. Einer seiner ehemaligen Sch-ler erklrte, dass er, wenn jemand eine Frage mit Mr. Ouspens-ky sagte letzte Woche ... begann, sich die Frage zu Endeanhrte und dann Iragte, aber in welchem Zusammenhangsagte ich das? Sie erinnern sich auch seines Respektes vor derrecht erschreckenden Autoritt des verIIentlichten Wortes -das heisst vor der Aussicht, dass eine Philosophie, einmal ineinem Buch Iestgehalten, GeIahr luIt, darin beerdigt, Objektendloser Analyse oder als Evangelium genommen zu werden, sodass sie so tot wird wie die Gesetze der Meder und Perser. DaherOuspenskys Erkenntnis, wie riskant die Entscheidung ist, einBuch zu verIIentlichen und seine Vorsicht hinsichtlich desEntschlusses, sein eigenes Werk zwischen Iesten Deckeln zusehen.Ouspensky war ein Meister sowohl des gesprochenen als auchdes geschriebenen Wortes. Er war in erster Linie ein Lehrer, unddie InI Arbeiten in diesem kleinen Band sind nicht das Produkteines Mannes, der zurckgezogen eine Studie verIasst, sonderndas,eines Lehrers, der ein System von Gedanken erlutert, dienur mittels besonnener Fragen seitens seiner Zuhrer und ihresauIrichtigen Wunsches zu lernen allmhlich gewrdigt und rich-tig verstanden werden konnten. Sechsundzwanzig Jahre lang(1921-47) leitete Ouspensky TreIIen, bei denen Leute, die ander Arbeit mit dem System interessiert waren, eine grundlegen-de Vorlesung hren und dann deren Bedeutung Ir sich selbstklren konnten, indem sie przise Fragen stellten (die richtigeFormulierung einer Frage war wichtiger Teil der Selbst-Zucht,die Ouspensky Iorderte). Wie sich eines der Mitglieder vonO'sKreiserinnert:Die Vortrge sind Ir ihn einmal wchentlich ber einenZeitraum von drei Monaten Gruppen von sechzig oder siebzigLeuten vorgelesen worden. Die TreIIen dauerten zwei Stun-den; gewhnlich wurde bei jedem TreIIen eine halbe Lektiongelesen, und dann wurde dazu eingeladen, Fragen zu stellen,die Ouspensky selbst beantwortete ... Von den meisten TreI-Ien Ouspenskys wurden stenograIische AuIzeichnungen auI-bewahrt, und zahlreiche Auszge aus ihnen wurden nachseinem Tode zusammengestellt und als The Fourth Wav imJahre1957verIIentlicht.IndiesemBuchIindetsichvielStudienmaterial... aber die Goldkrner sind schwer heraus-zupicken.DervorliegendeBandbestehtausInIkurzenAuIstzen,dieursprnglichnachOuspenskysTodundvorderZusammenstel-l0lung des Fourth Wav in den Jahren 1952-1955 als Bcher ge-drucktwordensind.DieBchersindzwecksprivaterVerteilunggedruckt worden - in keinem Fall mehr als dreihundert Kopien -sie kamen nicht in den VerkauI und waren bis dahin Ir dieAllgemeinheitnichterhltlich.Wie The Fourth Wav stammt der Inhalt der InI Bcher indiesem Band aus usserungen Ouspenskys anlsslich seinerTreIIen; anders als in der Weite jenes grsseren Bandes konzen-triert sich hier jeder Essay auI einen wichtigen Lehrsatz desSystems, so dass die Goldkrner leichter herausgelst wer-den knnen. Der Wert, diese Konzepte unter den jeweiligenBegriII gebracht und zusammengestellt zu Iinden, besteht darin,dass die AuIstze insgesamt die praktisch psychologische Seitedes von Ouspensky vermittelten Systems abdecken; separat ge-nommen, kann jeder Essay in einer einzigen Sitzung erIasstwerden und somit als Schlssel dienen, um sich dem Reichtuman Material zu nhern, der in Ouspenskys ausIhrlicheren B-chern enthalten ist. Grsste SorgIalt waltete bei der Auswahl vonPassagen aus AbschriIten der TreIIen Ouspenskys, um sie auIlange Sicht herauszugeben und um Verzerrung oder Ausschmk-kung der Gedanken Ouspenskys zu vermeiden. In nahezu jedemFalle wurden Ouspenskys Kommentare wrtlich auIgezeich-net. Natrlich sollte man daran denken, dass die Zusammen-knIte, aus denen die MitschriIten stammen, sich ber einenZeitraum von nahezu dreissig Jahren erstrecken und dass Ous-pensky seine Vorstellungen whrend dieser Jahre erweiterte,vertieIte und verbesserte. Ausserdem hngt das vollstndigeVerstehen einiger BegriIIe, die in diesen AuIstzen verwendetworden sind, von speziellen Bedeutungen in Zusammenhangmit einem System des Vierten Wegs, das Ouspensky lehrte, ab.Wer einen zusammenhngenden berblick ber OuspenskysPhilosophie oder eine weiterIhrende Ausarbeitung der Bedeu-tung bestimmter BegriIIe, die in diesem Buch verwandt werden,sucht, sollte von diesen Proben zu seinen ausIhrlicherenBchern bergehen, die Ein neues Modell des Universums, Aufder Suche nach dem Wunderbaren. Perspektiven der Selbster-11kenntnis und Welterfahrung, und Jom