rivalry between strategic alliances - airline alliances (german)

Download Rivalry between strategic alliances - airline alliances (German)

Post on 08-Jul-2015

235 views

Category:

Documents

0 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Based on: Zhang, A., Zhang Y., (2006). Rivalry between strategic alliances. International Journal of Industrial Organization 24, 287-301

TRANSCRIPT

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Rivalitt zwischen strategischen Allianzen am Beispiel von Luftfahrtallianzenim Rahmen des Schlsselqualifikationsseminars Einfhrung in das wissenschaftliche Arbeiten fr Studierende der Wirtschaftstheorie

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Motivation Agenda

Strategische Allianzen: Zunehmende globale Bedeutung

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

2 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Motivation Agenda

Zu beantwortende Fragen berblick Warum ist die Thematik relevant?

Modellierung strategischer Allianzen Wie sind strategische Komplemente und Substitute definiert? Wie sieht das Grundmodell aus?

Zentrale Effekte Welchen strategischen Charakter haben rivalisierende Allianzen? Welche Kooperationsintensitt ist dominant? Wann endet Kooperation im Gefangenendilemma?

Zusammenfassung und Ausblick Was sind die wichtigsten Erkenntnisse? Welche weiterfhrenden Modelle gibt es?19.01.2011 Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11 3 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Annahmen und Modellierung 2 Unternehmen, 2 Mrkte (unabhngig) Markt 1: Monopol fr Unternehmen I Markt 2: Unternehmen I & II agieren als Duopol Unternehmen legen Entscheidungsvariablen simultan fest Direkte Schocks wirken auf Profitabilitt von Markt 1

Gewinnfunktionen der Unternehmen:

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

4 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Strategische Komplemente und Substitute Zentrales Ergebnis:

nderung des Grenzgewinns von Unternehmen II bei einer aggressiveren Strategie des Unternehmens I:

positives Vorzeichen: strategische Komplemente negatives Vorzeichen: strategische Substitute

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

5 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Grafische Veranschaulichung der Ergebnisse

Strategische SubstituteQuelle: Bulow (1983) 19.01.2011 Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

Strategische Komplemente

6 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Die Allianzstruktur

1

2

Nordallianz

3

4

Sdallianz

Abb. 1: Allianzstruktur nach Zhang A., Zhang Y., 2005

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

7 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Zweistufige Spielstruktur Ebene 1: Entscheidung ber Grad der Allianz Intuition: langfristige Festlegung, z.B. Eigenkapitalbeteiligung

1

Ebene 2: Mengenentscheidungen der Unternehmen Mengenentscheidung Gewinnmaximierung unter Bercksichtigung der Allianzstruktur

2

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

8 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Grundlegende Modellbausteine (1/2) 4 Unternehmen, 4 Gter Akteure verhalten sich rational nutzenmaximierend konventionelle inverse Nachfragefunktion paarweise Komplementaritt zwischen Gut 1 & 2 (3 & 4) Gewinnfunktionen der Unternehmen(3) ?????? ?????? ?????? = ???????????? ???????????? ?????? ???????????? (???????????? )

Annahme ber Ableitung nach Menge des Allianzpartners3 1 2 4 (4) ??????2 ?????? > 0, ??????1 ?????? > 0, ??????4 ?????? > 0, ??????3 ?????? > 0

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

9 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Mengen als strategische Komplemente Ableitung der Grenzgewinne nach Menge des Allianzpartners3 1 2 4 (5) ??????12 ?????? > 0, ??????21 ?????? > 0, ??????34 ?????? > 0, ??????43 ?????? > 0

Mengenerhhung fhrt zu Erhhung des marginalen Gewinns des Allianzpartners Mengen (Entscheidungsvariablen) der Allianzpartner sind strategische Komplemente1 (ad 5) ??????12 ?????? ????????????1 ?????? ????????????1

