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    Eine lernende Organisation ist ein Ort, an dem Menschen kontinuierlich entdecken, dass sie ihre Realitt selbst erschaffen. Und das sie sie verndern knnen. (Peter M. Senge) Aus diesem Grund hat sich seit Beginn des Schuljahres 2016/17 eine Gruppe aus Lehrern gebildet, welche als Team Schulentwicklung fungiert. Das Ziel dieser Gruppe ist es, unser Gymnasium kontinuierlich weiterzuentwickeln, sodass eine Lernumgebung geschaffen wird, in der sich Schler, Lehrer, Eltern und Besucher der Schule gern als Teil des Gymnasiums wahrnehmen. Wie arbeiten wir? Zunchst wurden die bisherigen Erfolge unseres Schullebens und die Baustellen vom gesamten Kollegium transparent gemacht. Zur Aufgabe der Schulentwicklung gehrte nun, Leitstze fr den SOLL-Zustand unserer Schule zu formulieren. Diese Leitstze wurden bereits mit den Klassensprechern aller Klassen diskutiert. Im weiteren Verlauf des Schuljahres streben wir an, die bereits existierende Zusammenarbeit mit der Schlervertretung auszubauen, um unseren Zielen Stck fr Stck nher zu kommen und unsere Schule zu einem Lebensraum fr jeden werden zu lassen. Unsere Leitstze sind im derzeitigen Zustand als Vorschlge zur Diskussionsgrundlage fr ein pdagogisches Konzept des Musikalisch-Sportlichen-Gymnasiums zu sehen. Die Leitstze mssen einprgsam und deutlich, emotional und rational berzeugend und in der Praxis umsetzbar sein. Sie mssen auf den unterschiedlichsten Ebenen der Schulgemeinschaft (Kollegium-, Schler- und Elternvertretung) diskutiert und bearbeitet werden. Ziel ist dabei einen grtmglichen Konsens zu schaffen, welcher kein bloer Kompromiss ist. Wenn die Zielsetzung, der SOLL-Zustand fr alle klar ist, wird es fr das Team Schulentwicklung leichter, die notwendigen Wege vom IST-Zustand zum SOLL-Zustand gemeinsam zu entwickeln und zu gehen. Wir sind gern Teil des Gymnasiums, weil unsere Schule ein Wir-Gefhl vermittelt. wir Profil haben. wir unsere Schule als Lebensraum wahrnehmen. wir fachlich und methodisch kompetent sind. wir unsere Schule als Ort des gemeinsamen Lernens verstehen. wir ein stabiles, eingespieltes und zufriedenes Kollegium haben. wir hier kreativ sein knnen. wir unsere Potentiale und Kompetenzen erkennen, nutzen und wertschtzen. wir angstfrei agieren, Vertrauen zueinander haben und achtsam miteinander und mit uns selbst umgehen. wir hier die Gesellschaft der Zukunft beeinflussen knnen und mchten. (Stand November 2016)

