frauenfelder post - märz 2013

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Märzausgabe 2013 Frauenfelder POST

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  • Ausgabe3Mrz2013

    Was in den letzten Monaten inunserem Kanton auf demPolitparkett geschehen ist,lsst aufhorchen. Da wird ein Stadtam-mann von einem Chefbeamten ffent-lich angeklagt und zumRcktritt aufge-fordert. Vier Gemeinderte fordernihrenGemeideammannberdieMedienauf, seinAmtniederzulegen. Sie knnensich eine weitere Zusammenarbeit mitihm nicht mehr vorstellen. Weder dievier Gemeinderte noch der Gemeinde-ammanndenken jedochaneinenvorzei-tigen Rcktritt. Eine versuchteMediati-on scheitert. Mitglieder einerSchulbehrde gebenffentlich bekannt,dass sie sicheineknftigeZusammenar-beit mit ihrer derzeitigen Prsidentinnichtmehr vorstellenknnen,wasdieseveranlasst, den sofortigen vorzeitigenRcktritt einzureichen. Es kann daher

    kaum verwundern, dass es immerschwierigerwird, gengend fhigeLeutefr ein ffentliches Amt zu gewinnen.Das sind nur einige Beispiele. Sie liessensich beliebig vermehren.

    Eigennutz vorGemeinwohlMeinungsverschiedenheiten innerhalbvon Behrden hat es immer gegeben.Diese wurden frher aber nicht vor-schnell nach aussen getragen. Mansuchte sie vorerst intern zu lsen. Nachaussen ist man solange wie mglich ge-schlossen alsKollegialbehrde aufgetre-ten. Heute unterliegen viele Politikerin-nen und Politiker vorschnell derVersuchung, alles an die ffentlichkeitzu tragen, um daraus persnlich polit-sches Kapital zu schlagen. Sie stellendamit einen mglichen Nutzen fr sichoder ihre Partei ber dasWohl derAllge-

    meinheit. Die Medien ihrerseits sindheute nur zu gerne bereit, angeblicheSkandlchen oder Skandale in der f-fentlichkeit breit zu schlagen.

    DemokratischesVerstndnisschwindet immermehr

    In der Sachpolitik sind leider hnlicheTendenzen festzustellen. So werdenbeispielsweise Projekte abgelehnt, nurum einem unliebsamen Politiker einsauszuwischen. IneinerDemokratie ist esjedoch wichtig, dass verschiedene fun-dierte Meinungen aufs Tapet gebrachtund sachlich gegeneinander abgewogenwerdenundwennntig einKompromissgesucht wird. Bei allem Bemhen mussdasGemeinwohl stets imAuge behaltenwerden. Partikularinteressenmssen inden Hintergrund treten. Politisierenheisst auchzuhrenundZugestndnissemachen, wenn es im Interesse der Allge-meinheit ist. Es scheint aber, dassgewis-se Politiker heute zunehmend damitbeschftigt sind, politische Gegner zudiskreditieren und reine Parteipolitikanstatt Sachpolitik zu betreiben. n

    VerludertunserePolitkultur?Nochbeiden letztenWahlenhabendiemeistenPolitikerdie

    GesprchskulturunterdenpolitischenKontrahentengelobt. InderZwischenzeithatsichdaspolitischeKlimamerklichabgekhlt.

    AloIs schWAGer

    Tumultegibtesbeiunsnochkeine,aberderTonistschrfergeworden. Bild:zVg

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  • Mrz 2013 POST Region Ausgabe 3 | 3

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    Frauenfeld

    FrackingbrauchtklareRegelungen

    Im Schweizer Untergrund werdenfrderbareErdgasreservenvermutet,die den Bedarf fr mehrere Jahr-zehntedeckenknnten.Das sinddurch-aus erfreuliche Perspektiven, sind wirdoch trotz Frderung alternativer Ener-gien noch auf Jahre hinaus auf fossileEnergietrger angewiesen.DieNutzungdieser inGesteinsschichteneingeschlos-senen Quellen wrde uns vom Auslandunabhngiger machen. Sie wrde auchumwelttechnisch Sinn machen, denndabei knnten die Produktions-Stan-dards selber festlegt und so sicherer ge-machtwerden.ZudemfielendieVerlustedurchTransportenergiemit zustzlicherCO2-Belastungweitgehendweg.