Inneren Wachstum desMenschen umIassen. Nach Ouspenskys Tod verIIentlicht, ent-hlt dies kleine Buch den Text der Vortrge, die neuen Leutenbei Ouspenskys TreIIen whrend des vier bis sechs Monatedauernden EinIhrungsganges vorgelesen wurden. Man war derAnsicht, dass dieses Lesen unentbehrlich ... Ir ein ernsthaItesStudium der Ideen sei. Trotz der vorausgegangenen Warnun-gen braucht der nicht eingeweihte Leser nicht zu zgern, sich denhier vorliegenden InI Arbeiten zu nhern, denn vieles in ihnenkann jeder verstehen, der sich, wie vage auch immer, bewusstist, dass mehr hinter der Existenz steckt, als die eintnigenMuster des Alltagslebens zu enthllen scheinen. Man kommtnicht umhin, sich beispielsweise von Ouspenskys eindringlichenWorten auI den ersten Seiten von Erinnerungsvermgen ange-sprochenzuIhlen:Der Mensch hat gelegentliche Augenblicke von Selbstbe-wusstsein, aber er hat keine Gewalt ber sie. Sie kommen undgehen, beherrscht von usseren Umstnden und gelegentli-chen Assoziationen und GeIhlen. Die Frage erhebt sich: Istes mglich, HerrschaIt ber diese Ilchtigen Augenblicke vonBewusstsein zu erlangen, sie Iter hervorzuruIen und sielngerzuerhaltenodersiesogarpermanentzumachen?Seit dem Zweiten Weltkrieg gibt es natrlich ein stetiges Wach-sen des IIentlichen Interesses am Studium des Bewusstseins,nicht wie es die Medizin deIiniert, sondern als etwas anderes -ein Gewahrsein und AuInehmen einer Welt ber und jenseitsunserer gewhnlichen ErIahrung. Vor allem in den letzten zwan-zig Jahren haben wir verschiedene Techniken auItauchen sehen,die versuchen, die Hhe des Bewusstseins oder des Seins zuheben; Techniken, die Drogen verwenden bis hin zu jenen, dieganz oder teilweise auI den alten stlichen Religionen beruhen.Zustzlich zieht sich durch die sogenannten anerkannten Wis-senschaIten ein erneuertes und ernsthaItes Studium auI denGebieten, die einst als dem Okkulten zugehrig etikettiert12wurden: aussersinnliche Wahrnehmung, psychische Phnomene,neue Dimensionen, BioIeedback, Telepathie und andere Gebie-te, die einst als Bereich der Wahrsager und Scharlatane angesehenwurden. Man knnte sagen, dass die gesamte heutige Welt wiederzu der Beobachtung zurckkehrt, die vor vierhundert Jahren inHamlet gemacht wurde: Es gibt mehr Ding' im Himmel und auIErden,alseureSchulweisheitsichtrumenlsst.Aus diesen Grnden ist es heute angebracht, diese InI B-cher wieder herauszugeben, zu einer Zeit, da das Interesse anP.D. Ouspensky und anderen Philosophen wiedererwacht, die,einst ausserhalb des breiten Stroms, vor langer Zeit sagten, dasses ein Wissen gibt, das alles gewhnliche menschliche WissenbertriIIt und dem Durchschnittsmenschen unzugnglich ist, dasaber irgendwo existiert und jemandem gehrt. OuspenskysSchriIten, die nun in der Sammlung von Manuskripten undUrkunden der Bcherei der Yale Universitt aulbewahrt sind(die P. D. Ouspensky Gedchtnis Sammlung wurde Kennernanlsslich einer umIassenden Ausstellung im Oktober 1978 zu-gnglich gemacht) bezeugen ausIhrlich, dass P. D.O. und seineLeute nach einem Weg suchten, hheres Wissen zu erreichen,lange bevor dies modern - oder sogar akzeptabel wurde. Nochverlangte das BeIolgen des Vierten Weges Iinanzielle Beitr-ge, Einnahme von Drogen oder sogar sklavisches Akzeptierender Darstellungen, die Ouspensky selbst gab - in der Tat erin-nert sich einer seiner Kreise: Er Iorderte uns auI, keine Ideenzu akzeptieren, die nicht in der Praxis bewiesen werden konn-ten. Aber unbedingt notwendig war die BereitschaIt, sein eige-nes mechanisches Funktionieren und das Fehlen eines umIassen-den Bewusstseins zu akzeptieren sowie den Willen, sich seinerselbst zu erinnern, auIzubieten, um das eine zu berwinden unddas andere zu erlangen. Der Leser, der den widerstreitendenZielen und Methoden vieler heutiger Kulte und Philosophienverwirrt gegenbersteht, sollte in den Zielen Ouspenskys, wie siein Scheinpersnlichkeit ausgedrckt sind, eine willkommeneKlarheit Iinden: Das Ziel dieses Systems ist, den Menschen zumBewusstseinzuIhren.13Der Leser wird den meisten Nutzen aus diesen InI kurzenArbeiten Ouspenskys ziehen, wenn er sie liest, anstatt ber sie zulesen:DennocheinpaarknappeErluterungen:Erinnerungsvermgen. Aus:ge aus den Reden und Schriften vonP.D. 0. ber Erinnerungsvermgen, Selbst-Erinnern und Wieder-kehrWie die anderen Arbeiten in diesem Band wurde Erinne-rungsvermgen bei Stourton Press in Cape Town, Sd-AIrika,gedruckt. Es datiert aus dem Jahre 1...</p>