Wachstum ohne Grenzen - oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr

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Dokumentenmappe zum Berner Verkehrstag 2012, 24.8.2012

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  • 1. Wachstum ohne Grenzen Berneroder mehr Mobilittmit weniger Verkehr?24. August 2012Bern, BERNEXPOBau-, Verkehrs- und Energiedirektiondes Kantons Bern (BVE)
  • 2. Wachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr? Verkehrswachstum ohne Grenzen? erk hrswachs m hn Grenzen? hst e Verkehr s achstum Eine erausforderun Verkehrswachstum: Eine Herausforderung rde ung f de Kanton er fr den Kanton Bern ton Regierungsrt Barbar Egger-Jenzer Regierungsrtiin Barbara Egger-Jenzer, arb r, Bau- Verkehrs un Energiedirek tor de Kanton Bern Bau-, Verkehrs- und Energiedirek toriin des Kantons Bern kehrs- ner direkto es Kanton t Nach em Ag Nach dem A ge of Stress das ge f tress as tres A ge of Less : Auch im Verkehr ? A ge Less : uc im Verkehr ch er eh Daviid Bosshart, CEO des Gottliiieb Dut tweiiler Instituts Bosshar t CE de Got tl eb Dut t we le Inst tut sha des eb utttw in sch kon/ Zrich Auto vo The Age Less in Rschlliikon / Zrich, Autor von The Age of Less Zr The ge Less ss Sz narie eine nachhalt gen obilitt Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt: rie nach ltig hha t: Utop Utopie de eine rage es illens Utopie oder eine Frage des Willens? opi Karl-O tto Schalllabck, Wuppertall Instiitut fr K lima, arl-O t t Schal abck, upperta Inst tu f Klima, O tto ab ck er t nstitu fr Umwe t Energi Umwelt, Energie we Schw hweizer Ve kehrspolitik: Weiter w Verkehr spolitik: eite poli wi bisher de Paradigmenwechsel? wie bisher oder Paradigmenwechsel? sher ig sel? Reto o enzi Leiter ek tion erkehrspo it k Reto Lorenzi, Leiter Sek tion Verkehrspollitik im et zi, er B ndesam f Raumentwick un AR Bundesamt fr Raument wickllung ARE es ngInhaltsverzeichnis Berner ...oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr? Mobilittsmanagement: Was bringt es? Roberto De Tommasi, synergo Mobilitt - Politik - Raum GmbH, Zrich Carsharing: Verkehr verlagern oder auch vermeiden? Conrad Wagner, Mobilittsberater Ihre Meinung ist gefragt Fazit: Wie weiter im Kanton Bern? Regierungsrtin Barbara Egger-Jenzer, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin des Kantons Bern
  • 3. Verkehrswachstum: BernerEine Herausforderungfr den Kanton BernRegierungsrtin Barbara Egger-Jenzer,Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin des Kantons BernWachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr?24. August 2012 | Bern, BERNEXPO
  • 4. REFERAT: Verkehrswachstum: Eine Herausforderung fr den Kanton BernReferent/in Frau Regierungsrtin Barbara Egger-JenzerThema/Anlass Berner Verkehrstag 2012Datum Freitag, 24. August 2012; 08.45 (Begrssung)Ort Bern, BERNEXPO, Mingerstrasse 6 Es gilt das gesprochene Wort!Sehr geehrte Damen und HerrenIch begrsse Sie ganz herzlich zum 12. Berner Verkehrstag; zum Thema Wachstum ohneGrenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr?Unsere Zeit ist von einem starken Verkehrswachstum geprgt. Wirtschaftlicher und gesell-schaftlicher Fortschritt war bisher immer von starkem Verkehrswachstum geprgt. Im Alltagbedeutet dies fr uns als Verkehrspolitikerinnen und Verkehrsplaner meist, dass wir stndigmit neuen Herausforderungen konfrontiert sind. Und wir sind mit der Lsung dieser Heraus-forderungen jeweils so beschftigt, dass es sich lohnt, sich wieder einmal ber die grsserenZusammenhnge Gedanken zu machen. Am heutigen Verkehrstag wollen wir uns einmal Zeitnehmen zu berlegen, wohin uns dieser Wachstumspfad fhrt, wenn wir ihn weitergehen.Die heutige Tagung beginnt mit David Bosshart, der nicht Verkehrsspezialist ist, sondernTrendforscher. Er hat sich in seinem neuesten Buch mit der Frage auseinandergesetzt, wie esmit unserer Wachstumsgesellschaft weitergehen kann. Und ich bin gespannt, was wir darausfr den Verkehr lernen knnen. Mit Karl-Otto Schallabck und Reto Lorenzi stehen anschlies-send zwei ausgewiesene Verkehrsspezialisten auf dem Programm, die sich mit der Zukunftder Mobilitt auseinandersetzen. Die grosse Frage hier ist: Kann die Wirtschaft wachsen,kann sich die Gesellschaft weiterentwickeln ohne mehr Verkehr zu erzeugen?Roberto De Tommasi und Conrad Wagner werden Ihnen nach der Pause Anstze aufzeigen,in die grosse Hoffnungen gesteckt werden. Knnen wir mobil bleiben, ohne mehr Verkehr zuerzeugen, lautet hier die Frage.In der zweiten Hlfte der Veranstaltung werden wiederum Sie zum Zug kommen. Wie im letz-ten Jahr erhalten Sie im Rahmen eines World-Cafs Gelegenheit, Ihre eigenen Ideen undAnsichten zu entwickeln.Zuvor mchte ich Ihnen als Premiere - die neuesten Zahlen zum Verkehrsverhalten derBerner Bevlkerung prsentieren. Wir haben zwar einmal mehr ein Verkehrswachstum fest-gestellt. Allerdings gibt es auch einig interessante Entwicklungen und Nuancen, auf die icheingehen mchte.Alle fnf Jahre wird der Mikrozensus Mobilitt und Verkehr durchgefhrt. Dieser ist unserewichtigste Datengrundlage zum Verkehrsverhalten. Der Bund hat seine Ergebnisse vor einpaar Wochen vorgestellt. Die Auswertung fr den Kanton Bern ist gerade eben fertig gewor-den, und Sie sind die ersten, die die Ergebnisse zu Gesicht bekommen. Seite 1 von 4
  • 5. Zunchst also der Blick auf die Verkehrsleistung. Wie Sie sehen, legen Bernerinnen und Ber-ner im Schnitt tglich ber 40 km zurck. Das sind 1,5 km mehr als noch vor 5 Jahren. In derSumme umrunden die Bernerinnen und Berner somit die Erde tglich 951 Mal.Folie 1: Verkehrswachstum (Bevlkerung des Kantons Bern)Vor allem in den Agglomerationen, wo die meisten Menschen wohnen und wo der Platz knappist, spren wir die Folgen dieser Verkehrsstrme. Lrm, Umweltverschmutzung, aber auch dieKosten fr den Ausbau und Unterhalt der Infrastrukturen sind eine Belastung. Ich habe immergesagt, wir knnen den Menschen nicht verbieten, mobil zu sein. Deshalb haben wir in unse-rer Politik auf den V gesetzt. Denn dieser braucht weniger Platz, ist energieeffizienter undverursacht weniger negative Nebeneffekte.Unsere V-Politik zeigt Wirkung. Wie Sie auf dem Diagramm zum Modalsplit sehen, hat inden letzten Jahren eine markante Verschiebung hin zum V statt gefunden. Die durchschnitt-lich mit dem V zurckgelegte Distanz hat in den letzten 5 Jahren um mehr als 40 Prozentzugenommen. Gleichzeitig ist die durchschnittlich mit dem Auto zurckgelegte Distanz sogarleicht zurckgegangen. Es ist das erste Mal, seit wir Daten erheben, dass wir einen solchenRckgang beim Autoverkehr feststellen knnen. Das heisst aber nicht, dass der Strassenver-kehr insgesamt abgenommen hat, denn die Bevlkerung des Kantons Bern wchst weiterhin,darum nimmt auch der Strassenverkehr netto weiter zu.Folie 2: Modalsplit der Bevlkerung des Kantons Bern 100% 3% 2% 4% 22% 20% 27% 80% brige Verkehrsmittel 60% V 66% 69% MIV 40% 63% LV 20% 8% 8% 8% 0% 2000 2005 2010Diese Erfolgsmeldungen aus der V-Branche sind natrlich sehr erfreulich. Sie stellen unsaber auch vor neue Herausforderungen. Die Zge und Busse sind zu Stosszeiten randvoll und Seite 2 von 4
