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  • a lpnach norm – 40 Jahre

  • 3

    1966–2006 Dazwischen liegen 40 Jahre unternehmerische

    Weitsicht gepaart mit handwerklichem Geschick,

    Mut zum Risiko, Innovationskraft und einem

    grossen Leistungswillen. Dass Theo Breisacher

    mit 70 Jahren heute noch immer voller Tatendrang

    ist und neue Projekte im Visier hat, verspricht eine

    spannende Zukunft. Genauso spannend wie ein

    Blick zurück zu den Anfängen der alpnach norm.

  • w

  • 5

    Der Kilometer- Schreiner und seine Erfolgsstory

    Am 17. Mai 1954 verlässt Theo Breisacher mit einer

    Fahrkarte der Deutschen Bundesbahn und 100 DM in

    der Tasche sein Heimatland Richtung Schweiz.

    «Natürlich wusste ich zum damaligen Zeit-

    punkt noch nicht, welche Entwicklung meine

    berufliche Laufbahn nehmen würde. Aber mit

    einer gesunden Portion Selbstbewusstsein

    und grossem Mut wagte ich diesen Schritt in

    die benachbarte Schweiz.»

    Bei seinem ersten Arbeitgeber, der Möbel-

    fabrik Georg Läubli in Wilen (OW), erlernt er

    die rationelle Fertigung von Möbelteilen.

    Handwerkliches Geschick, Fleiss und ein gros-

    ser Leistungswillen führen bald dazu, dass

    Theo Breisacher nach wenigen Monaten zum

    «Zugpferd» der Bankraum-Abteilung aufsteigt.

    «Bereits ein Jahr später teilte ich meinem

    Arbeitgeber mit, dass ich mich beruflich wei-

    terentwickeln wolle und beabsichtige, die

    Firma zu verlassen. Herr Läubli bat mich zu

    bleiben, versprach mir mehr Lohn und eine

    Beförderung. Mein Aufstieg bestand darin,

    in der Furniererei arbeiten zu dürfen, und

    mein Lohn wurde markant von Fr. 2.35 auf

    Fr. 2.37 pro Stunde erhöht. Dies entsprach

    nicht ganz meinen Vorstellungen.»

    Wenig später wird der junge Berufsmann auf

    ein Inserat aufmerksam, in welchem ein

    gewisser Herr Hegglin aus Ebmatingen (ZH)

    einen selbstständigen Bau- und Möbelschrei-

    ner sucht. Er offeriert einen Monatslohn von

    600 Franken. «Dieses Angebot konnte ich

    nicht ausschlagen. Ich nahm es voller Enthu-

  • 6

    siasmus an.» Am 16. Oktober 1955 wird Theo

    Breisacher am Hauptbahnhof in Zürich von

    Herrn Hegglin abgeholt. Die kleine Reise geht

    Richtung Ebmatingen. «Ich staunte jedoch

    nicht schlecht, statt einer gut eingerichteten,

    mechanischen Schreinerei, wie ich es mir

    in meinen Vorstellungen ausgemalt hatte, eine

    Scheune, einen Stall und eine Heubühne

    vorzufinden, die seit einigen Jahren stillgelegt

    waren.» Funktionierende Maschinen, Werk-

    zeuge und Rohmaterial sind keine vorhanden.

    «Womit sollte ich da arbeiten können, fragte

    ich mich.»

    Herr Hegglin erklärt dem überraschten neuen

    Mitarbeiter, dass er zuerst einen guten Schrei-

    ner wollte und erst danach die Absicht habe,

    einen Betrieb einzurichten. Theo Breisacher

    lässt sich durch die widrigen Umstände nicht

    entmutigen. Improvisation und gutes Hand-

    werk sind in dieser Situation gefragter denn

    je. Die Firma Hegglin schafft gebrauchte,

    ältere Maschinen an, die teilweise sogar noch

    mit Transmission betrieben werden. Die Arbeits-

    zeit beträgt 60 Stunden pro Woche. «Bald

    darauf wurde ich als Bau- und Möbelschreiner

    gefragt, ob ich mich bei der Herstellung von

    Fenstern auskenne. Meine Antwort können Sie

    bestimmt erahnen.»

    Vom Erfolg wird Theo Breisacher selbst ein

    wenig überrascht, weil er ja ursprünglich von

    der Fensterproduktion keine Ahnung hat. Nach

    zwei Jahren intensiver Betriebstätigkeit wird

    er zum Vorarbeiter von mittlerweile neun

    Schreinern befördert.

    «1960 verspürte ich den Drang nach Verände-

    rung. Ich wollte wieder eine neue Herausfor-

    derung annehmen.» Inzwischen verfügt Theo

    Breisacher über ein grosses berufliches Wissen

    und handwerkliches Können. Er will sich an

    einer grösseren Firma im Rheintal beteiligen.

    Vier Monate vor dem beabsichtigten Wechsel

    eröffnet er dem Patron seine Pläne. «Nach

    einer Woche Bedenkfrist kam Herr Hegglin mit

    einem überraschenden Angebot auf mich zu.

    Er teilte mir mit, dass ich den Betrieb über-

    nehmen solle, ansonsten er die Fabrikation

    schliessen werde. Damit war der Grundstein

    für meine Selbstständigkeit gelegt.» Am 1.

    Dezember 1960 – der Firmenname wird von

    der Fremdenpolizei festgelegt – entsteht die

    neue Firma mit dem vorgegebenen Namen:

    Holzbau Hegglin – Inhaber Theo Breisacher.