  • Musikalisch-Sportliches Gymnasium Leipzig

    Gibt es Zulassungsvoraussetzungen? Als Orientierungsstufe werden am Gymnasium die Klassenstufen 5 und 6 bezeichnet. Die Zulassungsvoraussetzung ist die Bildungsempfehlung fr das Gymnasium durch die Grundschule in Klassenstufe 4. Eine enge Zusammenarbeit der Grundschule Clara Schumann mit dem Musikalisch-Sportlichen Gymnasium frdert den Kontakt zwischen Grundschlern und Gymnasialkindern. Wie gro sind die Klassen? Die Klassengren der derzeitigen 5. und 6. Klassen variieren. In Klassenstufe 5 lernen zurzeit je Klasse ca. 22 Kinder, in Klassenstufe 6 je Klasse 20 Schler. Bezogen auf alle Klassenstufen des Musikalisch-Sportlichen Gymnasiums besuchen durchschnittlich ca. 23 Kinder gemeinsam eine Klasse. Welche Besonderheiten gibt es? Eine Besonderheit der Orientierungsstufe ist der erfolgreiche bergang von der Grundschule auf das Gymnasium mit vielen neuen Lehrkrften, neuen Mitschlern, neuen Fchern und auch neuen Anforderungen. Um diese vielfltigen Aspekte gemeinsam erfolgreich meistern zu knnen, ist ein gelungener Start an der neuen Schule eine wichtige Voraussetzung. Daher gestalten wir die erste Woche in Klassenstufe 5 als eine Kennlernwoche, um mehr ber das Schulhaus, aber vor allem die Mitschler und den Klassenlehrer zu erfahren. Als erstes groes Highlight findet in dieser Woche auch eine Kennlernfahrt mit erlebnispdagogischem Programm und teambildenden Manahmen statt. Neben dem erfolgreichen Einfinden in der neuen Klassengemeinschaft soll den Schlern auch das Heranfhren an die vielfltigen neuen Herausforderungen an der neuen Schule erleichtert werden. Hierfr werden die 6. Klassen als Paten der 5. Klassen eingesetzt. Die Kennlernfahrt findet aus diesem Grund gemeinsam fr Klasse 5 und 6 statt. Zustzlich pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit der Grundschule Clara Schumann. So werden erste Kontakte zwischen den 4. und 5. Klassen hergestellt, um zuknftige Schulkameraden kennenzulernen und den Groen erste Fragen ber das Schulleben am Gymnasium zu stellen. Einen besonderen Anlass hierfr bieten zwei spannende Projekttage, an denen Grundschler und Gymnasialschler gemeinsam im Verband von Patenklassen an einem Projekt arbeiten. Dies frdert Zusammenhalt und Sozialkompetenz in hohem Mae. Zudem bieten wir drei Mal im Jahr in Kooperation mit Lehrkrften der Grundschule Clara Schumann einen freiwilligen Eltern-Kind-Workshop fr die Klassenstufen 4 und 5 an. Hier werden fcherunabhngige Kernkompetenzen (Lerntechniken, Arbeitsorganisation, Arbeitstechniken, etc.) nher gebracht und spielerisch trainiert. Die Besonderheit: Kinder lernen gemeinsam mit ihren Eltern. So erhalten auch die Eltern einmal einen Einblick in die Aufgaben und Herausforderungen des Schulalltags ihrer Kinder und lernen neue Methoden kennen, um die eigenen Kinder beim Lernen optimal zu untersttzen. Um die Entwicklung verschiedener Kernkompetenzen im Schulalltag stetig weiterzuentwickeln, aber auch zgig Lsungen fr Probleme innerhalb oder auerhalb der Klasse zu finden, unterrichtet der Klassenlehrer in einer Stunde pro Woche das Fach KT (=Kompetenztraining). Hierfr gibt es fr jede Klassenstufe ein schulintern entworfenes und festgelegtes Curriculum. Im zweiten Schulhalbjahr der Klassenstufe 6 wird durch die Klassenkonferenz eine Schullaufbahnempfehlung fr jeden Schler ausgesprochen, auf deren Grundlage die Klassenlehrkraft bei Bedarf und Interesse mit den Eltern ein Gesprch zur weiteren Schullaufbahn, zu den Fhigkeiten und Neigungen des Schlers sowie zu den individuellen Frdermanahmen fr den Schler fhrt.

