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  • Berichte Dokumentationen VeranstaltungshinweiseBerichte Dokumentationen Veranstaltungshinweise

    Waltherstr. 16a, 80337 MnchenWaltherstr. 16a, 80337 Mnchen

    GesundheitsRundbrief Nummer 4/2010Nummer 4/201030. Jahrgang30. Jahrgang

    laden

    GESUNDHEITSLADENMNCHEN e.V.INFORMATIONS- UNDKOMMUNIKATIONS-ZENTRUM

    WALTHERSTR. 16 A80337 MNCHEN

    TELEFON 089 / 77 25 65FAX 089 / 725 04 74

    http:www.gesundheitsladen-muenchen.deE-Mail: mail@ gesundheitsladen-muenchen.de

    InfothekTel: 089 / 77 25 65Mo - Fr 10 - 13 Uhr Mo, Do 17 - 19 Uhr

    PatientInnenstelleMnchenTel: 089 / 77 25 65Mo 17 - 20 Uhr Mi, Do und Fr 10 - 13 Uhr sowie nach Vereinbarung.

    UPD Beratungsstelle Mnchen fr OberbayernTel: 089 / 18 91 37 22Di, Mi, Fr 10 - 14 UhrMi 15 - 19 Uhr

    Spendenkonto:Bank fr SozialwirtschaftBLZ: 700 205 00Kontonummer 88 87 800

    INHALT :

    Der Verein, Termine 2

    GL-intern 3

    Bericht und Bilder der

    30 Jahr Feier 4-9

    Patientinnenseite 10

    Pressemitteilung IGEL u.a. 11UPD-Seiten 12-13

    Gesundheit & Umwelt 14

    BAGP-Rundbrief 15-16

    Viel Kraft fr kritische Tne Viel Kraft fr kritische Tne das wnscht das ganze Team des das wnscht das ganze Team des

    Gesundheitsladens fr 2011!Gesundheitsladens fr 2011!

  • 2Gesundheitsladen-Rundbrief 4/2010

    Zeit Thema Veranstalter Ort Info/Anmeldung15.12. - 25.2.18 h

    Ausstellung Meine Welt - Deine Welt Menschen mit Autismus in Oberbay-ern

    Bezirk Oberbayern Galerie Bezirk Oberbay-ern, Prinzregentenstr. 14, Mnchen

    www.bezirk-ober-bayern.de

    16.12.19 h

    Rainbow House of Hope - die Kinderhilfsorganisation in Uganda

    Gesundheitsladen Mnchen Waltherstr. 16 a, Mnchen 089-772565, www.gl-m.de

    20.12.17.15-18.45 h

    Fachwelt und Selbsthilfe kooperie-ren: Praxisberichte aus dem Selbst-hilfezentrum Mnchen

    Selbsthilfezentrum, Stadt Mnchen, Hochschule Mn-chen

    Hochschule Mnchen, Am Stadtpark 20, Raum O 217

    089-1265 2301, www.sw.fh-muen-chen.de

    12.-13.1.10.30 h

    Patientenverfgung Evangelische Akademie Tutzing

    Schlossstr. 2 - 4, Tutzing 08158-251 125

    27.1.17 h

    Patientenrechte, rztepflichten Gesundheitsladen Mnchen Waltherstr. 16 a, Mn-chen

    089-772565, www.gl-m.de

    24.2.17 h

    Worauf mu ich achten, wenn ich zum Zahnarzt gehe?

    Gesundheitsladen Mnchen Waltherstr. 16 a, Mn-chen

    089-772565, www.gl-m.de

    Der Verein, Termine

    RedaktionsschluRundbrief 1/201115. Februar 2011

    Verantwortlich fr Inhalt und Lay out: Petrit Beqiri, Sarah Bille, Peter Friemelt, Jrgen Kretschmer, Christina Krieger, Waltraud Krner, Gunhild Preu-Bayer, Adelheid Schulte-Bocholt, Carola Sraier, Silvi Sterr

    Name:

    Adresse:

    Monatsbeitrge: Mitgliedsbeitrge und Spenden sind steuerlich abzugsfhig. 3,- fr Nichtverdienende, 5,50 fr mitt lere, 10,50 -, wenn mglich 21,- fr hhere Einkommen. Ja, ich werde Mitglied und zah le folgenden Monatsbeitrag:

