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  • IM HERZEN UNSERER REGION Samstag, 24. Januar 2015 | 31. Jahrgang | 4. KW

    WORMSER

    WORMS Das Rheinhessen-liga-Derby zwischen der HSGWorms und der TG Osthofenhat es gezeigt: Sollte dieHSG aufsteigen, hat der Klubein Platzproblem.Viele Hand-ballfreunde standen vor derNikolaus-Drr-Halle (NKD)und mussten unverrichteterDinge wieder nach Hause ge-hen.

    Denn bereits eine Stunde vor An-pfiff war die NKD bis auf denletzten Platz gefllt. Neben denTribnen drngten sich die Fansdicht aneinander, um das Spielzumindest im Stehen verfolgenzu knnen. Viele andere hattenda weniger Glck und standenvor verschlossenen Tren. Dassorgte fr Frust bei den Fans,denen die HSG-Verantwortlichenschweren Herzens den Eintrittverweigern mussten.

    Bei Fans entschuldigt

    Wir hoffen, dass unsere Fansuns das nicht bel nehmen. Wirmussten den Anordnungen derSchiedsrichter Folge leisten,sonst htten sie das Spiel nichtangepfiffen, erklrte Hans-KarlBhnert unter der Woche. Gegendie HSG Zotzenheim und bei denkommenden Heimspielen wirddie Halle zwar aufgrund dessportlichen Hhenfluges derHSG-Handballer erneut voll sein,eine berfllung ist jedoch rechtunwahrscheinlich.Alleine die Zahl der mitgereistenFans wird im Vergleich zum An-hang der TG Osthofen berschau-bar sein. Dennoch muss sich die

    HSG Worms und auch die StadtWorms die Frage stellen: Wielsst sich das Kapazittsproblemin der Nikolaus-Drr-Halle lsen,wenn die HSG in die OberligaRheinland-Pfalz/Saar aufsteigt?

    Eine Tribnenerweiterung ist inder NKD nicht ohne Weiteresmachbar, wenn nicht gar unmg-lich. Deshalb wird die HSG beieinem Aufstieg entweder in ihrerangestammten Heimspielstttebleiben und das Risiko eingehenmssen, erneut Fans nach Hausezu schicken. Oder man weicht ineine andere Wormser Sportsttteaus.Prdestiniert erscheint die Sd-halle (Tribnenhalle) im Bil-dungszentrum. Der Sportdezer-nent der Stadt, Uwe Franz (SPD),ist offen, was die Zukunftspla-nung betrifft: Ich stehe im Falledes Aufstiegs gerne fr Gespr-che zu einem Umzug in die BIZ-Sporthalle zur Verfgung, versi-chert Franz. Dabei sei jedoch zubercksichtigen, dass mglichstauch der Trainingsbetrieb dortstattfinden msse.

    Wird harzen zum Problem

    Diese Halle wird allerdings vonvielen Vereinen genutzt, sodasssowohl fr den Trainings- alsauch den Spielbetrieb alle mgli-chen Varianten der Belegung ge-prft werden mssen. Ein Prob-lem sieht Franz dennoch: In der

    Oberliga nutzt jede MannschaftHaftmittel im Handballjargonspricht man vom Harzen umdem Ball mehr Grip zu verleihen.Das Harzen ist sicherlich eineProblematik, die ich momentannicht abschlieend beurteilenkann, so Franz auf die Fragehin, ob dies auch im BIZ durch-fhrbar wre.

    Im Hinblick auf die organisatori-sche Planung abseits des Sportli-chen knnte also noch eine Men-ge Arbeit auf die HSG zukom-men, bei der die Kooperation mitder Stadt wichtig sein wird. UweFranz betonte schon jetzt: DerHandballsport hat in Worms einelange und erfolgreiche Tradition.Es wre ein absoluter Gewinn,mit der HSGWorms einen Oberli-gisten zu haben, der ein sportli-ches Aushngeschild unsererStadt ber die Grenzen der Re-gion hinaus werden kann. Denngerade in der MetropolregionRhein-Neckar gibt es viele erfolg-reiche Handballvereine.Dass der Draht zwischen HSGund Franz gut ist, dafr sprichtdie Vorbereitung auf das Derbygegen Osthofen. Die Stadt ge-whrte den HSGlern durch eineSondergenehmigung die Nut-zung der NKD whrend der Win-terferien. Damit konnten wirdem Verein helfen, sich optimalauf das vorentscheidende Spielvorzubereiten, so Franz, der b-rigens frh genug in der Hallewar, um dem Derby beizuwoh-nen.

    Flchtlingsunterknfteauf MotorpoolNPD undAnti-Nazi-Bndnisrufen fr Dienstag zuDemos auf >> Seite 2

    Comedy, Kabarett,Satire und JazzIm Februar hochkartigeVeranstaltungen imWormser Theater >> Seite 4

    Wormatia willTop-Teams rgernVorbereitung aufdie Rckrunde hatbegonnen >> Seite 11

    Einem Teil unserer Auflage liegen Prospekte derfolgenden Firmen bei:

    BEILAGENHINWEIS

    Viele Fans, wenig Platz?Steigt die HSG in die Oberliga auf, steht der Klub vor einem HallenproblemVonFlorian Stenner

    Die HSG will zurck an die TabellenspitzeWormser Handballer empfangen am Sonntag die Spielgemeinschaft aus Zotzenheim / Fragezeichen hinter Strning

