die beziehung zwischen sport, medien und wirtschaft

Download Die Beziehung zwischen Sport, Medien und Wirtschaft

Post on 16-Jan-2016

27 views

Category:

Documents

0 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

Die Beziehung zwischen Sport, Medien und Wirtschaft. Wie sieht die Beziehung zwischen Medien, Wirtschaft und Sport aus? - PowerPoint PPT Presentation

TRANSCRIPT

  • Die Beziehung zwischen Sport, Medien und Wirtschaft

  • Wie sieht die Beziehung zwischen Medien, Wirtschaft und Sport aus?

    Die Wirtschaft sucht nach Mglichkeiten, ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung Bekanntheit zu verschaffen. Zu diesem Zweck benutzt sie den Sport, da er den Zugang zu einem breiten Publikum gewhrt. Um jedoch darauf aufmerksam zu machen, dass berhaupt fr das Produkt oder die Dienstleistung geworben wird braucht die Wirtschaft die Medien, die die Verbindung zum Zuschauer (wichtigster Multiplikator im TV / Einschaltquote ) herstellt.

  • Die Medien wiederum bentigen den Sport um hohe Einschaltquoten zu erreichen, was ihnen hhere Zahlungen der Wirtschaft, fr deren Werbeeinblendungen ( Spotpreise ) garantiert. Der Sport bentigt die Wirtschaft als Geldgeber, die durch zustzliche Einknfte diesen untersttzt. Die Medien werden zur Erregung ffentlicher Aufmerksamkeit bentigt, um den Sport bekannt und auch gleichzeitig fr die Wirtschaft attraktiv zu machen.

  • Alle drei Faktoren sind gleichermaen voneinander abhngig.

  • Der Kommerz im aktiven Laien-Sport

    Der Kommerz zeigt sich auch im aktiven Laien-Sport, also dem Sport, den Durchschnittsmenschen in ihrer Freizeit betreiben.

    Dabei ist das Anliegen der Wirtschaft der direkte Verkauf von Sportartikeln oder anderer Dienstleistungen, die in Zusammenhang mit der Ausbung einer Sportart stehen.

    Z.B. Sportausrstungen, Gerte oder Nahrungsmittel.

    Entsprechend gibt es fr die jeweiligen Motive des Sporttreibenden die entsprechenden Angebote. Fitnessstudios und private Trainingsgerte fr diejenigen, die ihren Krper formen wollen,

    Wintersportausrstungen fr die Spa-Klientel, Nordic-Walking; Fahrradfahren ist die richtige Option fr Menschen, die ihre Gesundheit verbessern wollen.

    Alle diese Sportarten bedrfen einer jeweils passenden Ausrstung, die auch vertrieben werden will.

  • Hier kommt die Wirtschaft hinzu, die ein reiches Angebot an Sportausrstung verschiedenster Preisklassen anbietet. Da fr die meisten Verbraucher Gesundheit und Spa an erster Stelle stehen, sind diese auch bereit, hhere Betrge in Sportartikel zu investieren. Neben den Sportgerten kommen in vielen Sportarten diverse andere Produkte hinzu, wie z.B. Schutzkleidung, elektronische Gerte, Taschen und Halterungen etc.

  • Show-Charakter von Sportveranstaltungen

    Heutzutage ist vielen potentiellen Zuschauern eine reine Sportveranstaltung nicht mehr interessant genug, um sie im Fernsehen oder live vor Ort mitzuverfolgen. Daher greift man auf andere Elemente zurck, wie Musik oder Gewinnspiele, um einerseits mglichst viele Sportfans, aber andererseits auch diejenigen, die weniger am Sport selbst, als an der Show, interessiert sind, zu gewinnen.

    Der Showcharakter ist von Stefan Raab z.B. perfektioniert worden. Regelmige Groevents, zur besten Sendezeit, bei denen eine der Randsportarten, wie z.B. Stockcar- Rennen, Turmspringen, Wokfahren (als Abwandlung von Bobfahren) oder als neuestes Projekt Parallelslalom, im Mittelpunkt stehen, haben sich beim Publikum bewhrt.

