Weitere Beiträge zur Frage der Kairener Teppiche

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  • Staatliche Museen zu Berlin -- Preuischer Kulturbesitz

    Weitere Beitrge zur Frage der Kairener TeppicheAuthor(s): K. ErdmannSource: Berliner Museen, 9. Jahrg., H. 1. (Nov., 1959), pp. 12-22Published by: Staatliche Museen zu Berlin -- Preuischer KulturbesitzStable URL: http://www.jstor.org/stable/4238176 .Accessed: 24/06/2014 23:12

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  • 12 BERLINER MUSEEN

    21. 22. 23. 25. 27. 29. 30.

    Sci Mathei apli. et evang. Sci Mauricii soc?or. qui eius

    Scor Cosmae et Damiani Sci Michael archang. Sci Iheronimi presb.

    desgl. desgl. Scae Teclae virg. Sci Firmimi ep? et mart desgl. desgl. desgl.

    1.10. Scor Remig?, Germani

    11. 14. 18. 19.

    Sci Leodegarii mart. Scae Cristinae virg. Scae Fidis virg. Scor Marcelli et Apulei et Osithae virg.

    Scor Dionisii, Rustici et Eleutherii Scae Athelburgae virg. Sci Kalixti (papae) Sci Lucae evang.

    desgl. und: Vedasti conf. desgl.

    desgl. desgl. und: Sci Marci papa ohne: Os'itha Scae Benedictae virg. et mart. desgl.

    Transi, sci Augusti epi. desgl. desgl. Scae Fredeswindae virg.

    21. 25. 26. 28. 31.

    Scar XII milia virg. Scor Crispini et Crispin?ani

    Scor ap?stol. Simonis et Judae Sci Quintini mart.

    desgl. Sci Amandi epi et conf. desgl. desgl.

    1.11. Festivitas omnium sanctorum 2. Sci Eustachii socior. qui eius

    Sci Leonardi conf. Scor quatuor coronatorum Sci Theodori mart. Sci Martini conf. sci Mennae mart. Sci Bricii epi Sci Machuti conf. Sci Amani epi

    13. 15. 17. 18. 20. 22. 23.

    24. 25. 26. 27. 29. 30.

    Sci Eadmundi regis Scae Ceciliae virg. Sci Clementis mart, scae Felicitatis virg. Sci Grissogoni mart. Scae Katerinae virg.

    Set Saturnini mart. Passio sci Andreae apost.

    desgl. desgl. und; Com. omnium fidelium def. desgl. und: Winnoc? abb. desgl. desgl. desgl.

    desgl.

    Oct. sci Martini desgl. desgl. desgl.

    desgl. desgl. Sci Lini papae Sci Maximi epi et conf. desgl. desgl.

    1.12. Scor Crisanti et Dariae 3. ? 6. ? 7. ?

    10. Scae Eulaliae virg.

    13. Scae Luciae virg.

    17. ? 21. Sei Thomae apost. 25. Nativitas dom?ni 26. Sci Stephani protomart. 27. Sei Johannis apost. et evang. 28. Scor innocentium 29. Set (. .) archiep. 31. Sci Silvestri

    Eligii epi et conf. Sei Birini epi et conf. Sei Nicholai epi et conf. Oct. sci Andreae, Savin? epi et mart.

    Scor Victorici, Fuscian?, Gentiani. Damasi papae et conf. desgl. Oct. sei Nicholai, Audeberti epi et conf. Sei Ignatii epi et mart. desgl. desgl. desgl. desgl. desgl. Sei Thomae arch, et mart, desgl.

    WEITERE BEITR?GE ZUR FRAGE

    DER KAIRENER TEPPICHE

    Keine Gattung des Orientteppichs ist in den letzten 30 Jahren so eingehend diskutiert wor- den1 wie die, die man heute als Kairener Tep- piche bezeichnet. Die Gr?nde sind verst?ndlich. Unter dem erhaltenen Material, das in den letz- ten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts gesammelt, gesichtet und 1892 von W. v.Bode in einer Form

    vorgelegt wurde2, die jeder, der mit der Materie vertraut ist, noch heute bewundert, gab es, ne- ben vielen anderen, zwei offenbar aus dem Na- hen Osten stammende Gruppen von besonderer

    Eigenart. F?r die eine blumig gemusterte hat schon Bode auf die t?rkische Hofkunst des 16. und 17. Jahrhunderts verwiesen, f?r die andere, mehr geometrisch gegliederte, dachte er an Sy- rien. Im Laufe der Zeit hat sich f?r diese die Be-

    zeichnung ?Damaskusteppiche" eingeb?rgert, w?hrend die andere als Erzeugnisse einer t?rki- schen Hofmanufaktur betrachtet wurde3. Zwei Punkte waren es, die die Aufmerksamkeit erreg- ten: 1. Damaskus kam als Produktionsort wie als Exportort der so benannten Gruppe nicht in

