frauenfelder post - april 2015

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Aprilausgabe 2015 der Frauenfelder POST

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  • Ausgabe4April2015

    Es war einmal ein guter Mensch.Er hatteMitleidmit denRaupen,die sich Stunde fr Stunde vor-wrts plagten. Mhselig kletterten siean Stengeln hoch, um ihr Fressen zusuchen. Sie hatten keine Ahnung vonder Sonne. Sie hatten noch nie einenRegenbogen in denWolken bestaunt.

    DerTod istnichtdasLetzteDer gute Mensch dachte: Wenn dieseRaupen wssten, was sie einmal seinwerden!Wennsie ahnten,was ihnenalsSchmetterling blhenwird! Sie wrdenganzanders leben. Siewren froherundzuversichtlicher. Sie wrden erkennen:Das Leben besteht nicht nur aus Fres-sen von morgens frh bis abends spt.Sie wrden erkennen: Der Tod ist nichtdas Letzte. So sagte der gute Menschzu den Raupen: Ihr werdet frei sein!Ihr werdet eure Schwerflligkeit ver-lieren! Ihr werdet mhelos fliegen und

    Blten finden! Und ihr werdet schnsein! Ihr werdet leuchten in allen Far-ben des Regenbogens. Aber die Rau-penverstandennichtsvondem,wasderguteMenschsagte. Siewarfeneinandernur vielsagende Blicke zu, tippten sichmit einem von ihren kurzen Stummel-fsschen an die Stirn und sagten: Derspinnt total. Regenbogen? Fliegen, wassoll denn das sein?

    IhrwerdeteuchverwandelnDasZuknftige liess sich inderRaupen-sprache einfach nicht ausdrcken. Dergute Mensch versuchte, Vergleiche zufinden: Es wird sein wie auf einem Feldvoll Karottenkraut. Und die Raupennickten und dachten nur ans Fressen.Noch einen letztenVersuchmachte dergute Mensch: Euer Puppensarg wirdnicht das Letzte sein. Ihr werdet euchber Nacht verwandeln. Euch werdenFlgel wachsen und ihr werdet leuch-

    ten wie Gold. Da sagten die Raupen:Geh endlich weg, du hltst uns vomFressen ab.

    Das istAuferstehungWenn wir an die Auferstehung von Je-sus Christus denken, dann geht es unswie den Raupen. Die Auferstehung istetwas, daswir unsnicht vorstellenkn-nen. Es gibt keine wissenschaftlichenBeweise dafr. Die Auferstehung istein Stck Himmel, das in die Erde hin-einreicht. Die Auferstehung ist etwas,das Gott tut. Und das, was Gott tut,das knnen wir Menschen nicht er-klren. Wir knnen uns nur dafrffnen, uns berhren lassen undstaunend feststellen, dass unser Lebenpltzlich in einem anderen Licht steht.Wenn wir wssten, was wir einmalsein werden! Wir wrden froher undzuversichtlicher leben.WirhttenmehrHoffnung. Wir wrden erkennen: DasLeben ist mehr als sich abmhen vonmorgens frh bis abends spt. Im LichtGottes verwandelt sich unser Lebenund blht auf schon hier und jetztund ber den Tod hinaus. Das ist Auf-erstehung. n

    Ihrwerdet verwandeltDieAuferstehungistetwas,daswirunsnichtvorstellenknnen.

    EsgibtkeinewissenschaftlichenBeweisedafr.DieAuferstehungisteinStckHimmel,das indieErdehineinreicht.