  • 6. insbesondere auf den Hauptlinien wird es immer schwieriger, die Kapazitten noch weiterauszubauen. Der Kanton Bern hat deshalb klare Prioritten gesetzt. Die Infrastrukturen undAngebote sollen dort ausgebaut werden, wo es absolut ntig, wirtschaftlich sinnvoll und ver-trglich mglich ist. Wunschbedarf knnen wir lngst nicht mehr befriedigen. Trotzdem stehenin den nchsten Jahren grosse Investitionen in Verkehrsinfrastrukturen vor allem in den Ag-glomerationen an, auf die wir nicht verzichten knnen und die wir uns leisten mssen.Und trotzdem mssen wir uns die Frage stellen, ob das Wachstum grenzenlos weitergehenkann.Einfach stoppen knnen wir das Wachstum kaum. Ich will aber heute mit Ihnen diskutieren, obes Auswege gibt, aus dem Teufelskreis von Verkehrswachstum und Infrastrukturausbau.Von den Fachleuten hre ich immer wieder, man solle auf Nachfragebeeinflussung und wei-che Massnahmen setzen. Es ist aber nicht klar, wie solche Massnahmen genau aussehensollen, und wie gross das Potential tatschlich ist. Ich bin deshalb gespannt auf die Inputs derbeiden Referenten nach der Pause, die uns Beispiele fr weiche Massnahmen vorstellen.Das Mobilittsverhalten der Bevlkerung ist nicht in Stein gemeisselt. Seit jeher konstant ist,dass sich Menschen bewegen wollen. Die Art und Weise, wie sie das tun, hat sich aber immerwieder stark gendert. Es knnte sein, dass wir vor einem neuen Umbruch stehen.Der V wird immer beliebter. Das zeigt sich auch beim Abonnementsbesitz der Bevlkerung.Der Anteil der GA-Besitzer hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Auch die Verbundabon-nemente haben stetig zugelegt, so dass heute nur noch gut ein Drittel der Bevlkerung bergar kein V-Abonnement verfgt.Folie 3: V-Abonnements-Besitz der Bevlkerung des Kantons Bern 100% 36% 80% 47% 44% Keines 3% Anderes Abo 60% 3% 15% Strecken- oder Verbundabo 14% 12% 40% Halbtax 32% 30% Generalabonnement 31% 20% 16% 8% 11% 0% 2000 2005 2010 Seite 3 von 4
  • 7. Interessante Entwicklungen konnten wir beim Fhrerscheinbesitz feststellen. Wie sie oben aufder Folie sehen knnen, ist der Fhrerscheinbesitz bei den Jungen im Kanton Bern starkrcklufig. Offenbar ist es nicht mehr der Traum aller 18-jhrigen, mglichst schnell mit demeigenen Auto herumfahren zu knnen.Folie 4: Fhrerscheinbesitz (Kt. Bern): Bei Jungen rcklufig 0% 20% 40% 60% 80% 100% 68% 18-24 Jahre 64% 56% 89% 25-44 Jahre 88% 89% 84% 45-64 Jahre 86% 90% 56% 65-79 Jahre 62% 74% 21% 80 und mehr 37% 31% 77% Total 79% 80% 2000 2005 2010Die goldene ra des Autos als Statussymbol knnte vorbei sein. Die kommende Generationwchst mit elektronischen Medien auf und ist vernetzt und flexibel unterwegs. Dies wird sichauch im Mobilittsverhalten niederschlagen. Und ich meine hier wie gesagt schon erste An-zeichen erkennen zu knnen.Was fr Vernderungen mit der e-Generation genau auf uns zukommen, ist allerdings schwie-rig abzuschtzen. Und die Trends knnen sich in unserer schnelllebigen Zeit rasch wiederndern. Wir sollten das genau beobachten und die Chancen, die sich daraus ergeben erken-nen und nutzen.Das Verkehrswachstum geht aber unterdessen weiter. Und der Umbau unseres Verkehrs-systems in Richtung Nachhaltigkeit fordert auf jeden Fall unseren vollen Einsatz. Die heutigeVeranstaltung sehe ich als Forum, um all die zuknftigen Entwicklungen und unsere Hand-lungsoptionen zu diskutieren. Und ich bin jetzt gespannt auf die Inputs unserer Referentenund ich freue mich auf die Diskussion mit Ihnen im World Caf. Seite 4 von 4
  • 8. Nach dem Age of Stress das BernerAge of Less: Auch im Verkehr?David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Institutsin Rschlikon/Zrich, Autor von The Age of LessWachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr?24. August 2012 | Bern, BERNEXPO
  • 9. 11. Berner Verkehrstag 2012, Bernexpo Nach dem Age of Stress das Age of Less: Auch im Verkehr? Dr. David Bosshart I 871GDI Freitag, 24. August 2012 Diese Prsentation ist urheberrechtlich geschtzt. Jede Art des Vervielfltigens ist verboten. Wiedergaben sind nur mit schriftlicher Bewilligung des Autors erlaubt. This presentation is protected by copyright. Any form of copying is prohibited. Reproduction is permitted only subject to the written consent of the author. Expansive Mind Alle unsere institutionellen Voraussetzungen sind auf Wachstum angelegt. BIP, Bevlkerung, Pensionskasse, soziale Absicherung, Umstze, Gewinne . . . Nur: Neue Bedrfnisse wachsen schneller als Ressourcen & Mittel zur Refinanzierung zur Verfgung stehen. Technologie beschleunigt die Entwicklung (= Training neuer Bedrfnisse) 1GDI Gottlieb Duttweiler InstituteLanghaldenstrasse 21 P.O. Box 531 CH-8803 Rschlikon/Zurich Fon +41 44 724 61 11 www.gdi.ch info@gdi.ch
  • 10. Source: odwhitesblog.wordpress.com/2011/08/08/low-hanging-fruit/ Die neue Attraktions-Logik 1. Places of Spaces vs. Places of Flow 2. Urbanisierung vs. Romantik 3. iPadisierung: Arbeit Freizeit Wohnen Mobilitt 4. Gehdistanz vs. Fahrdistanz: neue Logistik Sources: www.inkwellideas.com, http://sensingarchitecture.com/tag/airport-waiting-area/ 2GDI Gottlieb Duttweiler InstituteLanghaldenstrasse 21 P.O. Box 531 CH-8803 Rschlikon/Zurich Fon +41 44 724 61 11 www.gdi.ch info@gdi.ch
  • 11. 5 3GDI Gottlieb Duttweiler InstituteLanghaldenstrasse 21 P.O. Box 531 CH-8803 Rschlikon/Zurich Fon +41 44 724 61 11 www.gdi.ch info@gdi.ch
  • 12. Source: MGB 2012 Everything that can be shared will be shared. Kevin Kelly Car Sharing Ride Sharing Bike Sharing Room/Space Sharing Land Sharing http://www.forbes.com/sites/ericaswallow/2012/02/23/sharing-economy/ Resource Sharing Clothing Swap Co-Working, Co-Production Barter-Networks Youtube: The Numbers Behind the Sharing Economy http://www.youtube.com/watch?v=Ig31ELGDJ0Q&feature=player_embedded 4GDI Gottlieb Duttweiler InstituteLanghaldenstrasse 21 P.O. Box 531 CH-8803 Rschlikon/Zurich Fon +41 44 724 61 11 www.gdi.ch info@gdi.ch
  • 13. Was es braucht fr die mobile Zukunft - Age friendly cities. Demographie: Delhi, Kairo, Sao Paolo junge Menschen definieren Mobilitt. Schweiz: alte Menschen definieren Mobilitt. - Urban priorities: Urbane Welt macht Mobilittskonzepte. CH spezifisch: lndlicher Mindset, quasi urbane Struktur (CH = Stadt-Debatte) - City responsibility (China: jedes Jahr ein NY plus; Welt: 14 Singapurs) - Smart tech trap: Metering, Predictive tools, Self driving Big data & Number crunching doch wohin fhrt das? Singapur als Labor. - Hybrid thinking: Management muss politischer denken und handeln, Politiker mssen effizienter denken und handeln - GREEN total cost. Grn geht nur als Zukunftsvision, wenn Gesamt- kosten kalkuliert werden. Wettbewerb der Zukunft ist Lebensqualitt, Vielfalt der Jobs, energieeffiziente Infrastrukturen, Soft Power, Social Equity, Financial Discipline, bewusster Konsum, weibliche Intelligenz inklusive. Rather this ... Than that Passive solar Photovoltaic installations Efficiency codes Wind turbine constructions Block rebound effects Biofuel processing Human rights Hybrid cars Citizen governments Electric cars Walkable community zoning Suburban geothermal systems Volunteerism Hydrogen highways Consumerism shifts Fuel cells Source: Zehner 2012 5GDI Gottlieb Duttweiler InstituteLanghaldenstrasse 21 P.O. Box 531 CH-8803 Rschlikon/Zurich Fon +41 44 724 61 11 www.gdi.ch info@gdi.ch