    KeineunmittelbareGefahrBei der Produktion von so genann-tem Schiefergas ist es in den USA,wo Fracking bereits zum Standardgehrt, verschiedentlich zu unakzep-tablen Verunreinigungen an der Ober-

    flche gekommen. Lokal wurde sogardas Trinkwasser kontaminiert. Wieder Frauenfelder Geothermie-SpezialistRoland Wyss auf Anfrage ausfhrte,knnen diese Probleme nicht direkt mitdemAufbrechendesGesteins inZusam-menhang stehen. Sie sind vielmehr aufunsorgfltige Frdermethoden und de-fekte Bohrungen zurckzufhren. DassRissbildungendurchFracking in grosserTiefe bis in den Grundwasserbereichauftreten und dieses verschmutzen, seiundenkbar, denn aus rein physikali-schen Grnden sei es unmglich, durcheinenSedimentstapel ausverschiedenenGesteinsschichten knstliche Risse zuerzeugen, die aus tausenden MeternTiefe bis an dieOberflche reichten.

    KontaminationennurdurchunsorgfltigesArbeitenmglichVerunreinigungen sind trotz sichererTechnik vorgekommen. Gemss Wysssind sie ausnahmslos auf unsauberes

    Arbeiten an der Oberflche oder auf un-dichteBohrungen (schlecht zementierteVerrohrungen) zurckzufhren. SolcheLecks knnten mit heutiger Technikverhindert oder repariert werden. DieTechnik habe man also durchaus imGriff. Verunreinigungen der Oberflchedurch Bohr- und Fracking-Flssigkeitwegen unsachgemsser Handhabung,unerlaubter Entsorgung und nachls-siger Operationen, aber auch durchindustrielle Prozesse, Landwirtschaftoder andere menschliche Aktivitten,knnen und mssen nach Wyss durchklare Vorgaben, Rahmenbedingungen,Standards, Kontrollen und Sanktionenverhindert werden. Grundwasserver-unreinigungen drfe es nicht geben.DemSchutzunseresTrinkwassers, sei esder Bodensee, dasThurtal Grundwasseroder andere Trinkwasserquellen, msseoberster Schutz eingerumt werden.Durch ein Fracking-Verbot wrde manauch die Geothermie gefhrden, dennsie arbeitet gemss Wyss mit hnlichenMethoden.

    Gesetz inVorbereitungWiederRegierungsrat in seinerAntwortauf eine einfache Frage von KantonsratJrgWiesli festhlt, knnendie aktuel-len Rechtsgrundlagen neuere Entwick-lungen wie die diskutierte Nutzung vonErdgas aus unkonventionellen Lager-stttenoderdieNutzungdergeothermi-schen Energie in grosser Tiefe nichtausreichend abdecken. Diese Lckenwill er bis 2015 mit einem Gesetz berdie Nutzung des (tiefen) Untergrundsabdecken. Ziel soll dabei nicht ein gene-relles Fracking-Verbot sein, sondern dieSicherstellung, dass bei der Erschlie-ssung von untertgig vorhandenenEnergieressourcen alle Sicherheitsbe-stimmungen und heute bekanntenMassnahmen angewendet werden, da-mit keine negativen Auswirkungen ein-treten. n

    ALOIS SCHWAGER

    Fracking ist indieSchlagzeilengeratenzuunrecht,wieFach-leute insFeld fhren,denndieaufgetretenenVerunreinigungenknntendurchklareRahmenbedingungenverhindertwerden.

    Liebe Leserinnen, liebe Leser

    Noch hlt derWinter die Natur fest im Griff.Doch die Erfahrung zeigt, dass mit dem Endeder Fasnacht das Tauwetter langsam Einzughlt. Frostig geht es zurzeit auch in politi-schen Gremien zu und her. Es ist zu hoffen,dass auch hier bald wieder Tauwetter einset-zen wird und der Frost (oder Frust) einem po-

    litischen Frhling Platz macht.

    Wer in den letzten Tagen ber Land gefahren oder noch besser marschiert ist, dem istsicher aufgefallen, dass dieWinzer bereits

    wieder emsig in den Rebbergen an der Arbeitsind, so auch unser Spezialgast, Urs Hausam-mannmit seiner Crew, der seit anfangs Jahrdie Verantwortung fr den Familienbetriebbernommen hat. Sie bereiten die Reben auf

    das Frhlingserwachen vor.

    Ein erlebnisreiches Frhlingserwachenwnscht Ihnen

    Alois SchwagerChefredaktor POST

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