    THOMAS BACHOFNER, TECUM

    WenndieRaupenwssten,wassieeinmalseinwerden!... Bild: pixelio

    ColinEngeler,Erzenholz,will in den Motocross-Sport einsteigen. Waser und seine Eltern fr dieses Hobby alles aufsich nehmen, erfahren Sie auf S. 4

    DasUrteilderWeintesterWie hieb- und stichfest ist ein solches Urteil?Wer sind diese Tester? Auf was wird beson-ders geachtet? Und wie luft eine Beurtei-lung ab? Das erfahren Sie auf S. 15

    DieschnstenHasen ...kommen aus Frauenfeld! Noch bis Osternist bei Hirt im Rhyhof eine Ausstellung mitrund 150 Blechgiessformen fr Osterhasenaus vergangener Zeit zu bewundern. S. 22

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  • April 2015 POST Politique Ausgabe 4 | 3

    JedeViertelstundeeinBillettweg

    Die Hauptgrnde waren ber-hhte Geschwindigkeit undFahren in angetrunkenem Zu-stand. Das zeigen die Zahlen aus demAdministrativmassnahmenregister(Admas) des Bundesamts fr Strassen(Astra). Im 2014 wurden 2060 Fhrer-ausweisemehr entzogenals imVorjahr.Hauptgrnde wie 2013: berschreitender Hchstgeschwindigkeit und Al-kohol am Steuer. Die Billettentzgewegen zu schnellen Fahrens stiegenauf 29'971 (0,9%). Im Rekordjahr 2010waren es 35'427. Im 2014 also 15,4%weniger. Damit stellt sich die Frage,ob das die Lenkerinnen und Lenkerkriminalisierende Via-sicura-Gesetz,das vor wenigen Jahren am Stimmvolkvorbeigeschummelt wurde, berhaupteine prventive Wirkung hat. Manerinnert sich: Genau damit wurde vonden Politikerinnen und Politikern diedramatisch verschrfte Gesetzgebungbegrndet und durchgesetzt. Wie dieAdmas-Zahlen zeigen, ist die Anzahlder Administrativmassnahmen gegen

    alkoholisierte Lenkerinnen und Lenkerinsgesamtrcklufig.WhrenddieZahlder Ticketverluste (0,8 und mehrBlutalkohol) gar auf 15'781 oder um3,2% abnahm, stieg dagegen die Zahlder Verwarnungen (0,5 bis 0,79) auf6'287 oder um 2,8%. Ebenfalls einenAnstiegverzeichnetendiejenigenPerso-nen, die aufgrund der unerlaubten Ver-wendung von Handys, Navigationsge-rtenoderMultimediaanlagenwhrenddes Fahrens ihren Lappen abgebenmussten.10589Personenmusstendes-wegen letztes Jahr den Fhrerausweiszuhanden der Administrativbehrdendeponieren. Ein Plus von 3,7% gegen-ber dem Vorjahr. Die Anzahl Verwar-nungen nahm in dieser Kategorie um6,8% zu. Rund 60 Prozent der im Jahr2014ausgesprochenenAusweisentzgewaren von einem bis auf drei Monatebefristet. 24,8% der Billetts wurdenhingegen auf unbestimmte Zeit entzo-gen (20'875). Eine Zunahme um 7,5%.Die Zunahme der dauernd entzogenenFhrerscheine betrug 43,9%, wobei

    die Anzahl von 41 auf 49 Lenkerinnenoder Lenker diese hohe Prozentzahlrelativiert. Interessant ist beim Blickauf die Statistik in Bezug auf das Alterzum Zeitpunkt der WiderhandlungoderVerfgung.Nicht,wiemedienwirk-sam oft an die grosse Glocke gehngt,sind davon die Jungen betroffen. DieDeliktzahl der unter 20-Jhrigen sankseit 2009 von 5711 auf 4535 im 2014(20,6%). Diejenige der 20- bis 24-Jh-rigen von 13'408 auf 12'203 (9,0%)ebenfalls. Die erste Steigerung ist beiden 25- bis 29-Jhrigen auszumachen.Die Anzahl der Billettentzge stieg von10'693auf11079(+3,6%) leichtan,wasaber weniger als das Rekordjahr 2010(11'333 Flle) bedeutet. Bei den 30- bis39-Jhrigen stieg die Zahl von 15'985auf 17'482 (9,4%). Ein Plus von 24'062auf 27'532, oder von 14,4%, ist bei den40- bis 59-Jhrigen zu verzeichnen.Die Altersgruppe von 60 bis 70 Jahreund lter musste ebenfalls mit einerSteigerung von 6817 auf 11'296 Fllenregistriert werden (+65,7%). Die Zah-lenspielerei lsst damit die Frage offen,auf welche Altersgruppe die Via-sicura-Prvention zielt, wenn statistisch nichtmehraufdieJungengeschossenwerdenkann.Wobei die Definition jung ja auchnur einGummibegriff ist. n