  • 14. Arm im 21. Jahrhundert ist nicht derjenige, der wenig hat. Sondern derjenige, der immer mehr will Mauricio Macri, Mayor of Buenos Aires World Cities Conference Singapur, July 3, 2012 6GDI Gottlieb Duttweiler InstituteLanghaldenstrasse 21 P.O. Box 531 CH-8803 Rschlikon/Zurich Fon +41 44 724 61 11 www.gdi.ch info@gdi.ch
  • 15. Szenarien einer nachhaltigen BernerMobilitt: Utopie oder eineFrage des Willens?Karl-Otto Schallabck,Wuppertal Institut fr Klima, Umwelt, EnergieWachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr?24. August 2012 | Bern, BERNEXPO
  • 16. Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt: Utopie oder eine Frage des Willens Dr. Karl Otto Schallabck CoDirector, Future Energy and Transport Structures Wuppertal Institute Prsentation beim Berner Verkehrstag 2012, 24. August 2012, BERNEXPO CO2-Konzentrationen am Mauna Loa Observatorium (Hawaii)Quellen: ftp://ftp.cmdl.noaa.gov/ccg/co2/trends/co2_mm_mlo.txt, Download 13.04.2010; eigene Berechnungen24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 2
  • 17. Globaler Verbrauch fossiler Energietrgerund CO2-Emissionen darausQuelle: BP Statistical Review of World Energy June 2011, www.bp.com/sectionbodycopy.do?categoryId=7500&contentId=706848124.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 324.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 4
  • 18. Temperaturnderungen 1850 - 201124.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 5Arktische Eisbedeckung, Sept. 1979 und Sept. 2007 Source: WBGU: Solving the climate dilemma: The budget approach, Berlin 2009, p.12; cf. www.wgbu.de24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 6
  • 19. Energie: Strategien und Optionen CONTINUATION OF THE FOSSIL-EXPANSIVE PATH structural adaptation ad-hoc carbon adaptation sequestration reduction of nuclear energy services option ENERGY efficiency- renewable ENERGY enhancement option DEMAND CARRIER REDUCTION SUBSTITUTION Source: Schallabck, Presentation at the 1st Assembly of the European Geosciences Union, Nice 200424.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 7Mgliche Pfade zur Erreichung des 2C-Ziels(bei Wahrscheinlichkeit der Zielverfehlung von 33 %)Source: WBGU: Solving the climate dilemma: The budget approach, Berlin 2009, p.4; cf. www.wgbu.de24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 8
  • 20. Mgliche Pfade zum 2C-Ziel mit Emissionshandel(bei Wahrscheinlichkeit der Zielverfehlung von 33 %)Source: WBGU: Solving the climate dilemma: The budget approach, Berlin 2009, p.5; cf. www.wgbu.de24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 9Der WGBU-Ansatz (Option II) ist ein bedeutender Fortschrittaber: 2C Erwrmung sind nicht harmlos. Dies inkludiert nach WGBU bereits ein Abschmelzen der Eiskappen. Eine Wahrscheinlichkeit der Zielverfehlung von 33 % ist nicht harmlos. Eine Verminderung dieser Wahrscheinlichkeit auf 25 % reduziert die zulssigen Emissionen um ein Fnftel. Die Vernachlssigung der historischen Emissionen ist problematisch. Der Ansatz ist vor allem fr die OECD-Lnder praktisch, aber fr die restlichen 85 % der Menschheit kaum akzeptabel. Die Verteilung der Emissionsrechte nach dem Bevlkerungsanteil im Ausgangsjahr ist problematisch. Der Ansatz begnstigt Deutschland, Japan, Italien gegenber den USA, sowie China gegenber Indien, und die OECD-Lnder gegenber der brigen Welt. Die angenommene Modifikation durch Emissionshandel erscheint wenig realistisch. Die angesetzten Handelsmengen drften weder physisch bereitstellbar sein, noch von den Aufkufern finanzierbar.24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 10
  • 21. Allein die CO2-Emissionen aus den lreserven reichenaus, um das vertrgliche Klima zu zerstren24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 11Die Energieressourcen und deren CO2-Potenzialegehen weit ber die Energiereserven hinaus24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 12
  • 22. Die Herausforderung im Detail:Transport ist eine Hauptquelle der TreibhausgasemissionenGlobaler Energieverbrauch nach groen Abschnitten 2005 2030: Transport macht rd. 20 % aus Source: U.S. DoE, EIA, International Energy Outlook 2008, Reference Case; own calculations24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 13Verkehrsaufkommen im Personenverkehr nachZwecken und Verkehrsmitteln, Deutschland 2010 Urlaub Begleitung 0,2 % 8,1 % Arbeit 15,3 % Luft Ausbildung 0,1 % Fu 6,8 % 23,7 % Freizeit 31,2 % Geschft MIV Rad 6,1 % 55,3 % 9,4 % Bahn SPV 24 % 9,1 % Einkauf 32,2 %Insgesamt 101,7 Mrd. WegeQuelle: DIW-WB 24/201224.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 14
  • 23. Verkehrsaufwand im Personenverkehr nach Zweckenund Verkehrsmitteln, Deutschland 2010 Urlaub 7,6 % Arbeit Begleitung 18,1 % 5,0 % Luft Rad 5,2 % 2,8 % Fu 2,9 % SPV Bahn Ausbildung 6,5 % 3,4 % 7,1 % Geschft Freizeit 14,2 % 35,3 % MIV 75,6 % Einkauf 16,3 %Insgesamt 1192 Mrd. kmQuelle: DIW-WB 24/201224.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 15Verkehrsaufwand im Personenverkehr nach Zweckenund Verkehrsmitteln, Deutschland 2010, modifiziert Urlaub Arbeit 15,7 % 14,8 % Fu 2,4 % SPV Ausbildung Begleitung 5,4 % 2,9 % 4,0 % Bahn Luft Rad 5,8 % 22,6 % 2,2 % Geschft 18,3 % MIV 61,6 % Freizeit 31,1 % Einkauf 13,3 %Insgesamt 1458 Mrd. km; Luftverkehr einschl. geschtztem AuslandsanteilQuelle: DIW-WB 24/2012; eigene Berechnungen24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 16
  • 24. Personenverkehrsbedingte Klimalasten nach Zwecken undVerkehrsmitteln, Deutschland 2010, Grobabschtzung Arbeit 11,7 % Urlaub Ausbildung 23,9% 1,7 % SPV Fu 2,4 % 2,4 % Bahn 2,6 % Luft 40,2 % Geschft Begleitung 23,0 % 3,3 % MIV 54,8 % Freizeit Einkauf 26,1 % 10,3 %Luftverkehr einschl. geschtztem Auslandsanteil; Klimalasten je Personenkilometer im ffentlichen Verkehr auf halbem,im Luftverkehr auf doppeltem Niveau des MIV angesetzt; Quelle: DIW-WB 24/2012; eigene Berechnungen24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 17Denkbare Aufteilung der vertrglichen Pro-Kopf-Emissionen Insgesamt 2.000 kg CO2e davon privat 900 kg CO2e dar. Verkehr 300 kg CO2e Raumwrme MIV 100 kg LUFT- 100 kg VER- KEHR 100 kg V sonstiges Nach aktuellen WBGU-Daten stehen weltweit pro Kopf und Jahr im Zeitraum 2010-2050 etwa 2.000 kg CO2 zur Verfgung, sowie im Zeitraum 2051-2100 etwa 300 kg, oder im Gesamtzeitraum 2010-2100 rd. 1.000 kg, um das 2C-Klimaziel zu halten. Zum Vergleich: 1 l Benzin entspricht etwa 2,37 kg CO2, 1 l Diesel, Kerosin oder Heizl etwa 2,65 kg CO2.24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 18
