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  • medianet

    Dsseldorf. Die Tom Tailor Group steigerte ihre Profitabilitt und den Cashflow deutlich. Trotz Um-satzplus macht sich aber auch bei Vorstandschef Dieter Holzer wachsende Vorsicht breit. Die un-gewhnlich milden Temperaturen im Herbst knnten zu einer anhal-tend schwachen Nachfrage nach warmer Kleidung fhren.

    Holzer geht davon aus, dass die witterungsbedingt starken Beein-trchtigungen des dritten Quar-tals und der verhaltene Start ins vierte Quartal nicht vollstndig ausgeglichen werden knnen. Fr das Geschftsjahr 2014 erwarte

    er einen Umsatz von 925 bis 935 Mio. statt der zuvor angepeilten 950 Mio. und eine bereinigte Um-satzrendite (EBITDA-Marge) von 9,2 bis 9,7 Prozent statt rund zehn Prozent.

    Im dritten Quartal setzte die Hamburger Firma mit ihren Mar-ken Tom Tailor und Bonita 254 Mio. um und verdiente netto 9,8 Mio. . Das Ergebnis vor Zin-sen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um rund ein Drittel auf 25,6 Mio. zu. Die Gewinn-steigerungen seien vor allem den Kostensenkungen zu verdanken, erklrte die Firma. (red)

    retailinside your business. today. Freitag, 7. november 2014 17

    H&M Goes AlexAnder WAnG

    Seit 6. November ist die neue Kollektion in ausgewhlten Filialen erhltlich Seite 20

    CCC in Wels

    Seit gestern, Donnerstag, gibt es in Obersterreich die dritte CCCFiliale Seite 20

    HoCHprozentiG

    Barbara Sprick bernimmt die Marketingleitung bei Pernod Ricard Austria Seite 22 P

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    Unibail Rodamco bringt neue Retailer ins Land

    Interview thomas Heidenhofer, Country manager austria bei unibail-rodamco, erzhlt von der magnetwirkung internationaler Player la gaP und Hollister und von der Handelsstrategie in der sCs und dem donau Zentrum. Seite 18

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    Studie Eine Analyse des Pay-ment-Unternehmens Klarna zeigt die Unterschiede im Online-Einkaufsverhalten zwi-schen Frauen und Mnnern auf; demnach kaufen Mnner Kinderspielzeug gern frhmor-gens und Frauen zeigen sich bildungsaffiner sie kaufen deutlich mehr Bcher und Zeitschriften. Seite 19

    Turbulent LGV-Frischgemse, sterreichs grter Frischge-mseproduzent, beendet 2014 ein herausforderndes Anbau-jahr u.a. mit einer komplexen europischen Marktsituation aufgrund der Russland-Sank-tionen. Mit prognostizierten 62,5 Mio. blieb der Umsatz nur vier Prozent hinter dem Vorjahresergebnis. Seite 20

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    Mode trotz umsatz- und gewinnplus macht sich bei tom tailor wachsende vorsicht breit

    Tom Tailor zieht sich warm an

    Die warmen Temperaturen im Herbst be-unruhigen Vorstandschef Dieter Holzer.

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  • Wien. Mit Anfang Mai hat Thomas Heidenhofer seinen Posten als sterreich-Chef des brsenotier-ten Immobilienkonzerns Unibail- Rodamco angetreten. Seitdem ver-antwortet er die Geschfte vom lan-desweit grten Einkaufszentrum SCS und dem grten Wiener Shop-ping Center, dem Donau Zentrum.

    Der Aupark in Bratislava, frher auch von Wien aus mitbetreut, ist zu den Konzern-Kollegen in Prag gewandert, die sich nun um den Umbau des Zentrums kmmern werden. Die beiden sterreichi-schen Standorte haben ihre Kosme-tierung indes bereits hinter sich. Mit welcher Strategie man von nun an am Markt auftritt und mit wel-chen Mitteln man im bevorstehen-den Weihnachtsgeschft ressie-ren mchte, verrt Heidenhofer im Interview.

    medianet retail: Herr Heiden- hofer, der Umbau der SCS wurde vor einem Jahr abgeschlossen, der im Donau Zentrum schon 2010. Inwiefern zeigen die Manahmen Wirkung?Thomas Heidenhofer: Wir knnen zufrieden sein. In der SCS feiern wir genau an diesem Wochenende eine Geburtstagsparty 1 Jahr SCS neu und knnen in dieser Zeit ein Besucherplus von rund zehn Pro-zent verbuchen. In der Zahl spie-gelt sich in etwa auch der Umsatz-zuwachs.

    medianet: Welches sind die bestge-hendsten Shops in Ihren Husern?

    Heidenhofer: Das sind vor allem die neuen Marken; von Primark im Niedrigpreis-Segment bis hin zu Michael Kors im Luxusbereich. Mi-chael Kors luft sehr, sehr gut. Als wir ihn erffnet haben, gabs einen enormen Ansturm auf die Handta-schen. Es war fast so, dass wir uns gedacht haben, unsere Kundinnen hatten vorher keine, so gut lief das.

    medianet: Einen Store von Mi-chael Kors htte man frher nicht in der SCS vermutet. Setzen Sie neuerdings auf das High End- Segment?Heidenhofer: Ein Goldenes Quar-tier im Sden von Wien wollen wir nicht werden. Ein Gucci-Geschft beispielsweise gedenken wir nicht aufzusperren. Aber wir forcieren den affordable luxury-Bereich.

    medianet: Wie wrden Sie die Handelsstrategie von Unibail-Ro-damco in sterreich beschreiben?