  • Auch die Tatsache, dass, mit nur wenigen Ausnahmen, keine "richtigen" Sportler im Sinne von Profisportlern, sondern Prominente daran teilnehmen, lsst den Aspekt Sport bei den Veranstaltungen in den Hintergrund rcken. Das Interesse der Wirtschaft wird deutlich, wenn man, neben den zahlreichen Werbeblcken in den Pausen, die Sponsoren, bzw. die Teamnamen, bei der "Stock Car Crash Challenge 2006" registriert:Neckermann.de, Pit-Stop, 9live, Napster und Burger King - um nur einige zu nennen.

  • Werbung im Sport

    Bei der Werbung mit und im Sport gibt es Unterschiede.Die direkteste Art der Werbung im Sport ist die Werbung mit Produkten rund um den Sport, also die Werbung der Sportindustrie. Hier wird demonstriert, dass das Produkt im Zusammenhang mit Spitzensportlern oder Spitzenmannschaften steht und dem Zuschauer wird anhand des Erfolges die Produktqualitt vorgefhrt.Dabei ist der Nutzen von Sportart zu Sportart verschieden. Je teurer die bentigte Ausrstung ist, desto mehr verdient der Hersteller daran und desto grer ist der Erls im Verhltnis zu den Werbeausgaben.

  • Bei Produkten und Dienstleistungen, die im eigentlichen Sinne nicht mit Sport zusammenhngen, ist ein weiterer Aspekt wichtig:Sport als Leitbild. Hier versucht der Werbende die positiven Eigenschaften des Sports, wie z.B. Gesundheit, Dynamik oder Aktivitt, auf das angebotene Produkt oder die angebotene Dienstleistung zu bertragen.

  • hnlich ist es auch bei der Werbung mit Sportlern aus dem Hochleistungsbereich. Auch hier wird das angebotene Produkt, bzw. die angebotene Dienstleistung, mit dem positiven Image des Sportlers verbunden.Es sind die absoluten Sportstars, die als Werbetrger fungieren, wie Steffi Graf fr Barilla oder Sebastian Schweinsteiger fr Bifi-Salami. Hierbei mssen immer Sportler und Produkt zusammenpassen.

    So stehen die oben genannte Sportler fr den Gesundheits- und Fitnessaspekt des Produktes, whrend eine Person aus dem Motorsport eher fr Dynamik und Nervenkitzel steht.

  • Daher liegt es nahe, dass ein Fuballstar weniger geeignet wre fr ein Auto zu werben, als ein Formel 1-Star. Bei junger Klientel muss auch die Wirkung des Idols mit einbezogen werden. Kinder, die oft als Traumberuf "Fuballstar" angeben, werden durch Verwendung von Sammelbildern oder -Karten ihrer Stars verstrkt angezogen und bevorzugen dann jene Produkte, die in Verbindung mit ihrem Idol stehen.

  • Die einfachste Form der Werbung mit Sport ist die direkte Ausnutzung der Medienaufmerksamkeit bei groen Veranstaltungen, wie Fuballspielen z.B. Hierbei muss es nicht zwingend einen Bezug zum Sport geben. Es werden ausschlielich Zeit und Ort des Geschehens genutzt . Dies kann eine einfache Bandenreklame sein oder die Werbespots im Fernsehen zwischen den Halbzeiten. Spitzenreiter ist in dieser Kategorie der Superbowl: 30 Sekunden Werbung kosten im Durchschnitt 2,5 Mill. Dollar. Jetzt zur Sponsorenwerbung:

  • Diese Form der Werbung ist vielseitig. Meist liegen langfristige Vertrge zwischen Sportler, bzw. dem Sportverein vor.