  • 25. Steuergren fr verkehrsbedingte Belastungen1.Umfang der Verkehrsnachfrage2.Verkehrsmittelwahl3.Technik der Fahrzeuge4.Art des Betriebs der Fahrzeuge24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 19Absenkungsstrategie fr Belastungen aus dem VerkehrVerkehrsvermeidung Verminderung der zurckgelegten Fz-km, Pkm, tkm - Verkehrsattraktivitt mindernVerkehrsverlagerung zu weniger belastenden Verkehrstrgern - relative Verkehrsattraktivitt ndernVerbesserung der Verkehrsmittel mit Erhhung der Energieeffizienz etc. - technische Entwicklung / VorschriftenVerbesserung im Verkehrsablauf Verkehrsorganisation + Verhaltenskomponente - Verkehrsfhrung und Information24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 20
  • 26. 1. Grundberlegung der Verkehrsplanung:Tgliche Verkehrszeit pro Kopf Daily Travel Time Budget per capita 5.0 African Villages in: City Surveys: National Travel Surveys: Die durchschn. tgliche I Tanzania, 1986 1 Tianjin (China), 1993 19 Paris (France), 1983 A Belgium, 1965/66 4.5 II Ghana, 1988 2 Kazanlik (Bulgaria), 1965/66 20 Paris (France), 1991 B Austria, 1983 3 Lima-Callao (Peru), 1965/66 21 Sendai (Japan), 1972 C Great Britain, 1985/86 4 Pskov (Former USSR), 1965/66 22 Sapporo (Japan), 1972 D Germany, 1976 Verkehrszeit pro Kopf 5 Maribor (Former Yugoslavia), 1965/66 23 Kanazawa (Japan), 1974 E Netherlands, 1979 4.0 6 Kragujevac (F. Yugoslavia), 1965/66 24 Kagoshima (Japan), 1974 F Great Britain, 1989/91 7 Torun (Poland), 1965/66 25 Kumamoto (Japan), 1973 G Finland, 1986 8 Gyoer (Hungary), 1965/66 26 Hamamatsu (Japan), 1975 H Netherlands, 1987 betrgt weitgehend Travel Time Budegt, h/cap/d 3.5 9 Olomouc (Former CSFR), 1965/66 27 Fukui (Japan), 1977 I France, 1984 10 Hoyerswerde (Former GDR), 1965/66 28 Niigata (Japan), 1978 J Germany, 1982 11 Sao Paulo (Brazil), 1987 29 Hiroshima (Japan), 1978 K Netherlands, 1989 12 Sao Paulo (Brazil), 1977 30 Osaka (Japan), 1980 L USA, 1990 universell etwa 70-75 3.0 13 Warsaw (Poland), 1993 14 6 Cities (France), 1965/66 15 Osnabruck (Germany), 1965/66 31 32 33 Tokyo (Japan), 1980 Osaka (Japan), 1985 Tokyo (Japan), 1985 M Germany, 1989 N Switzerland, 1984 O Switzerland, 1989 2.5 Minuten. 16 44 Cities (USA), 1965/66 17 Jackson (USA), 1965/66 18 Paris (France), 1976 34 35 36 Cities No. 21-29 in 1987 Tokyo (Japan), 1990 Osaka (Japan), 1990 P Australia, 1986 Q Singapore, 1991 R Norway, 1985 2.0 S Norway, 1992 T Japan, 1987 2 3 4 18 20 19 1.5 13 G 6 16 O Diese Verkehrszeit 7 12 31 D B J H 17 K P R 35 1 S 5 22 L 8 11 21 23 25 29 33 N 1.0 I II 30 32 T 9 A 14 15 24 E F M 36 10 28 C I 26 27 34 entspricht einem Anteil 0.5 Q von etwa 5 % am 0.0 0 5000 10000 15000 20000 gesamten Zeitbudget. GDP/cap, US$(1985) Source: Schafer and Victor (2000) Zur Verminderung des Verkehrsumfangs: Geschwindigkeitsminderung24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 212. Grundberlegung der Verkehrsplanung:Reale Verkehrskosten pro Kopf Transport Indicators (U.S.) Auch der Anteil der 2.0 Gasoline retail price (real) Verkehrsausgaben am 1.8 Annual distance traveled per car Mean fuel consumption of a new car privaten Budget ist 1.6 Mean price of a new car Per capita traffic volume Transport Indicators weitgehend konstant. 1.4 GDP per capita TMB 1.2 1.0 In Industrielndern liegt 0.8 dieser Anteil 0.6 typischerweise im 0.4 Bereich von 10 15 %. 0.2 0.0 1960 1965 1970 1975 1980 1985 1990 Year Source: Schafer and Victor (2000) Zur Verminderung des Verkehrsumfangs: Kostenerhhung24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 22
  • 27. Selbstverstrkung von PKW-Verkehr und Zersiedelung PKW-Besitz und -Verkehr Strker gestreute Schlechtere Chancen und ausgreifendere fr nicht motorisierten und Aktivittsmuster ffentlichen Verkehr Strker gestreute Erhhter und ausgreifendere Verkehrsbedarf Siedlungsstrukturen24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 23Empirical evidence:Newman & Kenworthys curve Newman/Kenworthys finding: The higher the population density, the lower the car density, car use, and energy consumption Source: Taken from Newman & Kenworthy, 1989, quoted in planet-energy.com24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 24
  • 28. Re-urbanization:Options @ 100 inhabitants per hectare (10,000 sqm)24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 25 Quelle: M. Glotz-Richter, Freie Hansestadt Bremen, Prsentation bei der Expo Shanghai24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 26
  • 29. Quelle: M. Glotz-Richter, Freie Hansestadt Bremen, Prsentation bei der Expo Shanghai24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 27Bewertung der Klimabilanz von Elektrofahrzeugen nachunterschiedlichen Methoden am Beispiel von Kleinwagen Quelle: Schallabck, Carpantier u.a.: Umweltbegleitforschung Modellregionen Elektromobilitt24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 28
  • 30. PKW: Verbesserung herkmmlicher AntriebeBeispiele von Volkswagen Volkswagen up! Lite was first revealed on the Los Angeles Motor Show 2009. It is a four seater hybrid concept car based on Volkswagen L1 technologies. The Volkswagen up! Lite concept car has a hybrid powertrain with one 0.8 litres (48.8 cu in) twocylinder Turbocharges Direct Injection (TDI) diesel engine and one 10 kilowatts (14 PS ; 13 bhp) electric motor, and using a sevenspeed dry dualclutch DirectShift Gearbox (DSG). Its technical dimension is about 3.84 metres (12 ft 7 in) in length, 1.60 metres (5 ft 3 in) in width and 1.40 metres (4 ft 7 in) high. It weighs 695 kilograms (1,532 lb ), has a top speed of 160 kilometres per hour (99 mph), and CO2 emission not more than 65 g/km. Quelle: Volkswagen, Pressemeldungen, Wikipedia Volkswagen XL 1 Auf der Qatar Motor Show wurde am 26. Januar 2011 eine breitere Version als Seriennahe Studie vorgestellt. Beim XL1 handelt es sich um einen PlugInHybrid, dessen LithiumIonenBatterien an der Steckdose aufgeladen werden knnen. Laut Volkswagen verbraucht er nur 0,9 l/100 km und emittiert somit nur 24 g/km CO2. Dies ergibt sich aus einer Kombinationsrechnung aus dem Verbrauch des Elektromotors 0 l/100 km und des Verbrennungsmotors ca. 1,9 l/100km. Mit einer Tankfllung (10 l) und einer 90 Minuten geladenen LithiumIonenBatterien erreicht das Fahrzeug eine Reichweite von 550 km, wovon etwa 35 km elektrisch zurckgelegt werden. Dies entspricht einem Verbrauch von 1,82 l/100 km bei voller und 1,94 l/100 km bei leerer Batterie. Bei diesem neu vorgestellten Modell sind die beiden Sitze im Gegensatz zu den vorherigen Modellen nebeneinander angeordnet. Damit hat sich natrlich auch der Luftwiderstand wieder erhht. Der Aufsichtsratschef Ferdinand Pich deutete an, dass Volkswagen den XL1 von 2013 an serienmig herstellen will. Quelle: Volkswagen, Pressemeldungen, Wikipedia24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen MobilittLeistungs- und Energiebedarf nach Geschwindigkeitzur berwindung des Rollwiderstands (RW) und des Luftwiderstands (LW)Basis: Mittelklassefahrzeug, ebene gerade Strecke bei Windstille, Bedarfe am Rad24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 30
  • 31. PKW-Quoten nach Geschwindigkeitsvermgen24.08.2012 Schallabck: Szenarien einer nachhaltigen Mobilitt 31 Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit ! Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.wupperinst.org
  • 32. Schweizer Verkehrspolitik: BernerWeiter wie bisheroder Paradigmenwechsel?Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik imBundesamt fr Raumentwicklung AREWachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr?24. August 2012 | Bern, BERNEXPO
