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  • Folie 1
  • Was ist Intelligenz ? Matthias Rfenacht Benedikt Heinen Intelligence is whatever intelligence tests measure E.G. Boring, Harvard University, 1950
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Agenda Was ist Intelligenz? Alan M. Turing Der Turing Test Joseph Weizenbaums ELIZA The Loebner Prize A.L.I.C.E
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Intelligenz: Definitionsversuche Binet/Simon (1905): Bewltigung einer aktuellen Situation, gut urteilen, gut verstehen und gut denken Stern (1912): allgemeine Fhigkeit sein Denken bewusst auf neue Forderungen einzustellen Wechsler (1964): zweckvoll handeln, vernnftig denken,... [UNIDO01]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Intelligenz: Zwei-Faktoren-Modell C. E. Spearman (1923) Aufteilung in Generalfaktor g (allgemeine Geistesfhigkeiten) und den Spezialfaktor s (verschiedene Arten spezieller Fhigkeiten). Alles Knnen setzt sich aus Kombination des g-Faktors mit dem passenden s-Faktor zusammen. [UNIDO01]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Intelligenz: Primr-Faktoren-Modell L.L. Thurstone (1938) Entstanden aus der Ablehnung Spearmans General-Faktor. Zusammenspiel von 7 Faktoren Auffassungskraft Redegewandtheit rumliches Vorstellungsvermgen argumentative Denkfhigkeit numerisches Denken sprachliches Verstehen Gedchtnis [UNIDO01]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Intelligenz: Generelle Intelligenz R.B. Cattell (1963) Zusammenfuehrung von Spearman und Thurstone; teilt Spearmans General- Faktor aber auf Die generelle Intelligenz teilt sich auf in kristalline Intelligenz: entsteht auf Grund von Lebenserfahrung; bleibt nach Erreichen des Maximums mit ca. 20 Jahren danach gleich. fluide Intelligenz: Fhigkeit, sich an neue Forderungen anzupassen; entspricht auch der Lerngeschwindigkeit. Sinkt nach Erreichen des Maximums im Erwachsenenalter wieder ab. [UNIDO01]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Intelligenz: structure of the intellect J. P. Guilford (1961) Feingliederige Aufteilung der Intelligenz entlang drei Achsen: Inhalt (figural, symbolisch, semantisch, verhaltensmssig, (gehrt) ) Vorgang (Evaluation, konvergente Produktion, divergente Produktion, Gedchtnis, Erkenntnisvermgen). Produkt (Einheiten, Klassen, Beziehungen, Systeme, Transformationen, Implikationen) Kombinationen dieser Werte werden fr die Lsung anstehender Probleme genutzt. z.B. Erkenntnisvermgen-semantisch-Beziehungen zur Erkennung der Beziehung zwischen Anwalt, Arzt und Patient. [UJENA02]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Alan M. Turing 1912 (23.Juni): Geboren, Paddington, London 1932-35: Studium der Quantenmechanik, Wahrscheinlichkeit und Logik 1936: Entwicklung der Turing-Maschine, Aufsatz On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem." 1939-40 Baut mit Colossus" die Maschine zum knacken des Enigma Codes 1939-42: Knackt den deutschen U-Boot Enigma Code 1947-48: Aufstze zu Programmierung, neuronalen Netzen und Aussichten auf knstliche Intelligenz 1950: Philosophische Arbeit ber knstliche Intelligenz: "Computing Machinery and Intelligence" - Der Turing Test 1952: Wegen homosexueller Neigungen verhaftet 1954 (7. Juni): Freitod duch Cyanid Vergiftung, Wilmslow, Cheshire. [HPTUR]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen The Imitation Game [TUR50]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen The Imitation Game [TUR50]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Turings Vermutung I believe that in about fifty years time it will be possible to programme computers with a storage capacity of about 10 9 to make them play the imitation game so well that an average interrogator will not have more than 70 per cent chance of making the right identification after five minutes of questioning. [TUR50]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen 9 Einwnde gegen den Test Der theologische Einwand Der "Kopf in den Sand" Einwand Der mathematische Einwand Das Argument vom Bewusstsein Das Argument von verschiedenen Unzulnglichkeiten Lady Lovelace's Einwand Das Argument von der Stetigkeit des Nervensystems Das Argument von der Ungezwungenheit des Verhaltens Das Argument von der bersinnlichen Wahrnehmung [TUR50]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Lernende Maschinen Gilt als Vorschlag fr die Forschung : initialer Zustand (Geburt) Ausbildung und Erziehung Erfahrung Evolution durch Selektion der initialen Maschine [TUR50]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen The Ultimate Turing Test [BARBE]
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  • ELIZA
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen ELIZA: Pattern Replacement Beispiel Benutzer-Eingabe: It seems that you hate me. Matching-Regel: ( 0 YOU 1 ME ) Bearbeiteter Input: {IT SEEMS THAT} {YOU} {HATE} {ME} Transformationsregel: (WHAT MAKES YOU THINK I 3 YOU?) Ausgabe: WHAT MAKES YOU THINK I HATE YOU? [CACM1966]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen The Loebner Prize Die 1. Maschine welche den Test besteht erhlt 100'000 $ Die menschenhnlichste Maschine pro Test erhlt 2000 $ Findet Jhrlich statt, dieses Jahr in Atlanta Die Befrager sind Laien (keine AI Experten !) fhrt eine abgeschwchte Form des Turing Tests durch Eingeschrnktes Gesprchsthema Eingeschrnkter Gesprchsverlauf [LOEB]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen Artificial Linguistic Internet Computer Entity A.L.I.C.E. Zweifache Loebner Prize Gewinnerin (2000 und 2001) ALICE ist ein Chat Roboter ALICE basiert auf AIML, eine XML Spezifikation AIML (Artifificial Intelligence Markup Language) basiert auf einer Untermenge der Regular Expressions Bringt mit einem Reduktionsmechanismus, zusammen mit dem Pattern Matching, recht gute Resultate zustande. [ALICE]
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  • 27.08.02 Matthias Rfenacht, Benedikt Heinen ALICE Pattern Matching AIML umfasst ca. 41'000 Kategorien in der untenstehenden Form: WHAT ARE YOU Me I am the latest result in artificial intelligence, which can reproduce the capabilities of the human brain with greater speed and accuracy. [ALICE]
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  • ALICE-Demo EVA, ein deutscher Chatbot http://bot2.parsimony.net/cgi-bin/bot/bot.cgi?Nummer=2002 [EVA]
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  • Fragen