    Werbemanahmen knnen sein:Namen von Stadien, z.B. Allianz-Arena, Veltins-Arena, AOL-Arena etc., von Sportveranstaltungen, z.B. Porsche Grand Prix, oder von Vereinen und Teams, - im Radsport z.B. Team Deutsche Telekom, sowie Embleme und Logos der jeweiligen Sponsoren auf den Trikots und an den Banden. Als Gegenleistung beteiligen sich die Sponsoren an den Kosten fr die Veranstaltungen und den Verein.

  • Welche Sportarten sind involviert ?

  • Bei den Sportarten, die dauerhaft in den Medien etabliert sind wie Straenradrennsport (z.B. Tour de France), Boxen, Formel 1 oder Fuball spielen andere Faktoren eine Rolle.

    Interessant ist, das diese drei Sportarten jeweils einer anderen Kategorie zuzuordnen sind:

    Straenradrennsport reprsentiert den Radsport, Formel 1 den Motorsport, Boxen den Kampfsport und Fuball den Mannschaftssport.

    D.h., dass sich die ffentliche Aufmerksamkeit immer auf eine Sportart aus einer ganzen Gruppe von Sportarten konzentriert. Fr die Vermarktung ergibt sich daraus ein Vorteil: Kristallisieren sich aus einer groen Gruppe von Sportarten wenige heraus, mit denen man die Mehrheit aller Sportinteressierten erreichen kann, so muss man beispielsweise nur in diesen wenigen Sportarten fr sein Produkt werben.

  • Wie kommt es zu dieser Selektion der verschiedenen Sportarten?

    Dass in den Medien aus den verschiedenen Gruppen von Sportarten jeweils ein Vertreter prsent ist, lsst sich mit den verschiedenen Interessengebieten der Menschen erklren.

    Jemand, der sich fr Motoren, Autos o. . interessiert, tendiert vermutlich auch dazu, sich fr den Motorsport zu interessieren. Beim Boxen werden sicherlich viele Menschen von der sichtlichen Gewalt abgeschreckt; sie werden daher andere Sportarten vor Kampfsportarten bevorzugen.

  • Auch Gruppenzwang oder die bereits vorhandene Bekanntheit selbst, tragen zum kommerziellen Erfolg einer Sportart bei. Kinder werden von ihren Eltern hufiger in einer Fuballmannschaft angemeldet als in andere vergleichbaren Mannschaftssportarten wie Handball oder Basketball.

  • Was ist Kommerzialisierung ?

  • Unter Kommerzialisierung versteht man im Allgemeinen, dass konomische Interessen in einem Themengebiet, in diesem Fall im Bereich des Sports,

    gegenber den ursprnglichen, ideellen Vorstellungen an Gewichtung gewinnen.

  • Die Kommerzialisierung im Sport gilt als die hufigste Erscheinungsform dieses Phnomens.

    1.Dabei bezieht sich die Kommerzialisierung auf den Sportler, der durch das Erreichen sportlicher Leistungen Geld verdient und sich zum Ziel setzt, durch die Ausbung des Sportes Geld zu verdienen, so dass ein Sieg nur noch Mittel zum Zweck ist.

  • 2.Die Sportvereine, die sich firmenhnliche Strukturen aneignen und nach hohen Profiten streben, oder Einflsse der Wirtschaft, die den Sport fr die Vermarktung ihrer Interessen nutzt.

  • Anhand der Kostenentwicklung bei den bertragungsrechten der Olympischen Spiele wird deutlich, wie das wirtschaftliche Interesse an groen Sport-Events im Laufe der Jahre gestiegen ist.

  • Welche Sportarten sind involviert ?Auffallend ist, dass immer wieder die gleichen Sportarten auftauchen : Fuball, Formel 1, saisonal Leichtathletik.

    Daneben gibt es Modesportarten, deren Bekanntheit von begrenzter Dauer ist und wieder nachlsst.

    Bei letzteren ist meist ein bestimmtes Ereignis oder Person fr Aufkommen oder Abfall der Aufmerksamkeit, seitens der Medien definierbar. Beispielsweise Tennis, das durch die Siege von Boris Becker und Steffi Graf in den 90ern eine Tenniseuphorie auslste.

    Als sich diese Ausnahme

Recommended

View more >