    Heidenhofer: Wir werden den schon eingeschlagenen Weg fort-setzen. Der beinhaltet zwei wich-tige Dinge. Erstens arbeiten wir weiterhin daran, internationale Premium-Retailer nach ster-reich zu bringen, sprich die Inno-vativsten zu sein, indem wir neue Marktplayer ins Land bringen. Wir haben im Oktober den ersten GAP-

    Shop hierher ins Donauzentrum ge-bracht. In der SCS hat das italieni-sche Label Alcott ein 400 Quadrat-meter groes Geschft aufgesperrt.

    Zweitens haben wir eine Quali-ttsoffensive gestartet, in der es in erster Linie darum gehen soll, die Aufenthaltsqualitt in den Zentren zu steigern. Das Design haben wir schon upgegradet, die Umbauten sind an beiden Standorten vorerst abgeschlossen. Verbesserungen wird es nun auch in Sachen Sau-berkeit, Freundlichkeit und Service geben. Da geht es beispielsweise

    um die Bereitstellung von Regen-schirmen am Infoschalter, darum, dass das Personal dort den Kunden ein Taxi bestellt, oder um kostenlo-se Leihkinderwgen.

    medianet: Ist anzunehmen, dass Sie GAP auch in die SCS bringen werden?Heidenhofer: Das ist anzunehmen. Wir sind offen fr alle gut laufen-den Formate. Und wir sind in der Lage, internationalen Marken gute Einstiegspakete anzubieten. Viele Labels sind bei uns gestartet, dar-unter Hollister oder Desigual.

    medianet: Was halten Sie von die-sen in einer immer grer auftre-den Zahl von Handelsformaten, die dem Gedanken der sharing economy entspringen? Geschf-te, in denen geteilt, getauscht, recycelt und gemeinsam repariert wird? Gibt es fr die ein Pltzchen in der SCS?Heidenhofer: Warum nicht? Da-vor wollen wir uns auf keinen Fall verschlieen. Ich glaube, dass sich dieser Bereich strker entwickeln wird, aber auch, dass er nicht rie-sengro werden wird. Denn dazu bedarf es eines Guts, das viele un-serer Kunden nur in knapper Form zur Verfgung haben, nmlich Zeit. Auerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich diese Konzepte im Umfeld einer harten Konkurrenz erst einmal behaupten mssen. Fr viele sind schon die hohen Anlauf-kosten eine Schwierigkeit.

    medianet: Wie schtzen Sie die Ge-schftsentwicklung in der fr den

    Handel wichtigsten Zeit in den kommenden Monaten ein?Heidenhofer: Marktstudien ha-ben ergeben, dass heuer zu Weih-nachten etwas weniger ausgege-ben wird im Schnitt werden 307 Euro pro Kopf prognostiziert. Von 20 Prozent der Bevlkerung heit es, sie gebe bis zu 500 Euro aus. Wir haben es also auch mit einer groen Spanne zu tun. Auerdem glaube ich, dass wir berpropor-tional mehr vom Kuchen abbe-kommen werden. Was bei unseren Kunden sehr gut ankommt, ist die Shoppingcard Deluxe; dieser sehr hochwertig verpackte Geschenk-gutschein in Kreditkartenformat gilt fr beide Einkaufszentren und verzeichnet enorme Zuwachsraten. Wir verkaufen mittlerweile ber 200.000 davon im Jahr.

    Shopping Center Die SCS und das Donau Zentrum haben sich auf den Weihnachtsansturm vorbereitet

    Wir werden mehr vom Kuchen abbekommen

    natalie oberhollenzer

    Junge Magnetbetriebe wie Primark, das Italo-Label Alcott und GAP sorgen fr schne Zuwchse.

    18 medianet retail titelStory Freitag, 7. November 2014

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    Die neue SCS

    feiert ihr Einjhrigesund verbucht seit der Moderni-sierung einen Besucherzustrom und ein Umsatzplus von rund zehn Prozent. Vor allem neu aufgesperr-te Handelsmarken wie Primark und Michael Kors ziehen die Massen an. Auch die US-Kette GAP wird nach der Austro-Premiere im Donau Zentrum in der SCS einen weiteren Standort aufsperren.

    facts

    Das 1968 gegrndete, franzsisch-nieder-lndische Immobilienunternehmen Unibail- Rodamco fhrt 83 Shopping Center in zwlf Lndern Europas. Die Standorte er-wirtschaften pro Jahr auf einen Umsatz von 33,6 Mrd. . In sterreich zhlt der Konzern mit der Shopping City Sd (SCS) und dem Donau Zentrum zu den Marktfhrern unter den Einkaufszentrenbetreibern.Die SCS ist mit einer Verkaufsflche von 192.500 m das grte Einkaufszentrum sterreichs; die Zahl der Mitarbeiter betrgt 4.500, die Besucherzahl rund 23,2 Mio. im Jahr. Das Donau Zentrum ist mit einer Verkaufs-flche von rd. 133.000 m, 260 Shops, 3.000 Mitarbeitern und ber 18 Mio. Besu-chern im Jahr das grte EKZ Wiens.

    Das Design unse-

    rer Huser haben wir

    schon upgegradet; jetzt

    folgen Verbesserungen

    in Sachen Sauberkeit

    und Service.

    thomas heidenhofer

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  • Kln. Laut Analyse des Payment-Unternehmens Klarna gibt es zwi-schen Frauen und Mnnern groe Unterschiede im Einkaufsverhal-ten insbesonders in Sachen digi-tal retail. Be