    Am 11.11.1960 wird ein Kaufvertrag mit dem

    Eigentumsvorbehalt Nr. 460 am 3.12.1960 in

    Dübendorf eingetragen. Der Kaufpreis beträgt

    Fr. 34 000.– mit monatlicher Amortisation

    von Fr. 835.– inkl. Zins, zahlbar am 30. jeden

    Monats.

    Sofort werden neue und moderne Maschinen

    angeschafft und kilometerweise Sturzbretter

    und Simse produziert, mit denen die meisten

    Hochhäuser von Zürich-Schwamendingen

    ausgestattet werden.

    «So bekam ich den

    Übernamen

    ‹Kilometer-Schreiner›.»

  • Zürich-Schwamendingen

    Überbauung in Obersiggenthal

  • Wir machen mächtig Dampf und gratulieren der Alpnach Norm zum 40-jährigen Jubiläum. www.gaggenau.ch Der Unterschied heisst Gaggenau.

    Wir gratulieren herzlich zum 40-jährigen Jubiläum

    und danken für die gute Zusammenarbeit!

    Downlights-Innenraumleuchten-Dekorative Leuchten-Industrieleuchten-Medizinleuchten-Aussenleuchten

    www.luxo.ch

    Wir gratulieren herzlich zum 40-jährigen Jubiläum und danken für die gute Zusammenarbeit!

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    Wadkin: Diese Maschine mit 16 Arbeitsmotoren

    war vielseitig einsetzbar. 1963 bei Nyffeler & Jordi AG

    in Strengelbach gekauft.

    Die Mitbewerber warten derweil auf den Kon-

    kurs des Jungunternehmers, weil sie aufgrund

    seiner Tiefpreisstrategie davon ausgehen,

    dass er unmöglich kostendeckend arbeiten

    könne. Aber sie täuschen sich. Das Unterneh-

    men floriert und wird sukzessive ausgebaut.

    Mit 16 Mitarbeitern in zwei Scheunen und

    zwei Heubühnen platzt der Betrieb fast aus

    den Nähten. Inzwischen produziert Theo Brei-

    sacher mit seinen Mitarbeitern nämlich auch

    Schränke, Küchen und Türen.

    Die Vierseitenhobelmaschine GF trug viel zu meinem

    Übernamen bei.

    Neue Ob waldner

    Zeitung, Freitag,

    21. Juli 2006

    Ein tragischer Unfall über- schattet den Expansionskurs

    1965 verliert ein Mitarbeiter durch einen fol-

    genschweren Arbeitsunfall sein Leben. Diesen

    Vorfall hat Theo Breisacher bis heute nicht

    vergessen. «Ich habe lange Zeit gebraucht,

    um diesen furchtbaren Unfall zu verarbeiten.

    Einen sehr loyalen, engagierten und jungen

    Mitarbeiter auf diese Weise zu verlieren, hat

    mich persönlich sehr getroffen.»

  • 11

    An einem Samstag im Oktober

    1966 erscheinen unerwartet

    vier frühere Vorgesetzte der

    Firma Läubli aus Wilen bei

    Theo Breisacher in Ebmatingen.

    «Ich war im Garten beim Rosen-

    schneiden.»

    Die vier ehemaligen Arbeitskollegen aus dem

    Kanton Obwalden wollen ihn beim Wort neh-

    men. «Wir können zum gegebenen Zeitpunkt

    gemeinsam ein Projekt lancieren, hatte ich

    ihnen versprochen. Die Unzufriedenheit mit

    ihrer Arbeitssituation veranlasste sie, mit mir

    ins Gespräch zu kommen.»

    Die Tatsache, dass in Alpnach eine stillgelegte

    Parkettfabrik zum Verkauf ausgeschrieben ist,

    lässt Theo Breisacher aufhorchen. «Kurz-

    entschlossen nahm ich mit den Besitzern, den

    Gebrüdern Franz und Leo Müller aus Sach-

    seln, Kontakt auf.» Noch ehe die vier Besu-

    cher aus Obwalden zu Hause ankommen, sind

    deren Ehefrauen bereits darüber informiert,

    dass die Besichtigung der Parkettfabrik Risi in

    Alpnach am übernächsten Tag stattfinden

    wird.

    Rückkehr nach Obwalden –

    Die Möbelfabrik Alpnach AG entsteht

  • Brünigstrasse 37 • 6055 Alpnach Dorf Tel. 041 670 14 14 • www.auto-centerdurrer.ch

    SCHÖN, WENN MAN SICH 40 JAHRE SPÄTER SO PRÄSENTIEREN DARF – VOLVO!

    40 JAHRE ALPNACH NORM – WIR FEIERN MIT...

    1966 2006

  • 13

    Am darauf folgenden Montag besichtigt Theo

    Breisacher mit Otto Tanner (Betriebsleiter),

    Paul Lanz (Werkmeister), Werner Niederberger

    (Poliermeister) und Ernst Wallimann (Maschi-

    nenmeister) die Gebäude und das Areal der

    Parkettfabrik Risi AG. Dann geht es Schlag auf

    Schlag.

    «Innert eines Monats

    übernahm ich das gesamte

    Aktien paket der Parkett-

    fabrik Risi AG.»

    Theo Breisacher 1966

  • Im Dezember 1966 wurde die Einrichtung der

    Möbelfabrik Alpnach AG m

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