  • 33. Eidgenssisches Departement fr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Sektion VerkehrspolitikSchweizer Verkehrspolitik:Weiter wie bisher oderParadigmenwechsel?Berner Verkehrstag 2012Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik,Bundesamt fr Raumentwicklung AREInhalt Wie sieht weiter wie bisher aus? Was wre das Soll? Wie kommen wir da hin?Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 2Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 34. Weiter wie bisher Trends und Herausforderungen Bevlkerung Schweiz 2009: 7.8 Millionen Einwohner (BFS) Schweiz 2060: 9 Millionen Einwohner (Prognose BFS) wchst Bevlkerung wchst schneller und konzentrierter Zunahme bzw. Abnahme der Einwohner pro Gemeinde zwischen 2005 und 2030 BFS Szenario mittel BFS Szenario hoch Berechnung ARE/Fahrlnder (2011; 2012) 30000 15000 3000 -3000 -15000 -30000 Kartographie: INFOPLAN-ARE, GEOSTAT-BFS, swisstopo Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 3 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Weiter wie bisher Trends und Herausforderungen 37 km bzw. 88 Minuten pro Tag (Schweizer im Inland) Mobilitt Mnner sind mobiler als Frauen; Junge (18-24 Jahre) wchst sind am mobilsten Mobilitt nimmt mit Einkommen zu und dem Alter ab.Starke Zunahme bei der Bahn (Kilometer pro Person und Tag im Inland 19942010)Bundesamt fr Statistik, Bundesamt fr Raumentwicklung (2012), Mobilitt in der Schweiz, Ergebnisse des Mikrozensus Mobilitt und Verkehr 2010, Neuchtel und Bern Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 4 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 35. Weiter wie bisher Trends und Herausforderungen Ein Viertel der Gebudeflche der Schweiz liegt Zersiedlung ausserhalb der Bauzonen. dauert an Zersiedlungswerte in der Schweiz zwischen 1935 und 2002 mehr als verdoppelt (Schwick et al. 2010). Aktuelle Bauzonenreserven und zuknftige Nachfrage nach Bauzonenflche (2005 2030) Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 5 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Weiter wie bisher Trends und Herausforderungen Infrastruktur- Die Kosten fr Bau und Unterhalt von Strassen und Schienen betrugen im Jahr 2008 rund 9.5 Milliarden kosten steigen Franken. Steigende Nachfrage Strkere (Ab-)Nutzung (mehr Verkehr) Hhere Ansprche (Sicherheit, Land- schaftsschutz, Lrm, Siedlungsqualitt etc.) Steigender Anteil an Tunnelstrecken Immer mehr Ausbauten im urbanen Raum etc.Mobilitt und Verkehr 2010, Bundesamt fr Statistik (BFS), Neuchtel 2010 Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 6 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 36. Weiter wie bisher Stand heuteBericht ber die Nachhaltige Entwicklung 2012 bersicht der Aggregation frdie zehn Schlsselherausforderungen, u.a. Raumentwicklung und VerkehrBericht ber die Nachhaltige Entwicklung 2012; BFS, ARE, DEZA, BAFU, 2012 Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 7 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Soll Wie stellen wir uns die Schweiz vor? Ted Scapa Der Waldspaziergang frher und heute Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 8 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 37. Soll Wie sieht die Schweiz oft effektiv aus? Ted Scapa Der Waldspaziergang frher und heute Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 9 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Soll Wirkungsziele im Agglomerationsverkehr Beitrge bemessen sich nach der Gesamtwirkung: Verhltnis finanzieller Aufwand zu Wirkungs- zielen: a. bessere Qualitt des Verkehrssystems; b. mehr Siedlungsentwicklung nach innen; c. weniger Umweltbelastung und Ressourcenverbrauch; d. mehr Verkehrssicherheit.Art. 17d Bundesgesetz ber die Verwendung der zweckgebundenen Minerallsteuer (MinVG) vom 22. Mrz 1985 Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 10 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 38. Wie kommen wir da hin? Wie kommen wir da hin? Siedlungsgebiet begrenzen; Siedlungsentwicklung auf urbane Rume auszurichtenAusrichtung Siedlung aufffentlichen Verkehr;Ausrichtung Verkehr aufZiele Siedlungsentwicklung Fotografie: Alexander Jaquemet Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 11 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Wie kommen wir da hin? Siedlungsentwicklung nach innen weil: Tagesdistanzen mit steigender Zentralitt abnehmen Tagesdistanzen nach Wohnort in Kilometer (CH: 36,7 km) 41,7 40,8 37,9 39,4 34,9 31,9 32,7 Agglomerationskerngemeinde Isolierte Stadt brige Gemeinden der Agglo-kernzone brige Agglomerationsgemeinden Periurbane lndliche Gemeinde Periphere lndliche Gemeinde Alpine TourismuszentrenBundesamt fr Statistik, Bundesamt fr Raumentwicklung (2012), Mobilitt in der Schweiz, Ergebnisse des Mikrozensus Mobilitt und Verkehr 2010, Neuchtel und Bern Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 12 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 39. Wie kommen wir da hin? Ausrichtung Siedlung auf ffentlichen Verkehr weil: eine gute V-Erschliessung die V-Nutzung frdert.(Verkehrsmittelwahl nach V-Gteklasse des Wohnorts (in % der Etappen))Bundesamt fr Statistik, Bundesamt fr Raumentwicklung (2012), Mobilitt in der Schweiz, Ergebnisse des Mikrozensus Mobilitt und Verkehr 2010, Neuchtel und Bern Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 13 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Trends, Herausforderungen, Fazit (1/2) Der Siedlungs- und Verkehrsflchenverbrauch nimmt weiterhin zu; die Bauzonen sind zu gross und am falschen Ort; griffige Instrumente fehlen: Marktkrfte nutzen (Mobility Pricing, Systemwechsel zu verkehrstrger-bergreifender Mobilittsabgabe prfen, marktwirtschaftliche Instrumente in Raumplanung) Angebote fr Lebensstile der kurzen Wege und Verkehrsarme Siedlungsrume. Zersiedelung schreitet voran; die Bevlkerung nimmt voraussichtlich strker zu als bisher angenommen. Fokus auf Metropolitanrume als Chance; braucht aber Bereitschaft zu hoher Dichte Gesamtverkehrssicht frdern, Siedlung und Verkehr aufeinander abstimmen: Agglomerationsprogramme Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 14 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 40. Trends, Herausforderungen, Fazit (2/2) Infrastrukturpolitik stsst an (finanzielle) Grenzen. Effizientere Nutzung; Siedlungsentwicklung nach innen; Fokus auf stdtischen und Agglomerationsverkehr; Vorrang Kapazittserhhung vor zustzlicher Geschwindigkeit; Strkung des Regionalverkehrs. Trend zur Elektromobilitt: mehr V und Elektroautos. Verkehrspolitik wird vermehrt zur Energiepolitik; Fokus auf Energieeffizienz: Motorentechnik Verbrennungsmotoren, Elektrofahrzeuge; Fokus auf nachhaltige Energieproduktion: Problem verschiebt sich vom Auspuff ins Werk der Stromproduktion. Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 15 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? Nein! Probleme sind erkannt. Ziele sind definiert. Ja! Ziele ernst nehmen und konsequent umsetzen. Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 16 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 41. Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit! Schweizer Verkehrspolitik: Weiter wie bisher oder Paradigmenwechsel? | Berner Verkehrstag 2012 17 Reto Lorenzi, Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung ARE
