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Wormser Wochenblatt_2013-19_Mi

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  • Schnauer Str. 22 67547 Worms Tel. 0 62 41 -2 05 93 0 www.wormser-wochenblatt.de Aufl age: 58.860 Mittwoch, 08.05.2013 | KW 19 | 29. Jahrgang

    Grund zum Feiern: Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist nun endlich abgeschlossen. Foto: Rudolf Uhrig

    Groer Bahnhof in WormsUmgestaltung und Modernisierung abgeschlossen / 34 Millionen Euro investiert / Bahnhofsfest mit Max Mutzke

    Von Gunter Weigand

    WORMS Es sind eigentlich nur noch Kleinigkeiten die feh-len - im Groen und Ganzen ist die Umgestaltung des Wormser Bahnhofs inklusive der Vorplt-ze auf westlicher und stlicher Seite abgeschlossen. Wir sind bis auf wenige P astersteine fer-tig, konnte Oberbrgermeister Michael Kissel denn auch beim Bahnhofsfest am vergangenen Samstag mit berechtigtem Stolz verknden. Trotz der wechsel-haften Wetterlage waren etliche Wormser in die Innenstadt ge-kommen, um zu sehen, wie ihr Bahnhof denn nun aussieht.Kissel lie die Historie des Mammutprojekts in kurzen Stationen Revue passieren. 2001 hatte die Stadt mit dem Bau ei-nes Zentralen Omnibusbahnhofs begonnen, es folgten der Neu-bau der Brunhildenbrcke und die stdtebauliche Neuordnung des Bahnhofsumfeldes. Zuvor war der Bahnhof eine Schmud-deladresse, ein Angstraum ohne Aufenthaltsqualitt, blickte das

    Stadtoberhaupt auf die ersten gut 90 Jahre des von Stadtbau-meister Karl Hofmann entwor-fenen Gebudes zurck. Kissel bedauerte, das Werner Dinger,

    langjhriger Eisenbahner und Bahnhofspate diesen Moment nicht mehr hatte miterleben kn-nen. Zu seinem Gedenken wurde ein Schild unter den auf dem

    stlichen Vorplatz angep anzten Bumen angebracht. Jrgen Hfner, Staatssekretr im Innenministerium, sprach von einem guten Tag fr die Stadt

    Worms und die Infrastruktur der Region, rumte aber zugleich ein, dass es noch Nachbesserungsbe-darf gibt. So ffnen die Tren zur Eingangshalle noch nicht automatisch und die behinder-tengerechte WC-Anlage ist noch nicht ebenerdig erreichbar. Dies werde man allerdings so schnell wie mglich in Angriff nehmen, versicherten Hfner und OB Kis-sel einvernehmlich. Hans-Georg Lf er, Oberbrgermeister von Neustadt und stellvertretender Vorsteher des Zweckverbandes Rheinland-Pfalz Sd ,zollte der Stadt seine Anerkennung, da sie das Bahnhofsprojekt trotz der hohen Kosten durchgezogen habe.Der musikalische Rahmen des Bahnhofsfestes wurde dem An-lass absolut gerecht. Den Auftakt machte die Big-Band des Gau-Gymnasiums unter der Lei-tung von Freddy Schnerch. Mit fetzigen Melodien und otten Rhythmen gelang es ihnen, trotz gelegentlichen Nieselregens das Publikum bei Laune zu halten.Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2

    Metaller demonstrierenWORMS Rund 200 Beschftige der Metall- und Elektroindustrie ha-ben am Montagvormittag fr etwa zwei Stunden ihre Arbeit niederge-legt und auf dem Ludwigsplatz fr hhe Lhne demonstriert. An dem Ausstand beteiligten sich Beschftigte aus den Wormser Betrieben Wormser Betriebe KHS, Schuch, Kaibel & Sieber und Stamm.

    Radler erobern B 9WORMS Zehntausende Radfahrer waren beim RheinRadeln auf der B 9 zwischen Worms und Oppenheim unterwegs. Auch, weil sich der Frhling wie im Flyer angekndigt, von seiner schnsten Seite. Unter denen, die sich nach dem Startschuss im Herrnsheimer Schloss auf die Drahtesel schwangen, war auch Ex-Ministerprsident Kurt Beck.

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    PROSPEKTE

    Mit dieser Ausgabe werden folgende Prospekte

    in Teilbereichen mitverteilt:

    Wer wird Vize in der Vorderpfalz?Relegation: SVH und Nibelungen gespannt

    Von H. Hinkel

    REGION Fuball-Bezirksliga: Beim Schlagerspiel am Sonntag in Gundheim drehten sich die Gesprche immer wieder um den mglichen Gegner vom Rhein-hessen-Vize in der Relegation. Dass die Nibelungen und der SV Horchheim das Rennen um die beiden ersten Rnge unter sich ausmachen, drfte festste-hen. Aber wie siehts im Bezirk Vorderpfalz aus? Der VfR Fran-

    kenthal steht als Meister fest. Fr Platz zwei kommen noch drei Vereine in Frage. Nmlich der SV Rlzheim (55 Punkte) sowie der VfB Haloch (51) und der ASV Maxdorf (49), der noch ein Spiel im Rckstand ist. Am heutigen MITTWOCH (19.30) treffen zwei der Kandidaten aufeinander, die Begegnung Haloch - Rlzheim wird heute um 19.30 Uhr ange-p ffen. Da sind sicherlich beide gespannt, die Horchheimer und der ASV Nibelungen.Horchheim will wieder hoch - der SVH-ler zeigts. Foto: Hinkel

    Trotz des durchwachsenen Wetters waren viele Wormser zum Bahnhofsfest gekommen.

