economics - volkswirtschaftslehre 1.1

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  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 1

    Volkswirtschaftslehre 1.1Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B.Eng. (Hons)

    Akademische ProgrammeBerufsbegleitende ProgrammeSeminareExecutive EducationFirmenprogramme & ServicesForschungInternationale Beratung

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 2

    Volkswirtschaft ISemesteraufbau:

    1. Semester: Inhalte: Kapitel im Studienwerk

    1. Vorlesung Grundfragen der Volkswirtschaft

    Wirtschaftsordnungen I

    4

    5.2 - 5.3.

    2. Vorlesung Wirtschaftsordnungen II

    Ziele der Wirtschaftspolitik

    5.5

    6

    3. Vorlesung Grundzge der Mikrokonomik I-Einfhrung und berblick-Haushaltstheorie

    7.2 7.3

    4. Vorlesung Grundzge der Mikrokonomik II-Unternehmenstheorie-Preisbildung auf Gtermrkten

    7.4 7.5

    5. Vorlesung Grundzge der Mikrokonomik III-Grundlagen der Wettbewerbspolitik-Arbeits- und Kapitalmrkte

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 3

    1. Vorlesung:

    Aufbau:

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):I.KnappheitsproblemII.WirtschaftssubjekteIII.WirtschaftsobjekteIV.Lsungsmglichkeiten des KnappheitsproblemsV.Politikfelder der Akteure der Wirtschaftspolitik

    Wirtschaftsordnungen I ( Studienwerk Kapitel 5.2 5.3):I.Grundprobleme jeder WirtschaftsgesellschaftII.Idealtypische Wirtschaftssysteme

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 4

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    I. Knappheitsproblem:

    Welches Gut, welche Gter ist/sind knapp ?

    Fazit: Die Menschen mssen, bevor sie ihren Bedarf an Gtern decken knnen, diese Gter erst in einemmhevollen Produktionsprozess aus Mitteln der Natur unter Einsatz von Arbeit, Maschinen und Energie ineinem verwendungsfhigen Zustand stand.

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 5

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    I. Knappheitsproblem:

    Gterproduktion/Gterknappheit:

    Vor dem Konsum steht:Produktion: - Herstellung und Bereitstellung von verwendungsfhigen Gtern.

    - Voraussetzung: - Zeit- Energie- Rohstoffe

    Fazit: Die Knappheit der Gter ist ein allgemeines und grundlegendes Phnomen menschlicher Existenz.

    Knappe Gter kann man nur verwenden, wenn man sie entweder selbst produziert oder bereit ist, einem anderenProduzenten eine Gegenleistung zu erbringen.

    - Tausch, (Ver-)Kauf von wirtschaftlichen Gtern- Voraussetzung: Wert der Gegenleistung o. Preis des Gutes- Formen des Preises: a) absoluter Preis

    b) relativer Preis- Bedeutung des Preises: Knappheitsindikator eines Gutes

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e

    Bedrfnis:- Wunsch, der durch eine subjektive Mangelempfindung entsteht.

    Bedarf: - objektivierter Ausdruck der Bedrfnisse, der geeignet ist, durch entsprechende Nachfrage auf Mrkten die Produktion von Gternzu veranlassen.

    Bedrfnisse allein (d.h. Bedarf ohne Kaufkraft) fhren noch nicht zur Gterproduktion.

    6

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    I. Knappheitsproblem:

    Bedrfnisse und Bedarf:

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

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    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    I. Knappheitsproblem:

    Wirtschaften:

    - bedeutet, das Problem der Gterknappheit rational und sozial zu lsen.- mildert Spannungsverhltnis zwischen den theoretisch unbegrenzten Bedrfnissen und praktisch begrenzten Produktionsmglichkeiten

    - ein geistig-intellektueller Prozess und ein praktisch-technischer Vorgang.- Wirtschaften: Entscheidungen ber knappe Gter treffen. (Sauermann, 1965)

    - Rationalprinzip:

    1. Alternativen erkennen

    2. Alternativen im Hinblick auf den Nutzen bewerten, d.h. eine Rangskala des Bedarfs aufstellen

    3. Entscheidung treffen

    4. Konsequenzen (Alternativ oder Opportunittskosten) erkennen

    - Alternativkosten entsprechen dem Verzicht auf den Nutzen der zweitbesten Alternative.

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 8

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    I. Knappheitsproblem:

    Wirtschaften:

    - Gesamtwirtschaftlich werden Alternativen zur Entscheidung gestellt:- Konsumgter oder Investitionsgter

    - privater oder ffentlicher Verbrauch

    - Einkommen oder Freizeit

    - allgemeinere Form des Alternativkostensatzes:

    - Das Alternativkostenkonzept ist ein allgemeines konomisches Denkprinzip, um die realen Konsequenzen von konomischenEntscheidungen, eben die Alternativkosten, eindeutig bestimmen zu knnen.

