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  • IM HERZEN UNSERER REGION Mittwoch, 7. Januar 2015 | 31. Jahrgang | 2. KW

    WORMSER

    Einem Teil unserer Auflageliegen Prospekte derfolgenden Firmen bei:

    BEILAGENHINWEIS

    Anzeigenannahmeund Zentrale:Ausgabe Mittwoch: Mo.,14 UhrAusgabe Samstag: Do.,14 UhrTel.: 06241 /20593-0Fax: 06241 /20593-11info@wormser-wochenblatt.dewww.wormser-wochenblatt.deKleinanzeigenschluss:Freitag,15 UhrRegionales Anzeigenteam:Sabrina KezicTel.: 06241 /20593-40Waltraud HalmTel.: 06241 /20593-42Monica BindschdelTel.: 06241 /20593-24Redaktion:Gunter Weigand (gwe)Tel.: 06241 /20593-30Sascha Diehl (sad)Tel.: 06241 /20593-34Redaktionsschluss:Ausgabe Mittwoch: Mo.,10 UhrAusgabe Samstag: Do.,10 Uhr

    INFOBOX

    So bunt wie unsere Region!

    Betten Rauch

    Verbeugung vorder Queen of RockTess D.Smith begeistert mitThe Soul of Tina imWormser Theater >> Seite 2

    Und dann binich in den KastenEishockey-Talent Tim Uhrigsteht bei den HeilbronnerFalken imTor >> Seite 6

    Pfeddersheim will dieFavoriten weiter rgernDie TSG will nach derWinterpausein der Oberliga an ihre gutenLeistungen anknpfen>> Seite 8

    MelodischeScherzeSpaiges Neujahrskonzert in St. Paulus

    WORMS Whrend drauennoch die letzten Silvester-bller knallten, brannten inder Pauluskirche die Mitglie-der des BarockorchestersPulchra musica zum Auf-takt des neuen Jahres ihrmusikalisches Feuerwerkab.

    Im Mittelpunkt des Konzertsstand Wolfgang Amadeus Mo-zarts Sextett Ein musikalischerSpa. Zwei weitere Sinfonien,Nr. 13 und Nr. 15, des Komponis-ten der Wiener Klassik, die die-ser bereits im Alter von fnfzehnbeziehungsweise sechzehn Jah-ren verfasste, rundeten das Pro-gramm ab. Christian J. Bonath,Chorleiter und Dirigent des 2010gegrndeten Ensembles fhrte inder ausverkauften Kirche des Do-minikanerklosters das Publikumunterhaltsam und kenntnisreichdurch den Abend.

    Harmonische Scherze

    Der 1787 entstandene Musikali-sche Spa, auch Dorfmusikan-tensextett oder Bauernsinfo-nie genannt, klingt mit seinengroben kompositorischen Schnit-zern sowie zahlreichen harmoni-schen Scherzen fr heutige Oh-ren nicht mehr so grotesk wienoch vor 200 Jahren, als dasPublikum vor Lachen schier vomStuhl gefallen sein msse, mut-mate Bonath. Das rtselhafteStck sei wohl als Persiflage aufdilettantische Komponisten ge-dacht gewesen, denen es ebenso

    an technischen Fhigkeiten wieEinfallsreichtum mangelte.Kompositionsanlass und Datender ersten Auffhrungen seienzwar unbekannt. Aus einemBrief Mozarts an seinen VaterLeopold gehe aber hervor, dasser kurz vor seinem Tod 1791noch plante, eine Kompositions-lehre zu schreiben, fhrte Bo-nath aus. Er erluterte den Zuh-rern die typischen Charakteristi-ka der vier Stze einer klassi-schen Sinfonie und verdeutlichteanhand von Klangbeispielen diejeweiligen musikalischen The-men.

