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    Die Zeitung der Wirtschaftskammer Salzburg · 69. Jahrgang Nr. 31/32 · 12. 8. 2016

    Setzen Sie auf Information aus erster Hand – wöchentlich in der Salzburger Wirtschaft Redaktion und Verwaltung: Tel. 0662/8888-345, -384 E-Mail: salzburger-wirtschaft@wks.at Inserate: Österreichischer Wirtschaftsverlag GmbH Tel. 0662/6686-592 E-Mail: sawi@wirtschaftsverlag.at

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    Pokémon schafft Business-Chancen Wie Firmen das Spiel nutzen und was bei „Augmented Reality“ noch zu erwarten ist. Seite 4/5

    Rohstoff Holz: FH Kuchl erforscht das Material der Zukunft Holzforscher und Designer erschließen das Potenzial des nachwachsenden Rohstoffs Holz · Seite 6/7

    „Qualität in der Region“ und „Vorsorgen“ in dieser SW.

    Extra

  • 2 · Nr. 31/32 · 12. 8. 2016Salzburger Wirtschaft

    Magazin Thema  4/5

    Pikachu & Co. „Pokémon Go“ ist mehr als ein Hype – die dahinterstehende Technolo- gie schafft Milliardenmärkte.

    Salzburg  6–9

    PMU. Die Paracelsus Medizinische Privat- universität wird Start-up-Motor im Medizin- bereich.  8

    Österreich  10/11

    Hotellerie. Ein klares Bekenntnis der Politik zum Tourismusstandort Österreich fordert Spitzenvertreter der Hotellerie.  11

    Branchen  12–23

    Umsatzplus. Salzburgs Einzelhandel blickt auf ein positives erstes Halbjahr 2016 zu- rück.  12 Handel  12 Gewerbe und Handwerk  15 Tourismus und Freizeitwirtschaft  16 Information und Consulting  19 Industrie  21

    Service  24–33

    Insolvenzantrag. Ein ungerechtfertigter Insolvenz antrag eines Gläubigers kann weitreichende Folgen haben.  24

    International  34/35

    Extra „Qualität in der Region“  36

    Extra „Vorsorge“  37

    Bildung  38–42

    Sprachfest. Lust auf Sprachen will die „Lange Nacht der Sprachen“ am 26. Sep- tember im WIFI Salzburg machen.  39 WIFI-Kurse  41/42

    Unternehmen  43–46

    Tonangebend. Weltweit setzen Musiker auf die Instrumente und das Know-how des Musikhauses Lechner.  43 Personalien  47

    Serviceinfos  48–55

    Insolvenzen  48 Zollwertkurse per 1. August 2016  50 Steuerkalender für August 2016  50 Baukostenveränderung Juni 2016  54 Impressum  55

    Inhalt

    Nicht die Falschen schützen WKS-Präsident KommR Konrad Steindl

    Ich verstehe den Unmut der Unterneh- mer, wenn so manche, die das AMS zur Bewerbung schickt, nur am „Stempel“ interessiert sind, um in der sozialen Hängematte verbleiben zu können. Dank guter Zusammenarbeit zwischen AMS, Wirtschaftskammer und Betrieben haben derartige Trittbrettfahrer in Salz- burg deutlich weniger Chancen, damit durchzukommen. 1.500-mal wurden 2015 „wegen Vereitelung“ Sperren des Arbeitslosengeldes ausgesprochen. Im weit größeren Oberösterreich waren es vergleichsweise „nur“ 1.800 Sperren. Zwar ist die Dynamik der Arbeitsmärkte Salzburgs und Oberösterreichs unter- schiedlich, doch zeigt sich, dass Kontrolle und Sanktionen in Salzburg grundsätzlich funktionieren. Die WK Oberösterreich hat ihre Mitglieder kürzlich dazu aufgerufen, aktiv derartige Jobannahme-Vereitelun- gen zu melden. Die Aufregung aufseiten der Arbeiterkammer war, wie zu erwar- ten, groß. Die Empörungs-Vokabeln („Klimavergiftung“, „Hexenjagd“, „Ver- naderung“) waren ebenso schnell bei der Hand wie das übliche Wirtschaftsbashing: Die Betriebe würden keine ordentlichen Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, wes- halb Arbeitsunwilligkeit quasi die Folge sei. Stopp! Mit der ewigen Klassenkampf- Dauerschleife kommen wir nicht weiter!

    Auf den Punkt gebracht: Sozialmiss- brauch ist nirgendwo in Ordnung, und ebenso nicht seine Beschönigung, Leugnung und Verschleierung durch konstruierte öffentliche Retourkut- schen. Arbeitgeber zahlen die Hälfte des Arbeits losengeldes – also haben sie das Recht, auf Missbräuche zu reagieren. Ginge es sachlich und nicht derartig ideologisch zu, sollte auch die AK ein massives Interesse daran haben, dass Sozialmissbrauch abgestellt wird. Denn immerhin zahlen die von ihr vertretenen Arbeitnehmer die andere Hälfte dieser Sozialleistung. Dann müsste es auch endlich möglich sein, die Zumutbar- keitsregeln neu zu fassen, die auf weiten Strecken die Dauerarbeitslosigkeit geradezu einzementieren. Ein Umdenken tut not: Statt den Schutzmantel über die Falschen auszubreiten, sollte sich die AK wieder dazu durchringen, gemeinsam mit der Wirtschaft die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Indem es den Betrieben erleichtert wird, nicht nur Arbeitsplätze zu schaffen, sondern diese auch zu be setzen!