    MARCELTRESCH

    2014mussten landesweit77759Leute ihrenLappenwegeneinesFehlverhaltensabgeben.Dassind2,7Prozentmehrals imVorjahr.Fraglich ist,obViasicuraberhauptprventivwirkt.

    ImmermehrMenschen,immer mehr Fahr-zeuge. Dennochsinkt die Zahl derToten undVerletz-ten (zum Glck)kontinuierlich. ImKanton Zrich wur-den im letzten

    Jahrzehnt jedes Jahr rund 10'000 Fahrzeugemehr registriert. Heute sind es 940000. Trotz-dem verzeichnete die Kantonspolizei 2014 mit30 Opfern die geringste Zahl der Verkehrsto-ten. Und auf Zrichs Strassen mit 13'066 Un-fllen vier Prozent weniger Ereignisse als imMittel der letzten fnf Jahre. Laut ZrcherKantonspolizei dank Prventionsarbeit, Sanie-rung der Unfallschwerpunkte, Sicherheit derAutos und strengerenVerkehrsgesetzen. WegenBlitzernundanderenDeliktenverloren77'759Personen ihrBillett. Bild zVg SHPol

    Liebe Leserin, lieber Leser

    DerWinter, der diese Saison seinemNamenwieder gerecht geworden ist, hat wohl endgl-tig dem Frhling Platz gemacht. Es beginnt

    berall zu spriessen, zu grnen und zu blhen.DieTiere spren den Frhling ebenfalls. In ihnenerwacht neue Lebenslust. DieVgel beginnenzu nisten, Frsche und Krten paaren sich in

    Weihern undTmpeln.Was vorher erstarrt war,erwacht zu neuer Lebensfreude. Ich hoffe, dass

    wirmit dieser Ausgabe etwas von diesemLebensgefhl vermitteln knnen.

    Besuchen Sie auch unsere Homepage:www.postmedien.ch. Angeregt durch eineTestumfrage, welche die Privatisierung der kan-tonalen Strassenverkehrsmter und eine Ausla-gerung ihrer Aufgaben an rtliche Garagen-betriebe fordert, mchtenwir wissen, was Sievon dieser Idee halten.Wir werden Sie ber die

    Ergebnisse auf dem Laufenden halten.

    Einen lustvollen Frhlingwnscht Ihnen

    Alois Schwager, Chefredaktor POST

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  • 4 | Ausgabe 4 Sport POST April 2015

    Motocross-SportFrhbt sich, ...

    Colin Engeler, Erzenholz beiFrauenfeld, ist einer der Ju-gendlichen, dendasMotocross-Fieber gepackt hat. Nach einemerfolgreichen Schnuppertraining beiChrisMckli in Schlatt hat er sich beimSchweizerischen Jugend-Motocross-Club SJMCC angemeldet. Zudem hatihmVater Roger Engeler einMotorradgeschenkt.

    DieTalentschmiedeAus dem 1981 als lokalem Verein inSchnenberg ZH gegrndeten JMCCist ein nationaler Club geworden, demheute rund150 lizenzierteFahrerinnenund Fahrer im Alter von fnf bis zwan-zig Jahren angehren. Diese bestreitenin vier verschiedenen Kategorien (50ccm Automatik, 65 ccm, 85 ccm und150 ccm) zehn bis 15 Rennen pro Jahr,die in einer eigenen Schweizermeister-

    schaft gewertet werden. Das Ziel desClubs ist es, die faszin