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Neues und Wissenswertes aus Medizin & Pflege sowie ber das Angebot von PLUSS Care People. Vol. 14: Mit dem neuen Pflegeberufegesetz wird alles anders und besser! Tatschlich?

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  • 1. Newsletter Medizin & Pflege Juli 2012 Ausgabe 14 Mit dem neuen Pflegeberufegesetz wird alles anders und besser! Tatschlich? Vorwort Sehr geehrte Leserin, Sehr geehrter Leser, in den letzten Monaten wurden politische Entscheidungen vorangetrieben, die tiefgreifende Auswirkungen auf die Pflegelandschaft haben werden. Neben der Neudefinition des Pflegebedrftigkeitsbegriffs wurde im Mrz auch das Eckpunktepapier des neuen Pflegeberufegesetzes verffentlicht - Weichenstellung fr eine Neuausrichtung der Berufsausbildung! Da Gesetzesnderungen Auswirkungen auf Unternehmen wie auf den Einzelnen haben, ist es sinnvoll, sich bereits im Vorfeld mit dem anstehenden Wandel auseinanderzusetzen. Nur so knnen Chancen genutzt und Herausforderungen bewltigt werden. Auch wir, PLUSS Care People, versuchen immer ber unseren Tellerrand hinaus zu schauen und den Puls der Zeit zu tasten, um rechtzeitig auf vernderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Aus diesem Grund waren meine Kollegen/innen und ich whrend der letzten Monate regional wie berregional in der Pflegelandschaft unterwegs. Wir haben neue Kooperationen mit Weiterbildungstrgern geknpft und waren auf der einen oder anderen Messe vertreten, bei der vielleicht auch Sie die Mglichkeit hatten, uns kennen zu lernen. Mit unserem Projekt Graues Gold beschreiten wir seit Mai neue Wege und tragen den demographischen Entwicklungen somit Rechnung. Zu diesen und weiteren Themen finden Sie Beitrge in diesem Newsletter. ber Ihre Meinung zu den Berichten oder zu anderen aktuellen Themen Ihrer tglichen Arbeit wrden wir uns sehr freuen. Denn Ideen entstehen vor allem aus einem kommunikativen Austausch! ste Gre Beste Gre ep ephanie Stephanie Mayr Geschftsbereichsverantwortliche Personal-Dienstleister Medizin & Pflege (Hamburg, Stephanie Mayr) Im Mrz ist das von der Bund-Lnder-Arbeitsgruppe erarbeitete Eckpunktepapier zum neuen Pflegeberufegesetz erschienen und damit der erste Schritt in Richtung Gesetzesnderung getan. Nun liegt es an der Bundesregierung denn bis sptestens zum Sommer 2013 soll das Pflegeberufegesetz verabschiedet sein. Mit der Zusammenlegung der drei Ausbildungsberufe Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in erhofft sich die Politik vor allem eine Attraktivittssteigerung des Pflegeberufes und dadurch eine Mglichkeit, dem zuknftigen Fachkrftemangel entgegen zu wirken. Ferner erfordern die gesellschaftlichen, demographischen und strukturellen Vernderungen aus politischer Sicht eine Reorganisation des Pflegeberufes. Denn infolge der beralterung unserer Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahren insbesondere in den Krankenhusern die Altersstruktur der Patienten und damit der Arbeitsalltag gravierend verndern. Neben ihrer akut behandlungsbedrftigen Erkrankung haben alte und hochbetagte Patienten hufig weitere, oftmals chronische und dementielle Erkrankungen, wodurch nicht nur der Pflegeaufwand zunimmt, sondern auch eine spezifische Ansprache erforderlich wird. Aber auch in den anderen Bereichen stellen immer komplexer werdende Ttigkeiten sowie eine sukzessiv steigende Nachfrage von Beratungsleistungen die Pflege und insbesondere ihr Personal vor neue Herausforderungen. Diese gilt es zuknftig zu bewltigen! Ob sich die Situation in der Pflege mit Einfhrung des neuen Pflegeberufegesetzes tatschlich verndert und vor allem verbessert, bleibt zunchst dahingestellt. Dieser Artikel soll vorab mgliche Auswirkungen skizzieren, die sich aus der Neustrukturierung der Pflegeberufe ergeben knnen. Obwohl das Eckpunktepapier auch eine aka- 1 demische Ausbildung in der Pflege reglementiert, werden hier lediglich denkbare Tendenzen der beruflichen Ausbildung angerissen. Eine generalistische Ausrichtung der Ausbildung ist vor dem Hintergrund aktueller und knftiger Entwicklungen durchaus sinnvoll, denn mit Zunahme der Demenzkranken und Verkrzung der Liegezeiten verwischen zunehmend die Grenzen zwischen der Altenund Krankenpflege und macht die altersgruppenspezifische Ausbildung dadurch obsolet. Krankenhauspersonal bentigt immer hufiger ebenso fundierte Kenntnisse der Altenpflege wie die Mitarbeiter von Senioreneinrichtungen der Krankenpflege. Diesen Newsletter erhalten medizinische Einrichtungen und andere Interessierte per E-Mail. Sie mchten in den Verteiler aufgenommen werden? Bitte wenden Sie sich an die nchstgelegene Niederlassung. PLUSS Care People Ihr Partner fr innovative Personal-Lsungen in Medizin & Pflege Von der dadurch entstehenden Flexibilisierung der Einsatzfhigkeit profitieren nicht nur Einrichtungen, Kliniken und Trger, sondern ebenso Personaldienstleister. Groe Trger knnten Personalengpsse in Zukunft intern lsen, da sie die Mglichkeit haben, ihre Mitarbeiter situativ entweder in der Kinderklinik, auf der Erwachsenenstation oder im Pflegeheim einzusetzen. Allerdings stellt sich die Frage, ob eine fundierte bereichsbergreifende Ausbildung innerhalb von drei Jahren berhaupt zu leisten ist. Jeder, der bereits eine Ausbildung in der Pflege absolviert hat, wei, wie umfangreich die zu lernenden Themen bereits im Rahmen der spezialisierten Ausbildung sind (Fortsetzung auf Seite 2) www.care-people.com