    Sorgfltig gebtes Chaos

    Aus simplen auf- und absteigen-den Tonleitern und lediglich dreiTakten bestand der erste Satz desSpa-Sextetts. Der dritte Satz, indem die Hrner (als Gste Karenund Ulrich Hbner) absichtlichstmperhaft und zum Amse-ment der Zuhrer schn schrgspielten, endete mit einer Solo-kadenz der ersten Violine (PeterJutz) in einer Ganztonleiter. DasBonanzathema des letzten Sat-zes im galoppierenden Zwei-Viertel-Takt, bei dem es Bonathkaum noch an seinem Cembalohielt, kulminierte in einem disso-nanten Schlussakkord aller Strei-cher in drei verschiedenen Ton-arten.Bei all dem sorgfltig gebtenChaos musizierten die Musikerauf ihren Originalinstrumentenund historischen Kopien gemihres Namens vortrefflich schnund erhielten vom begeistertenPublikum den verdienten Ap-plaus.

    Beim Neujahrskonzert in der ausverkauften Dominikanerkirche St. Paulus interpretierte dasBarockorchester Pulchra musica unter der Leitung von Christian Bonath mit ElanWerke vonWolfgang Amadeus Mozart. Auf dem Programm standen die Sinfonien Nr. 15 und Nr. 19 so-wie das 1787 entstandene Sextett Ein musikalischer Spa, in dem der Komponist bewusstharmonische Schnitzer eingebaut hatte. Foto: Rudolf Uhrig

    VonMichaela Weber

    Die Dissonanzen werden schrferStreit um Haus am Dom zwischenWormser Barockblserensemble und Dompropst Tobias Schfer

    WORMS Die Dissonanzenzwischen Holger Wei, Leiterdes Wormser Barockblseren-sembles, und Dompropst TobiasSchfer werden schrfer: DieMusiker sehen durch das ge-plante Haus am Dom das tra-ditionelle Turmblasen in Gefahr,whrend man seitens der Kirchesolche Befrchtungen als unbe-grndet ansieht. Das Angebotvon Dompropst Schfer, denDialog aufrechtzuerhalten, hatWei abgelehnt, da dies nachseiner Ansicht auf beiden Seitenzu keiner Meinungsnderungfhren wrde.Ausgangspunkt der Auseinan-dersetzung war eine von HolgerWei in Form eines offenenBriefes verfasste E-Mail, inwelcher dieser die Domgemein-de kritisierte, das Turmblasenund andere Veranstaltungen amSdportal durch den Bau desHauses am Dom zu beeintrch-tigen. Man muss nicht alles be-bauen, was einmal bebaut war.

    Mit diesem Argument knnteder Dom noch deutlich mehr zu-gebaut werden, schreibt Wei.

    Zu Einbuen sei es bereits beimTurmblasen am vierten Ad-ventssonntag des letzten Jahresgekommen, da bereits ein gro-er Bereich des Domvorplatzesabgesperrt gewesen sei. EinigeZuhrer berichteten uns, dasssie nicht mehr auf den Platz ge-langten. Wre nicht ein derartgroer Bereich abgesperrt gewe-sen, htten hunderte Zuhrermehr Platz gefunden, kritisiertWei die Domgemeinde undwirft den Kirchenverantwortli-chen vor, die Absperrung wegender anstehenden Grabungs-arbeiten unntig frh vorge-nommen zu haben. Diese htte

    man auch noch nach Weihnach-ten vornehmen knnen, ist derLeiter des Wormser Barockbl-serensembles berzeugt.Kritikpunkte, die Tobias Schferso nicht stehen lassen mchte.Der Domplatz wird nach Fer-tigstellung des Hauses uneinge-schrnkt wieder zur Verfgungstehen und das Haus wird denzur Verfgung stehenden Platzauch nicht um einen Quadrat-meter kleiner machen, versi-chert der Dompropst, der zu-dem sein Bedauern darberzum Ausdruck bringt, dass derBauzaun im vergangenen De-zember der besinnlichen At-mosphre sicher nicht zutrg-lich gewesen sei.Eine Errichtung des Bauzaunserst nach Weihnachten sei aller-dings nicht mglich gewesen,schreibt Schfer. Zwar beginnendie archologischen Grabungenerst am 19. Januar, doch habeman mit den erforderlichen vor-bereitenden Manahmen bereitsvor Weihnachten beginnenmssen. Der Plattenbelag ausSandsteinplatten sei auf einer

