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  • LeseprobeAn mehreren Stellen in SAP EAM werden generische Funktionen wie etwa die Statusverwaltung oder Partner genutzt. Karl Lieb-stckel macht Sie hiermit vertraut, zeigt Ihnen, wie Sie Hilfsmittel konfigurieren knnen, und er gibt Ihnen ntzliche Hinweise, wo-rauf Sie beim Customizing der Funktionen achten sollten.

    Karl Liebstckel

    Instandhaltung mit SAP Customizing614 Seiten, gebunden, Mrz 2014 69,90 Euro, 978-3-8362-2111-5

    www.sap-press.de/3317

    Kapitel 4: Generische Funktionen

    Inhaltsverzeichnis

    Index

    Der Autor

    Wissen aus erster Hand.

    http://www.sap-press.de/3317?GPP=lpn

  • 101

    Dieses Kapitel macht Sie mit generischen Funktionen wie etwa der Statusverwaltung oder den Partnern vertraut, die an mehreren Stellen in SAP EAM genutzt werden. Ich zeige Ihnen, wie Sie die Hilfsmittel konfigurieren knnen, und gebe Ihnen zahlreiche Hinweise, worauf Sie beim Customizing der Funktionen achten sollten.

    4 Generische Funktionen

    Es gibt in SAP EAM einige Funktionen, die an mehreren Stellen bzw. von mehreren Objekten genutzt werden. Zum Beispiel knnen Sie die Statusver-waltung nicht nur fr die technischen Objekte (Technischer Platz, Equip-ment, Serialnummer) nutzen, um den Zustand zu dokumentieren, sondern Sie knnen ber die Statusverwaltung auch die Prozesse im Meldungs- und Auftragswesen steuern. Die Feldauswahlsteuerung, mithilfe derer Sie Felder ausblenden oder Eingaben erzwingen, knnen Sie ebenfalls bei jedem SAP-Objekt einsetzen.

    Tabelle 4.1 zeigt, welche generische Funktion bei welchem SAP-Objekt ge-nutzt werden kann.

    Funktion Tech

    nisc

    her

    P

    latz

    Equi

    pmen

    t

    Mat

    eria

    l-

    num

    mer

    Mel

    dung

    Auf

    trag

    Arb

    eits

    plan

    War

    tung

    s-

    plan

    Objektinformation X X X X

    Statusverwaltung X X X X

    Nummernvergabe X X X X X X

    Garantien X X X X X

    Messpunkte/Zhler X X X X X

    Genehmigungen X X X

    Partner X X X X

    Dokumente X X X X X X

    Tabelle 4.1 Generische Funktionen bersicht

  • 102

    Generische Funktionen4

    4.1 Objektinformation

    Wenn vom Anforderer eine neue Meldung eingeht und Sie eine Entschei-dung zu treffen haben, ob die Instandhaltungsmanahme durchgefhrt wer-den soll oder nicht, ist es ganz hilfreich, sich in kompakter Form ber das Objekt zu informieren. Dazu dient die sogenannte Objektinformation.

    Objektinformationsschlssel definieren

    Mit dieser Customizing-Funktion knnen Sie ein Dialogfenster konfigurie-ren, das kompakte Informationen ber das Bezugsobjekt, die sogenannten Objektinformationen, enthlt.

    Die Objektinformation knnen Sie an folgenden Stellen im System aufrufen:

    im Equipment und in der Serialnummer

    im Technischen Platz

    in der Meldung

    im Auftrag

    Voraussetzungen

    Es sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig.

    Customizing-Pfad

    Instandhaltung und Kundenservice Stammdaten in Instandhaltungund Kundenservice Grundeinstellungen Objektinformationsschls-sel definieren

    Transaktion

    OIZA

    Feldauswahl X X X X X X X

    Listvarianten X X X X X X X

    Mehrstufige Listen X X X X

    Funktion Tech

    nisc

    her

    P

    latz

    Equi

    pmen

    t

    Mat

    eria

    l-

    num

    mer

    Mel

    dung

    Auf

    trag

    Arb

    eits

    plan

    War

    tung

    s-

    plan

    Tabelle 4.1 Generische Funktionen bersicht (Forts.)

    103

    Objektinformation 4.1

    Einstellungen

    ber den Objektinformationsschlssel legen Sie fest, welche Daten zu einem technischen Objekt im Fenster Objektinformation eingeblendet werden (siehe Abbildung 4.1). Die Objektinformation enthlt auerdem Historienda-ten aus dem Informationssystem und Daten aus den durchgefhrten Meldun-gen und Auftrgen.

    Im Abschnitt Bezug fr Meldungs- und Klassenselektion legen Sie fest, welche Meldungs- und Auftragsinformationen angezeigt werden sollen:

    zu einem technischen Objekt

    zum bergeordneten Objekt

    zur gesamten Struktur

    Mit dem Schalter automatisch legen Sie fest, ob die Objektinformationen automatisch angezeigt werden (z. B. sofort, wenn Sie eine Meldung oder einen Auftrag aufrufen), wenn zu dem angegebenen Objekt Objektinforma-tionen selektiert wurden. Ist der Schalter nicht aktiv, knnen Sie die Objekt-informationen ber den Button aufrufen.

    Abbildung 4.1 Objektinformation

  • 104

    Generische Funktionen4

    Im Abschnitt Informationssystem Zeitraum und Schwellenwerte kn-nen Sie Folgendes definieren:

    den zu selektierenden Zeitraum im Informationssystem (grter Wert 9.999 Tage, also ca. 27 Jahre)

    Schwellenwerte, bei deren berschreitung im Fenster der Objektinforma-tion ein angezeigt wird

    Im Abschnitt Meldungen Selektion und automatische Anzeige knnen Sie Folgendes definieren:

    den zu selektierenden Zeitraum in der Meldungsliste (grter Wert 9.999 Tage, also ca. 27 Jahre)

    welcher Meldungsstatus bei der Selektion bercksichtigt werden soll (of-fene und/oder abgeschlossene)

    Im Abschnitt Klassifizierung Sicht und Anzeige definieren Sie im Wesentlichen, ob die Merkmale des Objekts angezeigt werden sollen (Schal-ter Merkmale aktiviert).