    Frage. 2. Trotz ihrer verschiedenen Musterung hingen die beiden Gruppen so eng zusammen, da? ihr Verh?ltnis zueinander dringend einer

    Kl?rung bedurfte. Es ist das Verdienst F.Sarre's, die ?gyptische

    Herkunft der ?Damaskusteppiche* bewiesen zu haben4. Fu?end auf seinen Ergebnissen habe ich den Nachweis erbracht, da? auch die andere

    Gruppe in ?gypten entstanden ist5. Die t?rki- sche Hofmanufaktur arbeitete also in Kairo. Ich

    schlug dabei vor, die beiden Gruppen dieser Kairener Teppiche als Mamluken- und Osma-

    1 Zu der bei K. Erdmann ?Der Orientteppich. Versuch einer Darstellung seiner Geschichte.", T?bingen 1955, S. 60 gegebenen Bibliographie sind nachzutragen: M. & V. Viale, Arazzi e Tap- peti antichi. Torino 1952, S. 209-221, Tav. 145-151 (Besprechung ?. Erdmann, Ars Orientalts VI, 1957, S. 581-585, Anm. 88-153 Abb. 10-17); Gam?l Muhammad Mehrez ?Doz Trozos de al- fombras Mamluki conservadas en el Museo de Granada*. - Re- vista del Instituto Egipcio de Estudios Isl?micos en Madrid, 1954, S. 174-192; K. Erdmann Besprechung ?Kunst des Orients" II. O.L.Z. 1956, Sp. 404/5; W. von Bode - E. K?hnel ?Vorder- asiatische Kn?pfteppiche aus alter Zeit", 4. Aufl., Braunschweig 1955, S. 64-77, Abb. 45-55; W. von Bode-E. K?hnel ?Antique rugs from the Near East", Braunschweig 1958, S. 70-83, Abb. 45-55 (Besprechung ?. Erdmann, Bibliotheca Orientalis XIII 1956, S. 204 f.; K. Erdmann Besprechung von E. K?hnel ?Ca- talogue of Cairene Rugs and others technically related", Washington 1957, in Oriens (im Druck). ! W. Bode ?Ein altpersischer Teppich im Besitz der Kgl. Mu- seen zu Berlin". Jahrbuch der Preu?ischen Kunstsammlungen XIII, 1892, S. 43 ff., S. 108 ff. s Es w?re eine reizvolle, aber heute wohl schwer noch zu l?sende Aufgabe, die Entstehung und Fixierung dieser und vieler anderer Teppichnamen zu verfolgen. 4 F. Sarre ?Die ?gyptische Herkunft der sogenannten Damas- kus-Teppiche". Zeitschrift f. Bildende Kunst XXXII, 1921, S. 75 f?. - ders. ?Die ?gyptischen Teppiche" Jahrbuch der Asia- tischen Kunst I, 1924, S. 19 ff.

    s K. Erdmann ?Kairener Teppiche". Ars Islamica V, 1938, S. 179 ff.; VII, 1940, S. 55 ff.

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  • BERICHTE AUS DEN EHEM. PREUSSISCHEN KUNSTSAMMLUNGEN ? NEUE FOLGE 13

    nenteppiche zu bezeichnen. Wenn ich damals

    glaubte, das Problem gel?st zu haben, irrte ich. 1957 brachte E. K?hnel eine wichtige Korrek- tur6 durch die Feststellung einer Filiation der Kairener Manufaktur auf in engerem Sinne t?r- kischem Boden (Istanbul oder Brussa) am Ende des 16. Jahrhunderts. In den letzten Jahren ist auch sonst so viel neues Material angefallen, da? ich mich 1958 entschlo?, eine ?bersicht ?ber den

    gegenw?rtigen Stand der Forschung auf diesem Gebiet zu geben7. Das Manuskript, das den Re- daktionstisch in Ann Arbor gerade erreicht hat, ist bereits wieder in einem Punkt korrigiert, in einem anderen ?berholt durch die beiden Funde, ?ber die ich hier referieren m?chte.