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  • Mittwoch, 08.05.2013 | KW 192 Worms

    ImpressumDas Wormser Wochenblatt er-scheint mittwochs und wird imVerbreitungsgebiet (dargestelltin unseren gltigen Media-Da-ten) kostenlos in einer Auflage von58.860 Exemplaren an alle erreich-baren Haushalte verteilt.

    Geschftsstelleund Anzeigenannahme:PIWA Marketing GmbH & Co. KGSchnauer Str.22, 67547 WormsTelefon: 06241 / 20593-0Telefax: 06241 / 20593-11www.wormser-wochenblatt.de

    Lokalredaktion:Gunter Weigand

    Anzeigenleitung:Steffen Pfannebecker

    Redaktionsleitung:Steffen Pfannebecker

    Verlag:PIWA Marketing GmbH & Co. KG,diese vertreten durch die PIWAVerwaltungs GmbH, diese vertre-ten durch die Geschftsfhrer Stef-fen Pfannebecker und VeronikaMadkour

    Druck:Druckzentrum Rhein Main GmbH &Co. KG, Alexander-Fleming-Ring 2,65428 Rsselsheim

    Fr unverlangt eingesandte Manu-skripte, Fotos und Zeichnungen so-wie fr die Richtigkeit telefonischaufgegebener Anzeigen oder nde-rungen bernimmt der Verlag keineGewhr. Schadenersatzansprchesind ausgeschlossen. Abbestel-lungen von Anzeigen bedrfen derSchriftform.Soweit fr vom Verlag gestaltete Tex-te und Anzeigen Urheberrechtsschutzbesteht, sind Nachdruck, Vervielflti-gung und elektronische Speicherungnur mit schriftlicher Genehmigungder Verlagsleitung zulssig.

    Der Verlag unterzieht sich der Auf-lagenkon-trolle der Anzeigenbltter

    (ADA) durch unabhn-gige Wirtschaftsprfernach den Richtlinien vonBDZV und VDA.

    IG Metall demonstriert auf LudwigsplatzGewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Geld / 200 Wormser Beschftigte legen zeitweise ihre Arbeit nieder

    Von Sascha Diehl

    WORMS Die Warnstreik-Welle der IG Metall ist nach Worms ge-schwappt: Rund 200 Beschftige der Metall- und Elektroindust-rie haben am Montagvormittag fr etwa zwei Stunden ihre Ar-beit niedergelegt und auf dem Ludwigsplatz fr hhe Lhne demonstriert. An dem Ausstand beteiligten sich Beschftigte aus den Wormser Betrieben Wormser Betriebe KHS, Schuch, Kaibel & Sieber und Stamm. Die Metaller fordern im aktuellen Tarifkon-ikt von den Arbeitgebern 5,5 Prozent mehr Geld fr einen Zeitraum von zwlf Monaten. Die Arbeitgeber haben nach zwei Nullmonaten eine Erhhung von 2,3 Prozent bei 13 Monaten Lauf-zeit angeboten. Die Gewerkschaft verhandelt fr bundesweit insge-samt 3,7 Millionen Beschftig-te. Der Tarifkonikt betrifft im Bezirk Mitte (Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland) rund 415.000 Beschftigte.

    Druck auf Arbeitgeber

    Mit dem Ausstand wollten die Gewerkschaftler vor dem Beginn der dritten Verhandlungsrunde in Bayern und Baden-Wrttem-berg den Druck auf die Arbeitge-ber erhhen. In der vergangenen Woche hatten IG Metall-Vertreter in diesem Zusammenhang be-reits mit unbefristeten Streiks gedroht, sollte bis Pngsten kei-ne Einigung erzielt werden.. Und die, sagte IG Metall- Bevollmch-tigter Armin Gro am Montag, seien auch berechtigt, wenn die Arbeitgeber kein vernnftiges Angebot vorlegen wrden. Obwohl es angesichts der Ab-

    satzprobleme der Automobil-in-dustrie, die sich auch auf die Zu-lieferer auswirkt, teilweise eine recht unbersichtliche Lage fr Firmen gibt, kann man keines-falls sagen, dass Unternehmen in Gefahr sind, betonte der Ge-werkschaftsfunktionr. Insofern sei die IG Metall-Forderung nach 5,5 Prozent mehr Lohn auch kei-

    neswegs berzogen. Um eine re-ale Lohnsteigerung zu erreichen, brauchen wir die 5,5 Prozent, so Gro. Leider htte sich die Arbeitgeberseite bislang nicht bewegt, sodass die Gewerkschaft gezwungen sei, auf befristete Streiks zurckzugreifen. Zumal es die Mitarbeiter der Firmen sei-en, die diesen ihre Millionenge-

    winner ermglichen wrden. Auerdem haben wir als Ge-werkschaft gewissermaen die Verpichtung, Einkommen nach oben zu entwickeln, um dadurch langfristig die Inlandsnachfrage nach waren und Dienstleistun-gen zu strken, was sich wiede-rum positiv auf die Gesamtwirt-schaft auswirkt.

    Dass die Warnstreiks berech-tigt, wenn nicht sogar berfllig sind, glaubt auch Simon Mar-quardt, Betriebsratsvorsitzender bei Schuch. Auch wenn es bei Schuch derzeit schlecht aussehe und das Unternehmen aufgrund der Sommeraute fr zwei Drit-tel der Belegschaft Kurzarbeit beantragt hat, gehe es Schuch immer noch gut genug, um faire Lhne zu zahlen.

    Mitarbeiter an Erfolg beteili-gen

    Wir haben alles in allem eine gute Umsatz- und Gewinnent-wicklu