( familien -) rechtliche rahmenbedingungen – rechtliche regelungen

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( familien -) rechtliche Rahmenbedingungen – rechtliche Regelungen. Gliederung. 1. Das rechtliche Maßnahmensystem bei häuslicher Gewalt Polizeirecht StrafrechtZivilrecht 2. Überblick über wichtige Gesetze und Regelungen 2.1 Sorgerecht 2.2 Umgangsrecht - PowerPoint PPT Presentation

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Kriminalpdagogisches Schlerprojekt Fallschirm

(familien-) rechtliche Rahmenbedingungen rechtliche Regelungen

Gliederung1. Das rechtliche Manahmensystem bei huslicher Gewalt Polizeirecht StrafrechtZivilrecht

2. berblick ber wichtige Gesetze und Regelungen 2.1 Sorgerecht2.2 Umgangsrecht2.3 Das Gewaltschutzgesetz2.4 Das Kinderrechtsverbesserungsgesetz2.5 Grundlagen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes2.6 Gruppenarbeit zum KJHG

3. Gewaltverhltnis zwischen Staat, Eltern und Kind 4. Erziehungswandel innerhalb der brgerlichen Gesellschaft 5. Statistische Verteilung von Gewalt 6. Kindeswohlgefhrdung7. Gruppenarbeit zur Kindeswohlgefhrdung8. Das Anzeigeverhalten der Opfer 8.1 Die Grnde fr eine Starfanzeige8.2 Die Grnde fr die Rcknahme oder das Absehen von einer Strafanzeige1. Das rechtliche Manahmensystem bei huslicher GewaltPolizeirecht: Auf der Basis der General-klausel in den 1 und 3 des Polizeigesetzes kann die Polizei zur Gefahrenabwehr und zur Beseitigung von Strungen diejenigen Manahmen treffen, die nach pflichtgemem Ermessen erforderlich erscheinen.

Strafrecht: Das Strafrecht stellt die wichtigste Sule des rechtlichen Ma-nahmensystems dar.Kommt es zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens, gibt es neben den klassischen Sanktionen, wie Geld- bzw. Freiheitsstrafe verschiedene Sanktionen gegenber dem Tter, wie z.B. Anti-Gewalt-Training oder Tter-Opfer-Ausgleich. Zivilrecht: Es ist Sache des Opfers, Antrge auf Durchsetzung von Rechtsansprchen zu stellen.

2. berblick ber wichtige Gesetze und Regelungen2.1 Sorgerecht: Verheirateten Eltern steht die Sorge fr ein Kind gemeinsam zuNicht verheiratete Eltern knnen eine offizielle Sorgeerklrung abgeben und das gemeinsame Sorgerecht erlangenSind diese Vereinbarungen nicht vorhanden, hat die Mutter das alleinige Sorgerecht

7 2.2 Umgangsrecht:

Ein Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil und jeder Elternteil ist zum Umgang verpflichtet und berechtigt

Den Eltern obliegt eine gegenseitige Loyalittsverpflichtung.

2.3 Das Gewaltschutzgesetz:

Das Gewaltschutzgesetz chtet Partner-gewalt, indem es gerichtliche Ma-nahmen zum Schutz vor Gewalt und Nachstellung normiert.

Es erfolgt zum Schutz des Opfers eine Trennung von Gewalttter und Opfer.

2.4 Das Kinderrechtsverbesserungsgesetz:

Dieses Gesetz ist eine Ansammlung von Einzelregelungen aus unterschiedlichen familienrechtlichen Bezgen.

Es ermglicht eine Manahme, wenn die staatlichen Hilfeleistungen nicht mehr ausreichen.

2.5 Grundlagen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes:

Die Jugendhilfe ist gesetzlich im SGB VIII geregelt und hat einen Handlungsauftrag im Hinblick auf die Verbesserung der Sozialisationsbedingungen fr die nach-wachsende Generation.

In 1 des KJHG wird die Erziehung der Kinder als das natrliche Recht der Eltern festgelegt, allerdings wacht ber die Ausbung die staatliche Gemeinschaft.Die Jugendhilfe hat den Auftrag, zur Abwendung von Gefahren fr das Kindeswohl unmittelbar zu reagieren. Hilfen zur Erziehung:

28 KJHG Erziehungsberatung 29 KJHG soziale Gruppenarbeit 30 Erziehungsbeistand & Betreuungshelfer 31 sozialpd. Familienhilfe 32 Tagesgruppen 33 Vollzeitpflege 34 Heimerziehung 35 intensive pd. Einzelbetreuung3. Gewaltverhltnis zwischen Staat, Eltern und Kind

Staat wacht ber Eltern Eltern haben ein Pflichtrecht Pflege und Erziehung der Kinder sind das natrliche Recht der Eltern und die zuvrdest ihnen obliegende Pflicht. ber ihre Bettigung wacht die staatliche Gemeinschaft. (Art. 6, 2 GG)

3. Gewaltverhltnis zwischen Staat, Eltern und Kinddurch Schaffung des SGB VIII Wandel zur Erziehungshilfe bei akuter Kindeswohlgefhrdung ist der Gedanke der Erziehungshilfe sekundr ( 8a SGB VIII und 1666 BGB) Erziehung hat zwischen Staat, Eltern und Kind immer ein Moment von Gewalt inne.