    Objektinformationen sind hilfreich

    Sie sollten Objektinformationsschlssel definieren, um sich dann in den Stammda-ten und in der Abwicklung ein kompaktes, bersichtliches Bild von der Situation des technischen Objekts machen zu knnen. Allerdings sollten Sie sich die Objekt-informationen nur bei Bedarf anzeigen lassen und deshalb den Schalter automa-tisch nicht aktivieren.

    4.2 Statusverwaltung

    Die technischen Objekte sowie die komplette Abwicklung mit Meldung und Auftrag sind an die allgemeine SAP-Statusverwaltung angeschlossen. Dabei ist zwischen Systemstatus und Anwenderstatus zu unterscheiden.

    Systemstatus werden im Rahmen der allgemeinen Statusverwaltung vom Sys-tem bei bestimmten betriebswirtschaftlichen Vorgngen intern und automa-tisch gesetzt. Dies passiert z. B., wenn im Equipmentstamm EEGB das Equip-ment auf einem Technischen Platz eingebaut ist, oder im Auftrag RCK, wenn ein Auftrag endrckgemeldet ist. Systemstatus werden im Statusbild auf der linken Seite dargestellt (siehe Abbildung 4.2).

    105

    Statusverwaltung 4.2

    Anwenderstatus definieren

    Neben den vorgegebenen Systemstatus knnen Sie davon vllig unabhngig und ausschlielich nach Ihren eigenen Bedrfnissen sogenannte Anwender-status definieren. Anwenderstatus werden im Statusbild auf der rechten Seite gesetzt und dargestellt (siehe Abbildung 4.2). SAP unterscheidet zwei Typen von Anwenderstatus:

    Status mit Ordnungsnummer (oben im Bild): Davon kann immer nur einer markiert werden (Radio-Buttons).

    Status ohne Ordnungsnummer (unten im Bild): Davon knnen beliebig viele markiert werden (Checkboxen).

    Darber hinaus ist in der Statusverwaltung definiert, welche betriebswirt-schaftlichen Vorgnge Sie aufgrund des Status fr das Objekt ausfhren dr-fen. Wenn Sie z. B. ein Equipment inaktiv setzen, informieren Sie Statusan-zeigen ber die betriebswirtschaftlichen Vorgnge, die noch erlaubt sind (grne Ampel), zu denen eine Warnmeldung erscheint (gelbe Ampel) und die verboten sind (rote Ampel). Siehe dazu Abbildung 4.3.

    Abbildung 4.2 Systemstatus und Anwenderstatus

  • 106

    Generische Funktionen4

    Fr die folgenden Objekte knnen Sie einen Anwenderstatus definieren:

    Equipments und Serialnummern

    Technische Pltze

    Meldungen

    Auftrge und Auftragsvorgnge

    Der Einfachheit halber werde ich die Statusverwaltung am Beispiel der Equip-ments darstellen. Sie gilt aber in hnlicher Weise fr alle anderen Objekte.

    Voraussetzungen

    Es sind keine besonderen Voraussetzungen notwendig.

    Customizing-Pfade Instandhaltung und Kundenservice Stammdaten in Instandhaltungund Kundenservice Grundeinstellungen Anwenderstatus definieren

    Instandhaltung und Kundenservice Instandhaltungs- und Serviceab-wicklung Instandhaltungs- und Serviceauftrge Allgemeine Daten Anwenderstatus fr Auftrge Statusschema definieren

    Abbildung 4.3 Betriebswirtschaftliche Vorgnge

    107

    Statusverwaltung 4.2

    Instandhaltung und Kundenservice Instandhaltungs- und Serviceab-wicklung Instandhaltungs- und Servicemeldungen Meldungsbearbei-tung Anwenderstatus fr Meldungen Statusschema definieren

    Transaktion

    OIBS

    Egal, welchen Customizing-Pfad Sie aufrufen oder ob Sie die Transaktion nut-zen, Sie gelangen immer zur selben Customizing-Funktion.

    Einstellungen

    Wenn Sie die Customizing-Funktion aufgerufen haben, erhalten Sie zunchst einen berblick ber alle Statusschemata unabhngig davon, fr welche Applikation oder fr welches Objekt sie gltig sind. Das heit, Sie sehen nicht nur die Statusschemata fr Instandhaltungsobjekte, sondern alle eingerichte-ten Statusschemata. Wenn Sie nun ein neues Statusschema anlegen, richten Sie zunchst einen Status nach dem andern ein (siehe Abbildung 4.4).

    Im oberen Teil werden die Status ohne Ordnungsnummer einsortiert und im unteren Teil die Status mit Ordnungsnummer, sortiert nach der Ordnungs-nummer.

    Abbildung 4.4 Statusschema Status

  • 108

    Generische Funktionen4

    Was hat es nun mit der Ordnungsnummer auf sich?

    Status mit Ordnungsnummer schlieen sich gegenseitig aus. Im gezeigten Fall kann ein Equipment entweder einsatzbereit sein (Ordnungsnummer 3)oder in Reparatur (Ordnungsnummer 4).

    ber die Status mit Ordnungsnummer bilden Sie in der Regel einen Pro-zess ab, etwa den Durchlauf eines geplanten Instandsetzungsauftrags. Im gezeigten Fall wird quasi der ganze Lebenszyklus eines Equipments vo

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