  • 42. Mobilittsmanagement: BernerWas bringt es?Roberto De Tommasi, synergoMobilitt - Politik - Raum GmbH, ZrichrWachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr?24. August 2012 | Bern, BERNEXPO
  • 43. Mobilittsmanagement Was bringt es? Berner Verkehrstag 2012 Wachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr? 24. August 2012, Bernexpo, Bern Roberto De Tommasisynergo Mobilitt - Politik Raum GmbH, Grubenstrasse 12, 8045 Zrich, detommasi@synergo.ch, www.synergo.ch Inhalt Teil 1 Einfhrung Teil 2 Dienstleistungen - Gute Beispiele Teil 3 Funktion Teil 4 Notwendigkeiten 2
  • 44. InhaltTeil 1 EinfhrungTeil 2 Dienstleistungen - Gute BeispieleTeil 3 FunktionTeil 4 Notwendigkeiten 3Was ist Mobilittsmanagement? Mobilittsmanagement (MM) ist ein Konzept zur Frderung des nachhaltigen Verkehrs und zur Verringerung der Autonutzungs-Nachfrage, und zwar durch die Vernderung von Einstellungen und Verhaltensweisen der Verkehrsteilnehmer. Das Mobilittsmanagement basiert auf sanften Manahmen, wie Information, Kommunikation, Organisation von Services sowie Koordination der Aktivitten verschiedener Partner. Sanfte Manahmen bewirken meist eine Effizienz- steigerung von harten Infrastruktur-Manahmen im urbanen Bereich (wie neue Straenbahnlinien, Straen und Radwege). Diese MM-Manahmen erfordern (im Gegensatz zu harten Infrastruktur-Manahmen) keine umfangreichen finanziellen Investitionen und knnen einen hohen Kosten-Nutzen-Faktor aufweisen. Definition von Europische Plattform fr Mobilittsmanagement (www.epomm.eu) 4
  • 45. Was ist Mobilittsmanagement? Marketing fr eine nachhaltige Mobilitt 5InhaltTeil 1 EinfhrungTeil 2 Dienstleistungen - Gute BeispieleTeil 3 FunktionTeil 4 Notwendigkeiten 6
  • 46. Information 7 Wirkung Neubrgerpaket (Beispiel Mnchen) Wirkung auf Modal Split Neubrger Neubrger Vernderung Modal Split ohne Beratung mit Beratung Rad / Fu 32,9 % 29,4 % - 3,5 % V 33,7 % 41,3 % +7,6 % MIV 30,3 % 27,0 % - 3,3 % Sonstige 3,1 % 2,3 % - 0,8 % Gesamt 100 % 100 % 0%aus Referat Schreiner, Mobilittssalon 2012, www.mobilitaetssalon.ch 8
  • 47. Beratung > MM in Unternehmen 9Beispiel Alcatel Lucent AG, Zrich 10
  • 48. Beispielsammlung MM in Unternehmen www.mobilservice.ch 11Produkte 12
  • 49. Aktionen / Kampagnen 13InhaltTeil 1 EinfhrungTeil 2 Dienstleistungen - Gute BeispieleTeil 3 FunktionTeil 4 Notwendigkeiten 14
  • 50. Funktionen von Mobilittsmanagement1. Wissen zum Mobilittsangebot verbessern2. Zugang zum Mobilittsangebot attraktiver gestalten3. Beschftigung mit der eigenen Mobilitt auslsen4. nderungen im Mobilittsverhalten auslsen bzw. untersttzen5. Bestehendes, gutes Mobilittsverhalten konsolidieren 15InhaltTeil 1 EinfhrungTeil 2 Dienstleistungen - Gute BeispieleTeil 3 FunktionTeil 4 Notwendigkeiten 16
  • 51. Wichtige Notwendigkeiten zur weiterenEtablierung1. Weitere Aufklrung zur Funktion von Mobilittsmanagement2. Evaluation der Wirkungsweise von Mobilittsmanagement grssere Bedeutung schenken (Achtung!: Konsequenzen)3. Mobilittsmanagement noch strker in Planungsinstrumente verankern (insbesondere fr das standortbezogene Mobilittsmanagement) 17Verankerung von MobilittsmanagementAggloprogramme ARE Eidgenssisches Departement fr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt fr Raumentwicklung ARE Sektion Agglomerationspolitik 14. Dezember 2010Mobilittsmanagement als Weisung ber die Prfung und Mitfinanzierung der Agglomerationsprogramme der 2. GenerationPrfkriterium integriert Referenz/Aktenzeichen: J455-0118 1/76 320.0 Allgemeines - J455-0118 18
  • 52. Verankerung von MobilittsmanagementKommunaler GesamtplanVerkehr im Kanton AargauAusarbeitung Teil Mobilitts-management durch aargaumobil Definition Zielgruppen Massnahmenbereiche Massnahmen Kostenschtzung 19Verankerung von Mobilittsmanagement Industriegebiet im Kanton AG Industriezonen von vier Gemeinden Hochwertiges Arbeitsplatzareal (ca. 3000 Arbeitspltze) Kantonaler Entwicklungsschwerpunkt, Hightech-Zone berbauung fhrt zu Verkehrszunahme Massnahmen zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs ntig 20
  • 53. Verankerung von MobilittsmanagementIndustriegebiet im Kanton AG Beratung durch aargaumobil im Rahmen der Nutzungsplanung Verankerung berkommunaler Mobilittsplan in Bau- und Nutzungsordnung (BNO) der Gemeinden: Betriebe haben Massnahmen zur Frderung der Benutzung des Vs und des Langsamverkehrs zu treffen Erarbeitung durch Gemeinderte, Bauherrschaften, Grundeigentmer und Unternehmen 21und zum Schluss..... Die alleinige Wundermassnahme zur Frderung der nachhaltigen Mobilitt gibt es nicht Nachhaltige Verkehrspolitik ist ein Puzzle: jedes Element hat seine Funktion Mobilittsmanagement gehrt dazu! 22
  • 54. Besten Dank fr Ihre Aufmerksamkeit! synergo Mobilitt Politik Raum GmbH R. De Tommasi Grubenstrasse 12 8045 Zrich Tel. 043 960 77 33 detommasi@synergo.ch www.synergo.ch 23
  • 55. Carsharing: Verkehr verlagern Berneroder auch vermeiden?Conrad Wagner, MobilittsberaterWachstum ohne Grenzen oder mehr Mobilitt mit weniger Verkehr?24. August 2012 | Bern, BERNEXPO
  • 56. Welcome to CarSharing: Verkehr verlagern oder auch vermeiden?! Conrad Wagner e-mail: w@gner.ch Mobility Systems, Stans, Switzerland Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 0 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch Phnomen: CarSharing Kundentauglich verpackte Dienstleistungen: - Restaurant Menukarte - Hotel verschiedene Zimmerkategorien - Shopping-Center one-stop-shopping CarSharing als Dienstleistung: Handel von Fahrten Phnomen im Mobilitts-Center: als Innovations-Spirale - Verkehrsprodukte im System modal-integriert vernetzt - Access (Zugnglichkeit) - enabling technologies - Transport-Technologien Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 1 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch
  • 57. New Mobility Behavior Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 2 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch Automobilgeschichte CH 125 Jahre Auto CH 4163000 Fahrzeuge 25 Jahre CarSharing 3000 Fahrzeuge CH (12000 Fahrzeuge bei 4 ersetzten Fahrz.) (90000 Fahrzeuge bei 30 Pers./ Fahrzeug) Volumen Wachstum CH, EU, weltweit Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 3 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch
  • 58. Mobility Sustainability Car Owners Mobility Customers 34.8% Train / Bus 9.1%Use of Traffic Modes related to the Amount of Trips 20.2% Bicycle 8.0% 17.4% Light Rail / Bus 9.7% 8.1% Walking 11.5% 6.2% CarSharing 5.4% Car in Household 54.0% Source: Muheim 1998 2.9% Motor-Bike 1.6% 1.8% Company Car 4.4% 1.5% Borrowed Car 0.7% 0.6% CarRental 0.5% Moped 1.0% 0.2% Taxi Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch Page 4 Verkehr umlagern - vermeiden modalintegrierte CH: Voll-Motorisierung Mobilitts-Systeme IV V EU: Voll-Motorisierung Mob-Sys: IV, teils V USA: Voll-Motorisierung Mob-Sys: IV, wenig V Schwellenlnder Mob-Sys: Kollektivverkehr Entwicklungslnder Mob-Sys: Kollektivverkehr system-bedingt, orts-bedingt: ja vermeiden vs. Mobilisation Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 5 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch
  • 59. Anspruch & Wille fr CS: A: CarSharing als Potential fr Verkehr verlagern/vermeiden: modal-integriertes Mobilitts-Gesamtsystem (Filter fr CS: enabling technologies, parking, etc.) hohe Automation: - instant online - real time - single port / multi port / one way - free floating B: CarSharing als Notwendigkeit fr die Mobilisation: Instrument einer gesellschaftlichen Entwicklung (Filter fr CS: Investment, Diebstahl, etc.) rtlich bestimmte Organisationsformen: - social inclusion (individuelle Teilhabe) - Micro-Credit, etc. Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 6 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.chCarSharing: Concept Innovation Hourly round-trip service: Europe: Mobility CarSharing Switzerland , etc.... since 1987 Zipcar, Connect-by-Hertz, City CarShare, etc. ... since 1999 One-Way Micro-Rental by the minute: since 2009 Car2Go (Ulm Germany, Austin TX), etc. Peer-to-Peer (P2P) ... rent your car to others: since 2010 RelayRides, Getaround, Spride, RentMyCar, etc. Innovation to come Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 7 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch
  • 60. CarSharing: Product-Lifecycle 1990-2011 Cell- Net Revenues CarShare. Lease- Fleet CarShare P2P-CS Business Sharing CarSharing via via Employer + Developer + via nation. Sites (housing) Neigh- Public bourhood Transport CarSharing Shop in = via Local / Shop / Regional Rail Link Agency Public Car: Transport Click & Drive 1 Mio. customers - CashCar Alternative Fuel Vehicles at start up to now near future time Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 8 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch Reference to the ZeitgeistComputer development: CarSharing development: Mainframe (central computer) Collective Transport many decentralized users many users in same coach PC (personal computer) Car (personal vehicle) local computers for everyone cars for everyone, full motorization Many cars Many computers everyone has multiple cars everyone has multiple computers (family car, small car, etc.) (PC, iPhone, Netbook, etc.) plus Public transit, flights, etc. CarSharing Cloud Car Cloud computing sharing resources (cars, transit, sharing resources (programs, files, tools, services, packages, data, data, services, etc.) best deal, games, etc.). access rather than owning. access, online, real time, individualization interactive: Car 2.0 / 3.0 Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 9 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch
  • 61. CarSharing hits and goals progress in Urban Development: enhancing land-use planning and save urban space (less parking in relation to the amount of trips per car) supporting economic development (empowerment) tackling climate change and enhancing the environment improving social inclusion (car accessibility, personal independence, bottom-up democracy) Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 10 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch Citys goal in behavior shift Opportunities for the city in supporting Mobility Services: - locations - Mobility Packages - Mobility Centers - not to operate but to facilitate Install (and let install) enabling technologies tools for mobility development support change of peoples habits and dreams - neigborhoods competing - city administration as a role model - Public Private Partnerships - create new jobs in the New Mobility Sector (USA, Europe, Asia) - ... - ... Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 11 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch
  • 62. shift your brain:from traffic to mobility, access and cloud more mobility, less traffic! Conrad Wagner Mobility Systems, Switzerland +41 78 7772099 w@gner.ch Berner Verkehrstag 2012 Mobility Services & CarSharing Page 12 Wachstum ohne Grenzen, 24. August 2012 Conrad Wagner w@gner.ch
  • 63. Liste der Teilnehmenden: Berner Verkehrstag 2012Name Vorname Funktion / Institution OrtReferierendeBosshart David CEO, GDI Gottlieb Duttweiler Institute RschlikonDe Tommasi Roberto Synergo ZrichEgger-Jenzer Barbara Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kt. Bern BernLorenzi Reto Leiter Sektion Verkehrspolitik, Bundesamt fr Raumentwicklung (ARE) BernSchallabck Karl Otto Stv. Forschungsgruppenleiter, Wuppertal Institut fr Klima, Umwelt, Energie GmbH WuppertalSchmezer Ueli Journalist SF BernWagner Conrad Mobilittsdesigner StansTischmoderator/inn/enAebi Christian Vorsteher Stellvertreter, Amt fr ffentlichen Verkehr des Kantons Bern BernBreuer Stephan Tiefbauamt des Kantons Bern BernDeuschle Wolf-Dieter Amtsvorsteher, Amt fr ffentlichen Verkehr des Kantons Bern BernDbi Stephanie Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kt. Bern BernGalli Stefan Sachbearbeiter, Amt fr ffentlichen Verkehr des Kantons Bern BernGilgen Karin Leiterin Personalmanagement, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kt. Bern BernKindler Martin Amt fr ffentlichen Verkehr des Kantons Bern BernLerch Peter Tiefbauamt des Kantons Bern BernMuheim Peter Leiter Fachstelle Planungen, Tiefbauamt des Kantons Bern BernSchweizer Lorenz Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kt. Bern BernSeewer Ulrich Leiter Fachstelle Gesamtmobilitt, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kt. Bern BernStuder Stefan Kantonsoberingenieur, Tiefbauamt des Kantons Bern BernWalter Felix Ecoplan AG BernWeber Ueli Kreisoberingenieur, Tiefbauamt des Kantons Bern BernTeilnehmendeAckermann Patrick Fachbereichsleiter Mobilittsstrategien, EWP AG EffretikonAmmann Olivier Chemins de fer du Jura (CJ) TavannesAmstutz Marc Produktmanager pro clima, Die Schweizerische Post BernAnreiter Wilfried Abteilungsleiter, Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zrich ZrichAppenzeller Stephan Leiter Unternehmenskommunikation, BLS AG BernBaumann Daniel CEO, SWISSTRAFFIC AG IttigenBaumgartner Urs SBB AG Bern 65Berchtold Michel Regionenleiter Nordwestschweiz, SBB AG BaselBerger Ernst Verkehrsplaner Brugg AGBolliger Frdric Directeur, Chemins de fer du Jura (CJ) TavannesBrner Oliver Bauverwalter, Gemeindeverwaltung Heimberg HeimbergBrunner Marianne Projektleiterin, Departement Bau, Verkehr und Umwelt AarauBuri Ren Niederlassungsleiter, Gruner Ingenieure AG OltenBtzberger Alain CEO, SWISSTRAFFIC AG IttigenCamandona Christian Niederlassungsleiter, TRANSITEC Beratende Ingenieure AG Bern 14Daetwyler Francis Secrtaire, CRT Bienne-Seeland Jura bernois La Chaux-de-FondsDietsche Daniela Redaktorin, Tec 21 ZrichDvoracek Martina Mitglied Geschftsleitung, Bro fr Mobilitt AG BernEberle Orlando Projektleiter Raumplanung, Regionalkonferenz Bern-Mittelland BernEgger Mark Inhaber, Egger Kommunikation BernEtter Jukka Bereichsleiter, Verkehrsplanung der Stadt