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    Musikalisch-Sportliches Gymnasium Leipzig

    Mit welchen Unterrichtsmethoden wird gearbeitet? Von der fnften Klasse an werden die Schlerinnen und Schler in allen Fchern methodisch variabel unterrichtet. Dazu gehren unterschiedliche Sozialformen (Klassen-, Gro- und Kleingruppen-, Partner- und Einzelarbeiten) ebenso wie fachspezifische sowie fcherbergreifende Lehr- und Lernmethoden. Die Studienreisen werden gezielt zum fcherbergreifenden Lernen genutzt. Um die positiven Effekte der verschiedenen Sozial-, Lehr- und Lernformen ausschpfen zu knnen, legen wir groen Wert auf ein frhzeitig angesetztes und kontinuierlich fortgefhrtes Methodentraining im Fachunterricht (fachspezifische Methoden) und in Kompetenztrainingsstunden (fachbergreifende Methoden). Wie werden Leistungsbewertungen festgelegt? Zu Beginn jedes Schuljahres stecken wir in einer Fachkonferenz gemeinsam mit allen Fachlehrern den Rahmen fr die Leistungsbewertungen im jeweiligen Schuljahr ab. Die Vorgaben von Schulgesetz, Lehrplnen und Prfungsordnungen werden an den entsprechenden Stellen fr unsere Schule spezifiziert, damit alle Klassen eines Jahrgangs eine vergleichbare und ausreichende Anzahl an Leistungsnachweisen erbringen und dennoch in der Summe nicht berlastet werden. Leistungsbewertungen erfolgen in schriftlicher (z.B. Klassenarbeiten, schriftliche Leistungskontrollen, Facharbeiten), mndlicher (z.B. Referate, mndliche Leistungskontrollen) oder praktischer Form (z.B. Vortrge, Prsentationen). Wie wird mit Hausaufgaben umgegangen? Hausaufgaben stellen eine gute Mglichkeit dar, Schlerinnen und Schler Unterrichtsinhalte vorbereiten, vertiefen oder ben zu lassen und so durch hherfrequente Beschftigung mit Lernstoffen eine bessere Behaltensleistung und eine grere Verarbeitungstiefe zu erwirken. Andererseits ist uns bewusst, dass Schlerinnen und Schler durch lange Schulzeiten und Nachmittagsaktivitten oft bereits stark ausgelastet sind. Wir begegnen diesem Problem, indem die Fachlehrer jeder Klasse den Umfang der erteilten Hausaufgaben im Klassenbuch fr alle anderen transparent machen. So wollen wir eine eventuelle berlastung der Schlerinnen und Schler durch Hausaufgaben vermeiden, ohne vollstndig auf deren Erteilung zu verzichten. Welche Fachkabinette gibt es? Grundstzlich verfolgen wir an unserem Gymnasium das Klassenraumprinzip, das es allen Klassen ermglicht, die Verantwortung fr einen eigenen Raum zu bernehmen. Ausgenommen davon sind natrlich die Fcher Physik und Biologie/Chemie, fr die jeweils sehr gut ausgestattete Fachkabinette zur Verfgung stehen. Das Fach Kunst wird im Atelier, einem grorumigen Kunstsaal im Untergeschoss erteilt. Abgesehen von einem zentralen, modernen Musikraum gibt es eine Vielzahl kleinerer Musik-bungsrume mit Klavieren und zahlreichen anderen Instrumenten. Im Informatik-Raum steht den Schlerinnen und Schlern ein Klassensatz Laptops zur Verfgung. Zudem kann der Campussaal (in dem auch Notebooks ausgeliehen und genutzt werden knnen) fr Freiarbeit, aber auch in den Pausen, am Nachmittag und fr Hausaufgaben genutzt werden. Daneben gibt es einen Bewegungsraum, der v.a. von der Fachschaft Sport und im Intensivierungsbereich genutzt wird. Welche besonderen Aktivitten gibt es? Alle Fachschaften und Lehrer nutzen die Mglichkeiten, die sich uns heute bieten, ber die Grenzen des Klassenraums hinaus zu arbeiten. Unsere Schlerinnen und Schler genieen es, auf Exkursionen in Leipzig oder darber hinaus Erfahrungen und Wissen zu sammeln und so nicht nur die Schule als Lern-Ort zu begreifen. Besonders stolz sind sie, wenn sie ihr Wissen und ihre Fhigkeiten auch in der ffentlichkeit prsentieren knnen: So haben Schlerinnen und Schler

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