    Mein Standpunkt

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    59% der Unternehmen haben laut Sta- tistik Austria zwischen 2012 und 2014 innovative Aktivitäten gesetzt. Damit ist der Anteil der Innovatoren im Vergleich zu 2010 bis 2012 um fünf Prozentpunkte

    angestiegen und erreichte das Niveau vor der Finanzkrise. Am häufigsten wur- den Prozesse verbessert, gefolgt von Pro- dukten. 12% der Gesamtumsätze wurden 2014 mit Produktinnovationen erzielt.

    Anteil der innovativen Firmen wieder angestiegen

    59 Zahl der Woche

  • · 3Nr. 31/32 · 12. 8. 2016Salzburger Wirtschaft

    Niedrigste Arbeitslosenquote Firmen melden mehr offene Stellen Salzburgs Arbeitgeber dürfen einmal mehr auf die niedrigste Arbeitslosenquote Österreichs ver- weisen: Die Arbeitslosenquote ist im Juli um 0,2 Prozentpunkte auf 4,5% gesunken. Im Bundeslän- dervergleich ist das der niedrigste Wert. Österreich- weit liegt die Quote immerhin noch bei 8%. Im Bun- desland Salzburg gab es Ende Juli um minus 3,7% oder 464 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Bundesweit sind die Arbeitslosenzahlen hingegen um 0,4% gestiegen. Dank einer günstigeren Kon- junkturlage steigt das Stellenangebot der Firmen wieder an, betont man im AMS Salzburg. So ist der Bestand an offenen Stellen, die dem AMS zur sofor- tigen Besetzung gemeldet wurden, mit plus 52,6% stark gestiegen.

    Smart produzieren, smart vernetzen und Neues über Digitalisierung lernen Das erste „Salzburg Business Opening“ der WKS am 4. Okto- ber im Salzburg Congress ist Treffpunkt der Unternehmer und ihrer Fachorganisationen. 1.000 Salzburger Unternehmer wer- den bei 40 Veranstaltungen von 27 Fachgruppen und Organisati- onen der WKS an diesem einen Tag erwartet.

    Das Salzburg Business Ope- ning ist aber ebenso eine Mög- lichkeit zum Wissens-Update in Sachen Digitalisierung. WKS und Content-Partner ITG – Innova- tionsservice für Salzburg haben unter dem Motto „KMU digital“ ein Programm geschnürt, das den KMU helfen soll, sich besser auf die digitale Herausforderung einzustellen.

    Wie das geht, werden am 4. Oktober österreichische Exper- ten erklären. Neben Viktor Mayer-Schönberger, Big-Data- Experte am Oxford Internet Institute, wird auch Prof. Alois Ferscha vom Institut für Perva- sive Computing der Johannes- Kepler-Universität Linz spre- chen. Das Thema des führenden

    Industrie-4.0-Experten: Wie kann eine intelligente Produktion auf die Beine gestellt werden, damit Österreichs spezialisierter Pro- duktionssektor durch Innovatio- nen wettbewerbsfähig bleibt?

    Ferscha leitet mit dem neuen „Pro2Future“ eines der wichtigs- ten Forschungszentren für neue Produktionssysteme. Ein Konsor- tium aus 22 führenden österrei- chischen Unternehmen und For- scher zahlreicher europäischer Top-Forschungseinrichtungen gehen der Frage nach, wie Indus- trie 4.0 heute und morgen aus- sieht.

    Produkte, die denken

    Ferscha: „Wir können von Pro- dukten, die denken, bzw. Produk- tionssystemen, die denken, spre- chen.“ Die Ergebnisse sollen als Innovationen in die Produktions- wirtschaft einfließen, die damit tatsächlich „smart“ bzw. intelli- gent wird.

    Das Programm des 4. Oktober soll Wissen, Chancen und Zuver- sicht im Umgang mit der digita-

    len Transformation vermitteln. Die ITG hat dazu weitere Exper- ten eingeladen, etwa Dr. Christian Grahle, Business-Development- Manager bei Google. In vier Workshops zum Thema IT und Security, Arbeitswelten, intelli- gent produzieren und Marktkom- munikation kann man außerdem tiefer in das Thema „Digitale Transformation“ einsteigen.

    Beim „Salzburg Business Ope- ning“ soll aber auch die Ver- netzung ein Thema sein. Viele Fachgruppen, Sparten und Orga- nisationen halten ihre Fach- gruppentagungen oder andere Branchen-Meetings ab. Die meis- ten Veranstaltungen sind auch für Mitglieder anderer Sparten oder Fachgruppen frei zugäng- lich. Auf diese Weise kann und soll Netzwerken zwischen den Branchen und den Unterneh- mern stattfinden. Denn trotz aller Digitalisierung: Was Maschinen noch lernen müssen, das können Unternehmer schon lange: Sich smart von Mensch zu Mensch zu vernetzen. Am 4. Oktober ist die beste Gelegenheit dazu.

    „Salzburg Business Opening 2016“ f Über das umfangreiche Programm gibt die Website www.salzburg-business-opening.at Auskunft. f Anmeldungen zu den Veranstaltungen