Bern BernFischer Matthias Projektleiter, Amt fr Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern BernFischer Willi Fischer W+M PR&Standort Bern 7Follette Dominique Gemeinderatsprsident, Bremgarten bei Bern Bremgarten b. BernFrick Roman Bereichsleiter & Partner, INFRAS BernFriedli Clemens Stv. Geschftsfhrer, RVK Emmental BurgdorfGasser Josias F. Geschftsleiter, Josias Gasser Baumaterialien AG ChurGasser Judith BernGasser Yves Senior Consultant, Rapp Trans AG BaselGely Silvio Leiter PostAuto Region Bern, PostAuto Schweiz AG BernGloor Urs Stv. Amtsleiter, Verkehrsplanung der Stadt Bern BernGraf Hansueli Stadtplaner, Planungsamt der Stadt Thun ThunGuggi Martin Stv. Direktor, Stadt Zrich ZrichHaas Adrian Direktor, Handels- und Industrieverein des Kt. Bern Bern GrossratHnsenberger Peter Leiter Baudirektion, Baudirektion Burgdorf BurgdorfHartmann Ruedi BHP Raumplan AG Bern 14Hegg Andreas Gemeindeprsident, Lyss LyssHerzog Stephan Projektleiter, Bau- und Verkehrsdepartement BaselHeuberger Gallus Leiter Unternehmenskommunikation, Thurbo AG Kreuzlingen 1Hilty Nikolaus Bundesamt fr Umwelt (BAFU) BernHinden Samuel Amt fr Umweltkoordination und Energie des Kt. Bern BernHoenke Markus Stv. Sektionschef, Bundesamt fr Verkehr (BAV) Bern GrossratHofstetter Markus Leiter Verkehr und Mobilitt, Kontextplan AG BernHuber Erich Wiss. Mitarbeiter, Amt fr ffentlichen Verkehr des Kantons Bern BernHubert Hans-Peter Projektleiter, Tiefbauamt des Kantons Bern BurgdorfHuwer Ulrike Fachbereichsleiterin Verkehr & Raum, Basler & Hofmann Ingenieure und Planer AG ZrichJoss Adrian PL LSA, Bernmobil Bern 14Kappeler Steven Kontextplan AG BernKeller Mario INFRAS Bern 1/3 Stand: 20.08.2012
  • 64. Name Vorname Funktion / Institution OrtKissling Franz BernKnolle Helmut Dcroissance Bern Bern 9Kohler Fritz Gemeinderat Weier i.E.Kolb Martin Leiter Amt fr Raumplanung, Kanton Basel-Landschaft LiestalKranz Adrian Fachverantwortlicher Fahrgastzhlung, Bernmobil Bern 14Langenegger Anita Projektleiterin, beco Berner Wirtschaft BernLeckebusch Bernd Leiter Markt und Planung, Verkehrsbetriebe Biel Biel/Bienne 4Lehmann Andreas Projektleiter, beco Berner Wirtschaft BernLeisi Rudolf Berater, SBJ, Strukturing. AG IpsachLeuthardt Peter Geschftsleiter, Gemeinde Reinach/BL ReinachLieb Christoph Ecoplan AG BernLitzko Laszlo Projektleiter, Stadt Bern BernLonghi Jrg Gebietsverantwortlicher BCS, Mobility LuzernMeiner Hans Leiter Schifffahrt, BLS AG Schifffahrt ThunMerkli Christoph Geschftsfhrer, Pro Velo Schweiz BernMettler Rudolf Prsident, Pro Swissmetro ChurMetz Kurt Inhaber, Konzeptchuchi GmbH GmligenMeyer Rolf Leiter Unternehmensstab, Bernmobil Bern 14Meyer-Usteri Konrad BolligenMorgenthaler Daniel Projektleiter Verkehr, IC Infraconsult AG BernMller Fredy CEO, Mller Consulting & Partner ZrichNeuenschwander Ren Ecoplan AG BernNeumann Antje Metron Bern AG BernOehry Bernhard Leiter Abteilung Verkehrstelematik, Rapp Trans AG BaselOppliger Hans Peter Gemeinderat, Wynigen WynigenParzinger Gerhard Projektleiter, Verkehrsteiner AG BernPenher Stphanie Geschftsleiterin, VCS Kanton Bern BernPestalozzi Pierre Geschftsinhaber, Planforte BernPfyffer Briker Sandra Inhaberin & Beraterin, Konzeptchuchi GmbH GmligenRaymann Lorenz Ernst Basler & Partner AG ZrichRedle Michael Projektleiter, Bau- und Verkehrsdepartement BaselReinert Ulrich Koordinator Betrieb & Technik, Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS WorblaufenReischmann Urs Leiter Fachbereich V, Gemeinde Kniz KnizRemund Anna Barbara Leiterin Regionalverkehr, SBB AG Bern 65Reusser Laurent Bereichsleiter Verkehr, Regionalkonferenz Bern-Mittelland BernRindsfser Guido Bereichsleiter Mobilitt-Verkehr-Raum, Emch + Berger AG BernRizzoli Sergio Infrastrukturplaner, Bernmobil Bern 14Roth Georg Projektleiter, IC Infraconsult AG BernRothenbhler Roland Gemeinderat, Rderswil RderswilRuggli Patrick Leiter Geschftsbereich Verkehr, Ernst Basler & Partner AG ZrichRupp Marco Fachbereichsleiter Verkehr, Regionalkonferenz Bern-Mittelland BernSalvisberg Ueli Wiss. Mitarbeiter, Bundesamt fr Landwirtschaft (BLW) BernSansoni Marino Geschftsleiter, LP Ingenieure AG Bern 31Saxer Hans-Rudolf Gemeinderatsprsident, Muri bei Bern Muri b.BernSaxer Monika Geschftsleiterin, Metron Bern AG BernSchffeler Ulrich Leiter Netzentwicklung, BLS Netz AG Bern Stadtgrtner, Stadtgrtnerei BernSchaufelberger Walter CEO, B+S AG Bern 31Scherrer Hermann Bundesamt fr Energie (BFE) BernScherz Jean-Louis Municipal des transports, Commune dAvenches AvenchesScheurer Fritz ehem. Vizeprsident IgV Schweiz Roggwil BESchiffmann Lukas Projektleiter, Verkehrsplanung der Stadt Bern BernSchmid Jonas Projektleiter, Stadtplanung Biel/BienneSchmid Martin Projektleiter Lichtsignalanlagen BernSchmied Ren Direktor, Bernmobil Bern 14Schulz-Dbi Christine Verantwortliche Nachhaltigkeit, Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS WorblaufenSchwarz Daniel wissenschaftlicher Mitarbeiter, Amt fr ffentlichen Verkehr des Kantons Bern BernSchwarz Stefan Generalsekretr TVS, Direktion fr Tiebau, Verkehr und Stadtgrn BernStadtmann Eric BolligenStahel Stefanie Kontextplan AG BernStaub Christian Gemeinderat, Muri b. Bern GmligenSteffen Roman Verkehrsverbund Luzern LuzernSteinegger Rolf Verkehrsplaner SVI, mrspartner ZrichSteiner Rolf Geschftsfhrer, Verkehrsteiner AG BernSteiner Wolfgang Fachspezialist V, Bundesamt fr Verkehr (BAV) BernStettler David Raumplaner, Planteam S AG BernStuder Raoul Redaktor, Automobil Revue BernSupersaxo Thomas Projektleiter, Verkehrsplanung der Stadt Bern BernTrachsler Tanja Projektassistentin, Gemeinde Kniz KnizTrolliet Daniel Syndic, Commune dAvenches AvenchesTschannen Monika Geschftsleitung, Rundum mobil GmbH ThunTschirren Hans-Peter Fachbereichsleiter, beco Berner Wirtschaft BernVollmer Gisela Koordinatorin, Fussverkehr Bern Bernvon Maltitz Andra Sekretrin Westschweiz, actif-trafiC Genve 19von Moos Matthias B+S AG Bern 31Wagner Kurt E. CEO, Emch+ Berger AG BernWlti Martin Geschftsleitung, Bro fr Mobilitt AG BurgdorfWehrli-Schindler Brigit Inhaberin, K&P ZrichWidmer Thomas Vorsitzender der Geschftsleitung, Markwalder & Partner AG BurgdorfWiedmer Karen Geschftsfhrerin, RVK Emmental BurgdorfWili Urs Senior Consultant, Furrer + Frey AG Bern 6 2/3 Stand: 20.08.2012
  • 65. Name Vorname Funktion / Institution OrtWimmer Rupert Geschftsleiter / Projektleiter, Metron Verkehrsplanung AG BruggWitzig Gottlieb Leiter Bereich Langsamverkehr, Bundesamt fr Strassen (ASTRA) BernWolf Anne Leiterin Nachhaltigkeit, Die Schweizerische Post BernWyss Andreas Gemeinderat, Riggisberg RiggisbergZbinden Kurt Bauverwalter, Gemeinde Ittigen IttigenZehnder Christine Mobilittsberaterin, Verkehrsteiner AG BernZenhusern Patrick Polynomics AG OltenZuber Cordula Kontextplan AG BernZuber Edgar Stv. Leiter Mobilitt + Recht, Stadt Zrich ZrichOrganisationDnzer Sandra Ecoplan AG BernRamser Tobias Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kt. Bern BernSetz Matthias Ecoplan AG BernSury Barbara Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Kt. Bern Bern 3/3 Stand: 20.08.2012

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