4. Erziehungswandel innerhalb der brgerlichen Gesellschaftpreuisches Zchtigungsrecht 1626 Abs. 2 BGB Elterliche Sorge, Grundstze - unmittelbare Gewalt - Willensunterwerfung - direkte und physische Gewalt-freie und willentliche Mitwirkung des zu Erziehenden indirekte und strukturelle Gewalt (Selbstdisziplinierung)Die zwei Arten der Erziehung in der brgerlichen Gesellschaft:4. Erziehungswandel innerhalb der brgerlichen GesellschaftDer Grund dafr, da die Macht herrscht, da man sie akzeptiert, liegt ganz einfach darin, da sie nicht nur als neinsagende Gewalt auf uns lastet, sondern in Wirklichkeit die Krper durchdringt, Dinge produziert, Lust verursacht, Wissen hervorbringt, Diskurse produziert; man mu sie als ein produktives Netz auffassen, das den ganzen sozialen Krper berzieht und nicht so sehr als negative Instanz, deren Funktion in der Unterdrckung besteht. (Michel Foucault, "Dispositive der Macht")5. Statistische Verteilung von Gewalt in der Erziehung

sanktionsfreie Erziehung 28% konventionelle Erziehung 54% gewaltbelastete Erziehung 17% Gruppen innerhalb aller Bevlkerungsschichten relativ gleichmig verteiltJungen erfahren generell mehr Gewalt als Mdchen Insgesamt ein Abnehmen der direkten physischen Gewalt in der Erziehung

6. Kindeswohlgefhrdung

Kindeswohlgefhrdung nach 1666 BGB: 1. Kindeswohlgefhrdung: seelische, krperliche, psychische und erzieherische Bedrfnisse defizitr (in akuter Gefahr) 2. Ursache der Gefhrdung: Missbrauch elterlicher Sorge, Vernachlssigung, unverschuldetes Versagen, Verhalten eines Dritten

Entzug der Personensorge ausschlielich bei Erfolglosigkeit anderer Manahmen oder wenn diese unzureichend erscheinen6. Kindeswohlgefhrdung

wichtige Paragraphen im Zusammenhang mit der Kindeswohlgefhrdung: - 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefhrdung. - 42 SGB VIII Inobhutnahme - 1626 BGB Elterliche Sorge, Grundstze. - 1631 BGB Inhalt und Grenzen der Personensorge.8. Das Anzeigeverhalten der Opfer8.1 Die Grnde fr eine Strafanzeige:

Dem Tter im Nachhinein Grenzen aufzeigen und ihm gleichzeitig seine Verantwortung vor Augen fhren

Hoffnung auf Gerechtigkeit und Schutz und auf die Hilfe von auen 8.2 Grnde fr die Rcknahme oder das Absehen von einer Starfanzeige:

Mythen, Klischees und Vorurteile

Tter-Opfer-Beziehung

Schlechte Erfahrungen mit Polizei und Justiz

Manchmal ist es zu schwer, sich alleine zu wehren. Dann drfen Mdchen und Jungen sich Hilfe holen. Manchmal willst Du Deiner Mutter oder Deinem Vater nicht alles sagen, deshalb ist es wichtig, dass Du Dir berlegst, welche anderen Kinder oder auch Erwachsenen zu Dir halten werden, wenn Du Hilfe brauchst. Wende Dich an sie und vertraue Dich ihnen an.

Vielen Dank fr die Aufmerksamkeit! Quellen: Deegener, G./Krner, W. (Hrsg.), 2005: Kindesmisshandlung und Vernachlssigung. Ein Handbuch. Gttingen u.a., S. 237-243/243-259/259-264/264-282; Foucault, M.,1978: Dispositive der Macht. BerlinKavemann, B./Kreyssig, U. (Hrsg.), 2 2007: Handbuch Kinder und husliche Gewalt. Wiesbaden, S. 125-147/147-157/157-167/167-177; Kury, H./Obergfell-Fuchs, J. (Hrsg.), 2005: Gewalt in der Familie. Fr und Wider den Platzverweis. Freiburg im Breisgau, S.143-168; Meysen, T., 2008: Das Recht zum Schutz von Kindern. In: Institut fr Sozialarbeit und Sozialpdagogik e.V. (Hrsg.): Vernachlssigte Kinder besser schtzen. Sozialpdagogisches Handeln bei Kindeswohlgefhrdung. Mnchen, S. 15-48

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