    Breite von circa acht Metern be-reits abgetragen, die Baustraeausgekoffert und wieder verflltworden. Auch habe man inKiosk und Kreuzgang sowie ander Treppe zur Nikolauskapelleverbaute historische Relief- undSkulpturenelemente entferntund sichergestellt, dies alles imVorfeld des Turmblasens, umdas Ambiente der Veranstaltungnicht noch mehr zu stren.

    Dies ist uns auch gelungen,betont Dompropst Schfer, derund versichert, dass die Domge-meinde gerade auch das Turm-blasen auch knftig uneinge-schrnkt und nach Krften ger-ne untersttzen wolle.

    VonGunter Weigand

    Man muss nicht alles be-bauen, was einmal bebautwar. Mit diesem Argumentknnte der Dom noch deut-lich mehr zugebaut wer-den.

    Holger Wei,Barockblserensemble

    Der Domplatz wird nachFertigstellung des Hausesuneingeschrnkt wiederzur Verfgung stehen unddas Haus wird den zur Ver-fgung stehenden Platzauch nicht um einen Quad-ratmeter kleiner machen.

    Tobias Schfer,Propst am Dom

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  • 2 | WORMS Mittwoch, 7. Januar 2015

    KampagneHERRNSHEIM Umbau, Um-bau, tter sis wieder Fast-nacht ach wie sch! Unter die-sem Motto starten die katholi-schen Frauenkreise Herrnsheimnach ihrem Sabbatjahr in dieKampagne 2015. Der Kartenvor-verkauf fr die Aktiven findet amSonntag, 11. Januar, und fr dieHelfer in der Kche, am Tresenoder im Saal am Montag, 12. Ja-nuar, jeweils um 19 Uhr im Pfarr-zentrum statt. Durch die Brand-schutzvorschriften und die damitverbundenen Vernderungen imSaal gehen insgesamt 540 Pltzeverloren, sodass die Frauenkreisekeinen freien Verkauf anbietenknnen. Voraussichtlich wird esaber wenige Restkarten geben,die ab Dienstag, 13. Januar, beiGerlinde Jakob, Telefon06241/55116 angefragt werdenknnen. Die Seniorensitzung fin-det am Sonntag, 18. Januar,15:11 Uhr, statt, die Abendsitzun-gen am Freitag, 23. Januar,Samstag, 24. Januar, Freitag, 30.Januar, Samstag, 31. Januar, Frei-tag, 6. Februar, Samstag, 7. Feb-ruar, und Freitag, 13. Februar, je-weils um 19.11 Uhr.

    KiGo-ClubHERRNSHEIM Zum ThemaTaufe was bedeutet das frmich, trifft sich der KiGo-Clubder Evangelischen KircheHerrnsheim am Samstag, 10. Ja-nuar, von 10 bis 12 Uhr im Ge-meindehaus, Hhenstrae 47.Das KiGo-Team und Pauli derParadiesvogel laden hierzu alleKinder im Alter von fnf biszwlf Jahren ein.

    GlcksschieenHEPPENHEIM Zum Jahresab-schluss fand bei der Heppen-heimer Kyffhuser Kamerad-schaft das traditionelle Glcks-schieen statt, bei dem nebenKnnen viel Glck gefragt war.Fortuna auf seiner Seite hatte da-bei Rico Peipelmann, der denWanderpokal aus den Hndendes Ersten Vorsitzenden UdoLotz und des Ersten SchieleitersGnter Frey entgegennehmenkonnte. Zum Abschluss ver-brachten die Mitglieder des Ver-eins noch ein paar gesellige Stun-den und stieen gemeinsam aufdas neue Jahr an.

    FrhstckHORCHHEIM Am Samstag, 10.Januar, findet ab 9 Uhr das Neu-jahrsfrhstck des VDK-Ortsv