anleitung zum verhandeln

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Ein Auszug aus dem Buch "Deal! Ich bekomme, was ich will" von Jack Nasher. PLUS: Bio-Kommunikation, Job-Bewerbung, Bücher zu gewinnen!

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    Ein Medienprodukt der karp | communication company

    BILDUNGaktuell Das eMagazin fr Management, Personalwesen und Weiterbildung

    #0312.03.2013

    KNOW-HOW ANLEITUNG ZUM VERHANDELN Wahre Gewinner nehmen die Fuste runter, ohne Kompromisse einzugehen. Wie Sie beruflich und privat immer erreichen, was Sie wollen. Ab Seite 8

  • Herausgeber: Alexander Karp karp | communication companyLayout & Grafik: Anton Froschauer Redaktion & Anzeigenverwaltung:Siegfriedgasse 52/19, 1210 WienE-Mail: redaktion@bildungaktuell.atWeb: www.bildungaktuell.at

    Medieninhaber & Herausgeber:karp | communication companywww.karp.atSiegfriedgasse 52/19, 1210 WienGrundlegende Richtung: Journali-stisch unabhngige Berichterstattung und Hintergrundberichte zu den

    Themen Aus- und Weiterbildung, Karriere, Lernen, Bildungspolitik.Hinweis: Bei allen personenbezo-genen Bezeichnungen gilt die ge-whlte Form fr beide Geschlechter. Alle im Inhalt angefhrten Preis- und Terminangaben sind vorbehalt-

    lich Druckfehler und nderungen. Bezahlte Texte sind als Werbung gekennzeichnet.COPYRIGHT: Alle Rechte vorbe-halten. bernahme und Nutzung der Daten bedarf der schriftlichen Zustimmung des Herausgebers.

    Impressum

    BILDUNGaktuell 03/2013

    Themen. Autoren. Inhalte.Wer eine Arbeitsstelle sucht, muss mit groer Konkurrenz rechnen. Ein erster Tipp: Haben Sie den Mut, sich auch fr Stellen zu bewerben, bei denen Sie sich nur geringe Chancen ausrechnen. Haben Sie keine Angst vor Zurckweisung, schreibt Mag. Hans Bachinger. So lernen Sie auch Hrden zu berwinden. Noch mehr Ratschlge auf dem Weg zum neuen Job, finden Sie ab ab Seite 3

    Das Kommunikationsverhalten von Menschen ist so un-terschiedlich wie die Menschen selbst. Dennoch lsst sich mit Hilfe des Structogram eine Typologie erkennen. Grundlage dafr sind die Spielregeln unseres Gerhirns. Sie haben Einfluss auf unsere Persnlichkeitsmerkmale und darauf, warum uns etwas wichtig ist. Menschen wollen individuell angesprochen werden, ntzen Sie das, schreibt Mag. Ursula Autengruber ab Seite 6

    Wir sind besessen von der fixen Idee, knallhart sein zu mssen, um als gute Verhandler zu gelten, schreibt Prof. Dr. Jack Nasher in seinem Buch Deal! Dabei geht es mehr um Kooperation statt um Kampf. Warum wir flexibel statt aggressiv sein mssen, um im Job, Kaufhaus oder beim Autokauf das Beste fr uns herauszuholen, verrt er ab Seite 8

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    Seite 2

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  • Seite 3BILDUNGaktuell 03/2013

    Wer sich fr einen Arbeitsplatz bewirbt, muss mit starker Konkurrenz rechnen. Kein Grund zur Panik. Bleiben Sie dran und trainieren Sie fr den entscheidenden Moment das Bewerbungsgesprch. Was hilft, wei Mag. Hans Bachinger.

    NUR EINER BEKOMMT DEN JOB

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  • BILDUNGaktuell 03/2013 Seite 4

    ten ber eine klare, deutliche, hfliche Spra-che bis hin zu bersichtlichen und aussage-krftigen Bewerbungsunterlagen. Wenn nur eines dieser Elemente nicht verkaufsoptimiert wurde, bedeutet das bereits einen Punktever-lust in Ihrem persnlichen Wettbewerb.Wer sich bereits zu Beginn der Suche ein-schrnkt, bringt sich um eine Vielzahl von Mglichkeiten. Haben Sie den Mut, sich auch fr Stellen zu bewerben, bei denen Sie sich nur geringe Chancen ausrechnen. Haben Sie keine Angst vor Zurckweisung. Auf dem Weg zum Traumjob mssen Sie Hrden berwin-den. Und zu diesen Hrden zhlen auch Be-werbungsabsagen. Nichts ist jedoch umsonst: Jeder Bewerbungsschritt stellt eine wichtige Erfahrung fr die kommende Jobsuche dar. Verkaufen Sie sich nicht als jemand, der Sie nicht sind. Selbst, wenn das beim ersten Ge-sprch gut geht, werden Sie damit sptestens im Probemonat scheitern. Die erste Prmisse bildet die Ehrlichkeit zu sich selbst und Ihrem zuknftigen Arbeitgeber. Die in Mode gekom-menen Pimp ups in den Bewerbungsunter-lagen verursachen mehr Schaden als Nutzen. Erfundene Arbeitsstellen, selbst geschriebene Zeugnisse oder herbeigedichtete Eigenschaf-ten interessieren niemanden aus der Fh-rungsebene. Fhrungskrfte wollen wissen, wer Sie sind und wo Ihre Strken, aber auch