????????????2

>0

Definition strategischer Komplementaritt

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

10 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Gewinnmaximierung im Allianzverbund Jedes Unternehmen maximiert also seinen eigenen Gewinn sowie einen bestimmten Teil des Gewinns des Allianzpartners.(6.1) max ?????? 1 + ???????????? 2 max ?????? 12 (??????; ??????) (6.2) max ?????? 2 + ???????????? 1 max ?????? 21 (??????; ??????) (7.1) (7.2) max ?????? 3 ??????3 max ?????? 4 ??????4??????2 ??????1 ??????1 ??????2

+

???????????? 4

max ?????? 34 (??????; ??????)??????3 ??????4

Unabhngigkeit: ??????, ?????? = 0 Teilweise Kooperation: 0 < ??????, ?????? < 1 Totale Kooperation: ??????, ?????? = 11

+ ???????????? 3 max ?????? 43 (??????; ??????)

?????? ??????

2

Nordallianz

Beispiel eines denkbaren Kooperationsmodells: gegenseitige Eigenkapitalbeteiligung

3

4

Sdallianz

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

11 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Strategische Komplemente und Substitute nach Bulow Grundmodell Entscheidungskalkle Modellierung rivalisierender Allianzen

Mengen der Allianzpaare sind substitutiv zueinander Jetzt Annahme: Gewinn einer Allianz sinkt, wenn rivalisierende Allianz ihre Herstellungsmenge erhht

(8)

1 ????????????

+

2 ????????????

< 0 sowie

3 ????????????

+

4 ????????????

< 0 mit j = 3,4; i = 1,2

1

2

Nordallianz

3

4

Sdallianz

Erhhung der Ausbringungsmenge einer rivalisierenden Allianz fhrt zu Abnahme des Grenzgewinns der betrachteten Allianz12 21 34 43 (9) ??????1?????? < 0, ??????2?????? < 0 sowie ??????3?????? < 0, ??????4?????? < 0 mit j = 3,4; i = 1,2

hergestellte Mengen der beiden Allianzen erfllen somit die Eigenschaften der strategischen Substitute nach Bulow (1985)

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

12 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Rivalisierende Allianzen sind strategisch substitutiv Totale Kooperation als dominante Allianzstrategie Totale Kooperation und das Gefangenendilemma

Zweistufiges Allianzspiel (1/3) Ausgangspunkt: Auswirkungen des Allianz-Kooperationsgrades aus der ersten Stufe auf die Mengenentscheidungen in der zweiten Spielstufe und damit auf die Gewinne der einzelnen Spieler Allianz-Grenzgewinne, bzw. die Bedingungen erster Ordnung fr ein CournotGleichgewicht: (10) (11) (12) (13)12 ??????1 21 ??????2 34 ??????3 43 ??????4

??????; ?????? ??????; ?????? ??????; ??????;

1 2 = ??????1 + ????????????1 = 0 2 1 = ??????2 + ????????????2 = 0 3 4 = ??????3 + ??????3 = 0 3 4 = ??????4 + ??????4 = 0

?????? ?????? ???????????? ???????????? ??????

1?????? ?????? ?????? ??????

2

Abb. 2: Vereinfachte Spielstruktur

Gesucht: nderung des Wertes fr die optimale Mengenentscheidung ?????? (; ) durch eine Erhhung des exogenen Kooperationsparameters ;

19.01.2011

Torsten Arnold| Universitt Tbingen | SQ-Seminar im WS 10/11

13 von 20

berblick Modellierung strategischer Allianzen Zentrale Effekte Zusammenfassung und Ausblick

Rivalisierende Allianzen sind strategisch substitutiv Totale Kooperation als dominante Allianzstrategie Totale Kooperation und das Gefangenendilemma

Zweistufiges Allianzspiel (2/3) Gesucht: nderung des Wertes fr die optimale Mengenentscheidung ?????? (; ) durch eine Erhhung des exogenen Kooperationsparameters ; Eindeutige Aussage ber die gesuchte nderung kann getroffen werden, wenn eine Mengenerhhung eines jeden Spielers

Recommended

View more >