    ______ Das Geld kann vierteljhrlich abgebucht werden: BLZ: Kontonummer: Bank:

    Unterschrift : Datum:

    Impressum

    Beitritt

    Mit freundlicher Untersttzung der

    Materialien

    Angebote

    Wegweiser

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    Kapuzinerstrae

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    Reisingerstrae

    Waltherstrae

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    Goetheplatz

    Thal

    kirc

    hner

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    Sendlinger Tor (800 m)

    16a

    HH

    (200 m)U3/6Bus 58

    U1/2/3/6

    Bus

    152

    Hauptbahnhof (1,4 km)

    U

    U

    TERMI

    NE

    Telefonsprechstunde der Beschwerdestelle Netzwerk Psychiatrie: Jeden 1. + 3. Montag im Monat, 16-18 h unter Tel.: 7677 6485. Zu den brigen Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Es erfolgt Rckruf.

    Namentlich gekennzeichnete Artikel liegen in der Verantwortung des/der jeweiligen AutorIn, sie ge ben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    Belichtung & Druck: ulenspiegel druck gmbh, Andechs, zertifi ziertes Umweltmanagement nach EMAS, Recyclingpapier

    Impressum:Der Rundbrief ist das Organ des Gesundheitsladens.

    Alle zur Verfgung stehenden Broschren und Informations-Materialien sind auf unserer Homepage aufgelistet.Folgende Texte sind in ungekrz-ter Version auf unserer Internet-Seite nachzulesen:

    Kann man gute Medizin kau-fen? (Peter Friemelt)

    Patientensouvernitt(Waltraud Krner)

    Pressemitteilung: 30 Jahre fr Patientenrechte, Gesundheitsfrderung und So-lidaritt im Gesundheitswesen

    Hinweise zu unseren Angeboten knnen unserer Homepage ent-nommen werden.

  • 3 Gesundheitsladen-Rundbrief 4/2010

    RezensionenGL-Intern

    der Presse, unseren Ankndi-gungen oder unserer Website entnehmen oder direkt erfragen unter Tel: 089 - 772565).

    Vortrge zur Gesundheitsre-form, die wir in unseren Ru-men oder auch auf Anfrage in anderen Einrichtungen anbieten.

    Informationen und Beratungen zu den Patientenstellenzeiten (Mo 17 20 h, Mi Fr 10-13 h).

    Am 15.11.2010 fand ein erstes Treffen des Gesundheitsla-dens mit der neuen Patienten-beauftragten des bayerischen Gesundheitsministeriums Frau Dr. Gabriele Hartl statt. Dabei ging es vor allem um einen ge-genseitigen Austausch sowie um die Planung zuknftiger Kooperationsmglichkeiten.

    Beispielsweise soll knftig ein jhrlicher Patientenbericht als

    Empfehlung fr das politische Handeln von der Patienten-beauftragten herausgegeben werden. Dabei sollen auch die Erfahrungen aus der Beratung im Gesundheitsladen mit ein-flieen. Das Gesundheitsladen-Team sieht das als eine Mglich-keit, Rckmeldung ins System zu geben und so zu einer Verbes-serung fr PatientInnen beizu-tragen.

    Im nchsten Jahr werden weitere Treffen stattfinden, dann auch mit weiteren Akteuren aus dem Gesundheitswesen.

    Wir freuen uns auf eine gute Zu-sammenarbeit.

    Die bayerische Patienten-beauft ragte zu Besuch

    Infoquartal: GesundheitsreformWas ndert sich 2011

    Anfang 2011 greift die Gesund-heitsreform der derzeitigen Regierung: das GKV-Finanzie-rungs-Gesetz (GKV-FinG) sowie das Arzneimittelmarkt-Neuord-nungsgesetz (AMNOG) treten in Kraft.Welche patientenrelevanten n-derungen dies sind und welche konkreten Auswirkungen diese fr Versicherte und PatientInnen haben, darber informieren wir in unserem Infoquartal zur Ge-sundheitsreform 2011, ab Janu-ar kommenden Jahres. Geplant dazu sind:

    Eine Patienteninfo, die ab Mit-te Januar gegen geringe Schutz-gebhr im GL zu beziehen sein wird.