    Schwchen liegen. Bei allem, was Sie tun: Sei-en Sie Sie selbst. Personalmanager suchen kei-ne Schauspieler, sondern Mitarbeiter. Und da steht Authentizitt an oberster Stelle. Dann fllt auch die Selbstprsentation leichter, denn wie Rhetorikexperte Thilo Baum betont: Wer authentisch ist, produziert keine Worthlsen.Zeigen Sie Selbstbewusstsein, verlieren Sie aber nicht die Bescheidenheit aus den Augen. Prsentieren Sie sich selbstsicher, aber auf keinen Fall berheblich. Geben Sie Fehler zu und vergessen Sie gleichzeitig nicht Ihre Str-ken einzustreuen. Eine selbstkritische Haltung zeigt Bodenstndigkeit. Damit werden weite-re Sympathiewerte gesammelt. Wenn Sie eine interessante Jobausschreibung finden und sich bewerben wollen, dann ach-ten Sie auf folgende Grundregel: Halten Sie bersicht und Ordnung. Gestalten Sie eine Bewerbungsmappe mit In-haltsangabe und Seitenzahlen, mit einer ein-heitlichen Schrift und Schriftgre. Schreiben Sie keinen Roman, seien Sie nicht zu minima-listisch. Lassen Sie Ihre Unterlagen korrigie-ren, bevor Sie diese freigeben. Verzichten Sie bei Online-Bewerbungen auf zu groe Datei-mengen und lassen Sie Ihren Lebenslauf so-wie Ihr Bewerbungsschreiben fr sich selbst sprechen.Und nach diesem 1. Schritt: Willkommen im Bewerbungsgesprch! Auch hier gilt es eine klare Struktur zu bewahren. Recherchieren Sie grndlich, bevor Sie den Gesprchstermin wahrnehmen. berlegen Sie sich eine ber-sichtliche Selbstprsentation und ben Sie diese mehrmals vor dem Spiegel. Nehmen

    Wenn Sie in einem neuen Unternehmen arbei-ten wollen, mssen Sie zuallererst lckenlos recherchieren. Sie verbringen einen Groteil Ihrer tglichen Zeit am Arbeitsplatz, folglich sollten Sie auch bestens ber Ihr zuknftiges Berufszuhause informiert sein. In Zeiten des Internets gibt es keine Ausreden mehr. Es gibt praktisch nichts, was nicht herauszufinden ist. Versetzen Sie sich also in die Lage eines Jour-nalisten, der einen Artikel ber das Unterneh-men schreiben will. Stellen Sie sich selbst Fra-gen, die Sie als Leser beantwortet haben wol-len: In welcher Branche ist die Firma ttig? Wie gro ist das Unternehmen? Wer sind die di-rekten Mitbewerber? Welche Unternehmens- philosophie gibt es? Welche Kunden hat das Unternehmen? Wer ist der Geschftsfhrer? Welcher Mitarbeiter ist fr welches Aufgaben-feld zustndig? Lassen Sie sich so sehr auf das Thema ein, dass Sie am Ende den Eindruck er-wecken, als wren Sie schon lange fr das Un-ternehmen ttig. Je ruhiger Sie an Ihre Bewerbung herangehen, desto hher ist das Selbstbewusstsein, das Sie ausstrahlen. Nehmen Sie sich Zeit in allem, was Sie tun. Lesen Sie sich Ihre Bewerbungs-unterlagen besser drei Mal durch, bevor Sie auf den Send-Button drcken. Lassen Sie Ihre Texte von jemandem korrigieren, bevor Sie ihn abschicken. Denken Sie, bevor Sie han-deln! Sprechen Sie im Vorstellungsgesprch nicht zu schnell, sondern behutsam und deut-lich. Nehmen Sie sich auch heraus, besonne-ne Denkpausen einzulegen. Hufig fallen die Antworten auf schwierige Fragen danach we-sentlich besser aus. Und wenn der Stresspegel

    trotz allen Beruhigungspillen steigt, denken Sie daran: Es ist alles nur ein Spiel! Marcel Hirscher ist mit dieser Einstellung zu Slalom-Gold bei der SKI-WM in Schladming gefahren.Jedes Unternehmen lebt von dem, was es ver-kauft, nicht von dem, was es produziert. Die-se Ausrichtung als Sales Driven Company (Beratungsansatz von Menschen im Vertrieb) erfordert, dass von der Empfangsdame ber den Portier und Finanzchef eines Unterneh-mens bis hin zu den tatschlichen Vertriebs-mitarbeitern alle die hchste Maxime des Un-ternehmens in der optimalen Kundenorientie-rung sehen. Diese Unternehmensphilosophie ist auch auf Jobsuchende anwendbar. Denn auch Sie als Einzelperson sind ein Unterneh-men. Jedes Element, das bei Bewerbungen eine Rolle spielt, muss daraufhin ausgelegt sein, sich selbst gut zu verkaufen. Von einer adquaten Kleidung und gepflegtem Auftre-

    Haben Sie den Mut, sich auch fr Stellen zu bewerben, bei denen Sie sich nur geringe Chancen ausrechnen. Haben Sie keine Angst vor Zurckweisung. Mag. Hans Bachinger

    Coaching-Ausbildung fr Fhrungskr

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