    /. Ein Fragment des Mischstils

    Das 36 cm breite und 143 cm lange St?ck

    (Abb. I)8 ist die linke obere Ecke eines Teppichs, dessen urspr?ngliche L?nge sich mit etwa 250 cm errechnen l??t, w?hrend seine Breite zun?chst

    ungewi? bleibt. Da unten rechts ein Segment des wohl kreisf?rmigen (oder doch ann?hernd

    kreisf?rmigen) Mittelmedaillons erhalten ist, l??t sich das Innenfeld rekonstruieren. Es d?rfte bei quadratischem (oder doch ann?hernd qua- dratischem) Format, das man annehmen darf, eine Gr??e von rund 110 cm gehabt haben. Damit ergibt sich f?r den ganzen Teppich (Abb. 2) eine Gr??e von etwa 250 zu 110 cm.

    Eigenartig ist, da? dem Innenfeld oben (und sicher auch unten) anders gemusterte Streifen von 40 cm Breite vorgelegt sind9, die gegen das Innenfeld durch eine schmale Leiste getrennt sind und auf die au?en die Borte folgt, deren 16 cm breiter Hauptstreifen von 4 cm breiten

    Begleitstreifen eingefa?t wird. In allen drei Teilen des Teppichs ist die Grund-

    farbe Karminrot. Das Mittelfeld ist mit gereih- ten kleinen f?nfteiligen Schirmblattstauden von alternierend mattgr?ner und hellblauer F?rbung gef?llt10, deren Richtung zwischen der vierten und f?nften und der neunten und zehnten Reihe wechselt. Die Ecken f?llen Reste eines kleinen

    kreisf?rmigen Medaillons mit drei radial ge- stellten Palmettbl?ten, von denen nur eine ganz im Feld erscheint11. Die Farbskala ist hier um

    Braun, Wei? und Dunkelblau bereichert. Vom wohl kreisf?rmigen Mittelmedaillon, dessen

    Kontur gelbbraun ist, ist so wenig erhalten, da? man nur sagen kann, da? es von der Mitte aus-

    strahlende, naturalistisch gezeichnete Bl?ten an

    Abb. 1. Teppichfragment. Berlin, Ehem. Staatl. Museen ? ?. K?hnel - L. Bellinger ?Catalogue of Cairene Rugs and others technically related", Washington, 1957. 7 K. Erdmann ?Neuere Untersuchungen zur Frage der Kai- rener Teppiche. Ein Lagebericht". (Erscheint demn?chst in Ars Orientalis.) 8 Inv. Nr. 88,146. Kette und Schu? Wolle, gr?n, bzw. ocker. Kn?pfung Wolle, in der Breite 50, in der H?he 43 Knoten, auf 1 qdm also etwa 2150 Knoten, Zahl der Farben acht. ? Quadratische Mittelfelder mit oben und unten vorgelager- ten, querrechteckigen Feldern sind ein gel?ufiges Kompositions- schema der Mamlukenteppiche. 10 ?hnliche Kompositionen kommen in den Vorstreifen der Mamlukenteppiche h?ufig vor, allerdings immer im Wechsel mit anderen Formen, wie Zypressen, Sichelbl?ttern oder Kande- laber-Stauden.

    11 Dieses Motiv kommt bei einer Reihe fr?her Osmanen- teppiche vor, so z. B. bei einem St?ck im Besitz der St?dtischen Kunstsammlungen in D?sseldorf (Abb. Erdmann a. Anm. 1 a.O. Abb. 128).

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  • 14 BERLINER MUSEEN

    Abb. 2. Vorl?ufige Rekonstruktion des Teppichs Abb. 1

    Stielen in der reicheren Farbskala der Eckf?l-

    lungen hatte. Im Zwischenstreifen alternieren achtstrahlige

    Sterne mit f?llenden einfachen Schirmbl?ttern und Quadrate mit ausstrahlenden dreiteiligen oder einfachen Schirmbl?ttern12. Die Farbskala ist auf Karminrot, Mattgr?n und Hellblau be- schr?nkt. Der Hauptstreifen der Borte zeigt eine fortlaufende braune Ranke, die Palmettbl?ten und Lanzettbl?tter in der typischen osmanischen

    12 Beide Motive sind von Mamlukenteppichen gel?ufig.

    Zeichnung und Farbgebung zeigt wie die Eck- zwickel des Feldes. Die trennenden Zwischen- streifen und die Au?enleiste links am Innenfeld

    zeigen einheitlich auf braungelbem Grund eine fortlaufende gr?ne Ranke mit hellblauen, ha-

    kenf?rmigen Abzweigungen und gestielten, ein- fachen wei?en Schirmbl?ttern13. Der Teppich

    1S Diese Form kommt fast identisch bei einem sp?ten Mam- lukenteppich im Museum f. Kunst und Gewerbe in Hamburg vor, bei dem nur die Schr?gen die Form von Sichelbl?ttern ha- ben (Abb. K. Erdmann, Kunstwanderer 1931, S. 199, Abb. 4).