    Eine Ausstellung, die kostenfrei zur Verfgung gestellt wird.

    Eine Informationsveranstaltung in Kooperation mit einer gesetz-lichen Krankenkasse ab Mitte - Februar (genauen Termin bitte

    ein Jahr geht zu Ende. Danke an Alle, die uns 2010 und in den vergangenen 30 Jahren unter-sttzt und mitgeholfen haben, dass wir das werden konnten, was wir jetzt sind.

    Zutiefst bestrzt hat uns die Nachricht vom Tod Norbert Schachners.Uns fehlen die Worte. Norbert hat uns ber ei-nen groen Zeitraum als Or-ganisationsberater und Su-pervisor im GL begleitet.

    Wir haben sehr von seiner unver-gleichlichen, unorthodoxen undhochprofessionellen Art profi-tieren drfen.

    Er hat einen festen Platz in derGesundheitsladen-Geschichte.

    Wir wnschen seiner Familie viel Kraft und alles erdenklich Gute.

    Sarah Bille, Dr. Gabriele Hartl, Peter Friemelt

    Wir freuen uns auf die Aufgaben der nchsten 30 Jahre! Ein Auszug aus der Festrede von Jens Holst ab Seite 4.

    Euer Gesundheitsladen-Team

    Lieber Jens, vielen Dank!!!!

    In Gedenken

  • 4Gesundheitsladen-Rundbrief 4/2010

    Bericht vom 30 Jahre Fest

    Marktideologie im Gesund-heitswesenWas man zurzeit beobachten kann ist eine unverkennbare Regression in der gesundheitspolitischen De-batte. Nach etlichen Jahren grn und vor allem sozialdemokratisch bestimmter Gesundheitspolitik konnte man den Eindruck (gewin-nen), einige der unkaputtbaren Vorstellungen und vor allem My-then wren etwas zurckgedrngt und ihre Anhnger trauten sich nicht mehr, bedenkenlos von Kos-tenexplosion und dem unweigerli-chen Ruin in Folge der demografi-

    schen oder medizinisch-technolo-gischen Entwicklung zu sprechen, weil sie mit sehr begrndetem Wi-derspruch rechnen mssen. Dieser Tendenz hat die Regierungsber-nahme durch die schwarz-gelbe Koalition ein jhes Ende bereitet. Mit dem Antritt der Konservativen und vor allem der Liberalen kehrte der bliche Sermon aus wirtschafts-

    wissenschaftlichen Fakultten und Unternehmerverbnden gerusch-voll auf die politische Bhne zurck. Der Koalitionsvertrag von CDU-CSU und FDP spricht eine bered-te Sprache.

    Auch FDP-Gesundheitsminister Phi-lipp Rsler begrndete im Septem-ber 2010 seine Gesundheitsreform mit den angeblich unvermeidlichen Herausforderungen des demogra-fischen Wandels und der Notwen-digkeit, die Lohnnebenkosten von den Krankenkassenbeitrgen zu entlasten. Bemerkenswert ist die-se Begrndung allenfalls durch die Feststellung, dass die viel zitierten Lohnnebenkosten andere Pos-ten enthalten als die Beitrge zur sozialen Krankenversicherung. Die Debatten vergangener Jahre ver-mittelten vielfach einen anderen Eindruck.

    Auch wenn sich die derzeitige Re-gierungskoalition nach Krften be-mht, das Ruder in Richtung Markt und Privatisierung zu drehen, w-re es zu viel der Ehre, sie allein fr diese grundstzliche Tendenz ver-antwortlich zu machen. Schlielich hatte sich sptestens seit Mitte der 80er Jahre auch in Deutschland mit zunehmender Wucht die Forde-rung nach mehr Markt im Gesund-heitswesen in der Debatte durch-gesetzt. Was in der Volkswirtschaft insgesamt erfolgreich ist, so das an-fangs vorwiegend von konomen vorgebrachte Credo, msse auch im Gesundheitswesen funktionieren, das schlielich auch