    WORMS Nach einwchigerSpielpause trifft die HSG Wormsam Sonntag, 8 Uhr, in der Niko-laus-Drr-Halle auf die HSG Zot-zenheim. Vor heimischem Publi-kum lautet die Devise fr die Trup-pe von Trainer Gerd Zimmermannnach dem Derbyerfolg gegen dieTG Osthofen: Durch einen Sieg dieTabellenspitze zurckerobern.Diese mussten die Wormser auf-grund des spielfreien Wochenen-des an die TGO abgeben. Weil dieHSG jedoch zwei Spiele wenigerauf dem Konto hat, besteht in derNibelungenstadt kein Grund zurSorge. Wir haben die Mannschaftbeobachtet, verrt der sportlicheLeiter Hans-Karl Bhnert undmacht deutlich, dass die HSG kei-nen Gegner auf die leichte Schul-

    ter nimmt. Im Hin-blick auf denkommendenGegner istRespekt gebo-ten. Denn derSpielgemein-schaft aus Zot-zenheim ist inder laufen-denRhein-

    hessenliga-Saison bereits der eineoder andere Achtungserfolggelungen. Gegen den Tabel-lenvierten, die SG SaulheimII, haben die Zotzenheimerberraschend mit 34:30 ge-wonnen. Wir werden unstaktisch auf den Gegner

    einstellen, so Bhnert. ImVergleich zum Derby gewhrt

    der Bhnert sogar Einblicke in dieTaktik: Die 6:0-Abwehr, die gegenOsthofen nichts brachte, soll wie-der ein Stck weiter entwickeltwerden. Die Mannschaft hat dieSpannung hochgehalten und her-vorragend trainiert, sieht Bhnertseine Mannschaft in der Favoriten-rolle. Personell kann HSG-Trainer

    Gerd Zim-mermannaus den Vol-len schp-

    fen. Lediglichhinter Bernd

    Strning steht ein Fragezeichen.Hier haben wir aber mit Schlo,Metzdorf, Ermisch, Markert undWalther gengend Alternativen,

    betont Bhnert.Insbesondere Jo-chen Schlo und

    Markus Metzdorf spielen in denPlanungen der Verantwortlichen

    eine groe Rolle. Metzdorf wirdnach einem Semester Auslands-studium immer strker und wirdbald seine alte Spielstrke wiederzeigen.

    Bekenntnis zu Routiniers

    Gleiches gilt fr Schlo, der imNovember und Dezember im Pr-fungsstress stand und trotzdemkein Training versumte. Er ist alsAbwehrchef nicht mehr aus derMannschaft wegzudenken.Ein klares Bekenntnis zu den Rou-tiniers, nachdem Osthofens Trai-ner Frank Herbert vor dem Derbysagte, dass die Beiden durch dieNeuzugnge nicht mehr eine sol-che tragende Rolle spielen wr-den, wie in den Jahren zuvor. DieTGO hat spielfrei und kann imKampf um die Tabellenspitzenicht eingreifen.

    VonFlorian Stenner

    Ich stehe im Falle des Auf-stiegs gerne fr Gesprchezu einem Umzug in dieBIZ-Sporthalle zur Verf-gung

    Uwe Franz,Sportdezernent

    HSG-Coach Gerd Zim-mermann will zurckan die Tabellenspitze.Archivfoto: Uhrig

    Es wre ein Gewinn, mitder HSG Worms einenOberligisten zu haben.

    Uwe Franz,Sportdezernent

    Steigt die HSG in die Oberliga auf, drfte die Nikolaus-Drr-Halle (oben) zu klein sein. Als alternative Heimspielstttestnde die BIZ-Tribnenhalle zur Verfgung. Hier knnte esaber Probleme mit Haftmitteln geben. Fotos: Uhrig

    Anzeigenannahmeund Zentrale:Ausgabe Mittwoch: Mo.,14 UhrAusgabe Samstag: Do.,14 UhrTel.: 06241 /20593-0Fax: 06241 /20593-11info@wormser-wochenblatt.dewww.wormser-wochenblatt.deKleinanzeigenschluss:Freitag,15 UhrRegionales Anzeigenteam:Sabrina KezicTel.: 06241 /20593-40Waltraud HalmTel.: 06241 /20593-42Monica BindschdelTel.: 06241 /20593-24Redaktion:Gunter Weigand (gwe)Tel.: 06241 /20593-30Sascha Diehl (sad)Tel.: 06241 /20593-34Redaktionsschluss:Ausgabe Mittwoch: Mo.,10 UhrAusgabe Samstag: Do.,10 Uhr

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  • 2 | WORMS Samstag, 24. Januar 2015

    Zwei Demos an einemTagKundgebungen vor Info-Veranstaltung zu geplanten Flchtlingsunterknften

    WORMS Es hat nur wenigeStunden gedauert: Die Stadthatte kaum bekannt gemacht,dass sie auf dem ehemaligenMotorpool-Gelnde Unter-knfte fr Asylbewerber bau-en will, da haben sowohl derLandesverband der rechtsext-remen NPD als auch dasBndnis gegen Naziaufmr-sche fr kommenden Diens-tag zu Kundgebungen aufge-rufen.

    Die Stadtverwaltung hat beideDemonstrationen, die in der Bens-heimer Strae stattfinden sollen,genehmigt, da sie nach Aussagevon Oberbrgermeister MichaelKissel (SPD) im Einklang mit demGrundrecht auf Meinungsfreiheitund dem Versammlungsrecht ste-hen wrden. Die Polizei soll jetztdafr sorgen, dass alles ruhigbleibt und beide Gruppierungennicht aufeinandertreffen.

    Unterknfte fr 70 Personen

    Hintergrund der Demonstrationenist das Vorhaben der Stadt, aufdem frheren Motorpool-Geln-de der US-Armee mobile Wohn-einh