    Abb. 3. Wollener Kn?pfteppich (Tischdecke), Kairo 2. H?lfte des 17. Jahrhunderts London, Victoria and Albert Museum.

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  • BERICHTE AUS DEN EHEM. PREUSSISCHEN KUNSTSAMMLUNGEN ? NEUE FOLGE 1 5

    vereinigt also Elemente der Mamlukenteppiche (Grundmuster des Innenfeldes und Muster der Zwischenstreifen und der Randleisten) mit Ele- menten der Osmanenteppiche (Borte und Eck-

    f?llung des Innenfeldes, gewi? auch F?llung des

    Mittelmedaillons), d. h. er geh?rt zu jener Misch-

    gruppe, von der ich 1940 acht Beispiele vorle-

    gen konnte14, w?hrend ich heute zweiundzwan-

    zig kenne15. Das Berliner St?ck ist an allen Seiten besch?-

    digt, so da? weder Vorstreifen noch Kantschn?re erhalten sind, was es erschwert, sich ?ber die in Abb. 2 gegebene schematische Rekonstruktion hinaus eine Vorstellung vom urspr?nglichen Aussehen des Teppichs zu machen. Wichtig ist, da? die Borte links von einer Leiste mit der glei- chen Musterung wie die der Begleitstreifen ab-

    geschlossen wird. Sie kann also nicht an den

    L?ngsseiten des Teppichs herumgef?hrt gewe- sen sein. Das ist ein Motiv, das wir vereinzelt bei Osmanenteppichen - und nur bei diesen -

    kennen16. Die n?chste Parallele bildet ein Tep- pich im Besitz des Victoria and Albert Museums

    (Abb. 3)17, der zwar sp?ter ist als der Teppich, zu dem das Berliner Fragment geh?rte, bei allen

    Abweichungen im einzelnen aber in der Gesamt-

    anlage zweifellos f?r die Rekonstruktion des Berliner Teppichs herangezogen werden darf

    (Abb. 4), der danach auch eine kreuzf?rmige Tischdecke gewesen ist18.

    Das unscheinbare Berliner Fragment ist mit- hin in mehrfacher Hinsicht interessant: 1. als weiteres und besonders deutliches Beispiel

    f?r die Mischung von Elementen der Mamlu-

    kenteppiche mit solchen der Osmanenteppiche, die beweist, da? die alten Kairener Werkst?t- ten noch eine Zeitlang weiterarbeiteten, als bereits in anderen Manufakturen der Stadt die neuen osmanischen Muster gefertigt wur- den.

    2. als neues Beispiel eines kreuzf?rmigen Tep- pichs, eines Typs, von dem wir bisher nur zwei St?cke, neben dem in Abb. 3 wiederge- gebenen Londoner ein weiteres im Museo Ci- vico von San Gimignano19, kannten.

    3. als Beweis, da? dieser kreuzf?rmige Typ in die Fr?hzeit der Kairener Produktion, d. h. etwa in die vierziger Jahre des 16. Jahrhun- derts, zur?ckreicht20.

    //. Ein datierter Osmanen-Teppich

    Der in Abb. 5 wieder gegebene Teppich (J. 15,64), der 1915 in Rom erworben wurde, hat erst in den letzten Jahren Beachtung gefun- den21. Es handelt sich um einen Gebetsteppich der Gruppe, die man fr?her als osmanische Hof-

    manufaktur, heute als Osmanenteppiche bezeich- net. Das reich gezeichnete, farbig ungew?hnlich reizvolle St?ck zeigt eine ungemusterte, oliv-

    ?T T]

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    Abb. 4. Endg?ltige Rekonstruktion des Teppichs Abb. 1

    gr?ne Nische, auffallend kleine Zwickel mit fein geschwungenem Kontur, gelbem Grund und dunkelroten, spiralig gef?hrten Kelchran- ken mit kleinen wei?en, hellblauen, mattgr?nen oder braunen Bl?ten als F?llung. Der breite dunkelrote Hauptstreifen der Borte zeigt Ro- settbl?ten im Wechsel mit nach au?en gerichte- ten Palmettbl?ten, die jeweils von einem Paar

    gegenst?ndiger zweifarbiger Lanzettbl?tter be-

    gleitet werden. Die den verbleibenden Grund f?llenden mattgr?nen Ranken tragen Rosett- bl?ten (wohl Nelken in Aufsicht), in Seitenan- sic...