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  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 9

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    I. Knappheitsproblem:

    Wirtschaften:

    - ist auch ein sozialer Prozess- Gterproduktion ist in allen Wirtschaften durch Spezialisierung (Arbeitsteilung) gekennzeichnet.

    jedes Wirtschaftssubjekt ist von anderen Wirtschaftssubjekten abhngig

    - Wirtschaftliche Entscheidungen knnen nur mit anderen Wirtschaftssubjekten realisiert werden.- Gefahr: entgegenstehende Interessen

    - Wirtschaften erfordert:- geistige Fhigkeiten

    - krperliche Fhigkeiten

    - Kommunikation

    - Kooperationen mit anderen

    Gesellschaftlicher Prozess

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 10

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    II. Wirtschaftssubjekte:

    - sind autonome Entscheidungseinheiten im Wirtschaftsprozess- Die Wirtschaftstheorie unterstellt, dass Wirtschaftssubjekte stets nach dem Rationalprinzip handeln.- um natrliche oder juristische Personen

    Nach den Funktionen, die sie im Wirtschaftsprozess berwiegend wahrnehmen, werden die Wirtschaftssubjekte in Haushalte, Unternehmen undStaat eingeteilt:

    1. Haushalte:- besitzen die Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital.- bieten auf den Faktormrkten Faktorleistungen an und erzielen dadurch Faktoreinkommen.

    - Kauf von Konsumgtern oder sparen (nach Abzug der Zwangsabgaben- bilden in der Regel Geldvermgen- Unterscheidung: - private Haushalte

    - sonstige Institutionen ohne Erwerbscharakter (z. B. Verbnde, Vereine, Gewerkschaften, Stiftungen usw.)- verfolgen im allgemeinen das Ziel der Einkommens- und Nutzenmaximierung.

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 11

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    II. Wirtschaftssubjekte:

    2. Unternehmen:- privaten und ffentlichen Unternehmen setzen die Faktorleistungen im Produktionsprozess ein

    - Herstellung von Gter (Waren und Dienstleistungen)

    - Gewinnerzielung bei Verkauf der Gter- min.: Kostendeckung

    - Produktion von Konsum-, Investitionsgter, die der Erweiterung oder der Verbesserung der Produktionsprozesse dienen

    - Unternehmen bilden durch Investitionen Produktivvermgen.- Private Unternehmen verfolgen das Ziel der Gewinnmaximierung,

    - ffentliche Unternehmen das Ziel der Gewinnmaximierung, der Kostendeckung oder der Verlustminimierung.

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 12

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    II. Wirtschaftssubjekt:

    3. Staat- sind: die Gebietskrperschaften des Bundes, der Lnder und der Gemeinden sowie die Trger der Sozialversicherung

    - Einsatz von Faktorleistungen, um ffentliche Gter zu produzieren, die in der Regel ohne spezielles Entgelt abgegeben werden

    - Erhebung von Zwangsabgaben bei Unternehmen und Haushaltena) Finanzierung seiner Gterproduktionb) Einkommensumverteilung

    - verfolgt in der Regel das Ziel, dass Ausgaben und Einnahmen in jeder Periode bereinstimmen (Budgetausgleich).

    - Es knnen Zuordnungsschwierigkeiten entstehen.

    Dipl. Jur. Jan Nicolai Hennemann, B-Eng. (Hons)

  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 13

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    III. Wirtschaftsobjekte:

    - sind Gegenstand wirtschaftlicher Entscheidungen- Unterteilung in:

    - Gter- Produktionsfaktoren

    1. Gter:- knnen Waren oder Dienstleistungen sein

    - Waren: - bestehen aus stofflicher Materie- sind lager- und transportfhig- Herstellung und Verwendung von Waren knnen zeitlich und rumlich auseinander liegen

    - Dienstleistungen: - werden am Ort ihrer Herstellung auch verwendet- sind grundstzlich nicht lager- oder transportfhig- Herstellung und Verwendung liegen zeitlich und rumlich stets zusammen.

    - Arten:

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  • F r a n k f u r t S c h o o l . d e 14

    Grundfragen der Volkswirtschaft (Studienwerk Kapitel 4.2 - 4.6):

    III. Wirtschaftsobjekte:

    - Unterscheidung:

    - endgltigen Verwendungszweck:

    a) Konsumgter:- werden von den Haushalten verwendet- dienen dem persnlichen individuellen Gebrauch bzw. Verbrauch.- Alle Gter, die im Sektor Haushalte verwendet werden, bezeichnet man als Konsumgter.

    b) Investitionsgter:- Erhaltung, Erweiterung und/oder Verbesserung der Produktionsanlagen und einrichtungen- Sicherung / Verbesserung der Gterproduktion in knftigen Perioden- Investitionen setzen Konsumverzicht in der laufenden Periode voraus

    Dipl. Jur. Jan Nicolai He

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