  • 2. Newsletter Medizin & Pflege (Fortsetzung von Seite 1) Auf den ersten Blick scheint die Zusammenlegung der drei Berufsbilder eine sinnvolle Manahme zu sein, die durchaus mit einer Attraktivittssteigerung einhergeht, von der mglicherweise insbesondere die Altenpflege profitiert. Bislang wurde eine Ausbildung in der Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege oftmals der in der Altenpflege vorgezogen. Dies knnte sich ndern, wenn die Entscheidung zunchst fr eine Ausbildung in der Pflege im Allgemeinen getroffen wird. Ambulante und stationre Altenpflegeeinrichtungen erhalten die Chance bei Pflegeschlern als attraktiver Arbeitgeber zu punkten und diese im Laufe ihrer Ausbildung fr die Altenpflege zu begeistern. Aber auch hier ist zunchst Skepsis geboten, da die Pflegeschler mit der Wahl eines Vertiefungseinsatzes abermals eine Prferenz aussprechen und dann die Krankenpflege mglicherweise erneut der Altenpflege vorziehen. Ein Aspekt, der sich durchaus positiv auf die Berufsentscheidung von (jungen) Menschen auswirken kann, ist die hhere Durchlssigkeit zwischen den Bereichen. Pflegekrfte erhalten dadurch die Option, ihren Ttigkeitsbereich entsprechend ihres Lebensabschnittes zu whlen und somit bis ins hohe Alter leistungsfhig zu bleiben. Selbst wenn die Gesetzesnderung einen positiven Einfluss auf die Pflegelandschaft und vor allem die Gewinnung von Fachkrften hat, birgt sie zudem Herausforderungen, die im ersten Moment noch nicht abzuschtzen sind. Denn eine Neuausrichtung der Ausbildung erfordert insbesondere dann eine Umstrukturierung der Pflegeschulen, wenn deren Lehrkrfte nicht ber die dafr notwendige bereichsbergreifende Kompetenz verfgen. Im Umkehrschluss wrde dies bedeuten, dass bundesweit zunchst der Lehrkrper fit gemacht werden muss, bevor dieser den Anforderungen des neuen Berufegesetzes berhaupt gerecht werden kann. Ein weiterer Aspekt des neuen Pflegeberufegesetzes, der durchaus problematisch werden kann, ist die Finanzierung der Ausbildungskosten. Wenn bislang unklar ist, wie diese konkret Personal-Dienstleister Medizin & Pflege umgesetzt wird, steht hingegen fest, dass sich die Einrichtungen auf eine Kostenbeteiligung einstellen mssen. Insbesondere kleine ambulante Pflegedienste werden unter dieser Neuregelung leiden und an die Grenzen ihrer Wirtschaftlichkeit geraten. Denn eines liegt auf der Hand: Die Kosten der Ausbildung werden durch die Umstrukturierung steigen zumindest kurzfristig. Ausgabe 14 Juli 2012 Ist das neue Pflegeberufegesetz in der Tat eine Mglichkeit dem Fachkrftemangel entgegenzuwirken? Profitiert die Altenpflege vom genderten Pflegeberufegesetz? Kann eine fundierte Ausbildung unter diesen Umstnden weiterhin gewhrleistet werden? Es bleibt abzuwarten! ber Ihre Einschtzung bzw. Meinung zu diesem Thema wrde ich, Stephanie Mayr, mich sehr freuen! Ansturm auf den Stand von PLUSS Care People auf der Altenpflege 2012 MESSE ENGAGEMENT Altenpflege 2012 in Hannover: Drei Tage lang Ausnahmezustand am Stand von Care People (Hamburg, Stephanie Mayr) Die jhrlich stattfindende Messe Altenpflege hat sich lngst zum Publikumsmagnet entwickelt und gilt seit einigen Jahren als die Leitmesse der Altenpflege. Knapp 31.000 Besucher kamen dieses Jahr zwischen dem 27.03. und 29.03.2012 nach Hannover, um sich an den Stnden der annhernd 660 Aussteller ber Neuigkeiten zu informieren sowie erste Kontakte zu knpfen unter anderem auch am Stand von PLUSS Care People. Im Rahmen der Kooperation mit einem groen Trger der Altenpflege und dem Anbieter einer Online-Jobbrse konnte PLUSS Care People dieses Mal Stellensuchenden und Wechselwilligen eine innovative Neuerung des 2 Personalmarketings anbieten und damit die Chance auf einen neuen Wunscharbeitsplatz erhhen. Im Karrierecenter lud ein Gewinnspiel die Besucher zur Kontaktaufnahme ein. Bei richtiger Beantwortung der Fragen konnten die Teilnehmer entweder einen Thermobecher inkl. Erfrischungsgetrnk oder einen Schlsselanhnger der beliebten Knautsch-Krankenschwester Elke ihr Eigen nennen. Auch dieses Jahr wurden die Erwartungen haushoch bertroffen, denn die Resonanz auf das Care People Gewinnspiel war enorm! Insgesamt beteiligten sich daran nahezu 2.800 Fachbesucher, was zur Folge hatte, dass der beraus beliebte Kaffeebecher bereits am zweiten Tag vergriffen war. (Fortsetzung auf Seite 3) www.care-people.com
  • 3. Newsletter Medizin & Pflege Ausgabe 14 Juli 2012 (Fortsetzung von Seite 2) Neben attrakti