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Informationen zur berufsbegleitenden Ausbildung zum / zur Erlebnispädagoge/-in des Centrums für Erlebnispädagogik am Volkersberg.

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  • BERUFSBEGLEITENDEAUSBILDUNG

    ERLEBNISPDAGOGE/-IN

  • 2Konzept Hintergrund und Leitgedanke: Raus aus dem Sumpf! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4Zielgruppe Entdecker: Entdeckergeist gesucht! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Erlebnispdagogik heit fr uns: Auf zu neuen Horizonten! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    Mehrwert & Nutzen: Land in Sicht! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Ausbildungsziele Sturmfest und entdeckungsfreudig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6Zulassungsvoraussetzungen: Wer kann an Bord? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

    Lehrgangsaufbau: Kompass und Logbuch

    Erlebnispdagoge/-in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8

    Ausbildungsschwerpunkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .> Schwerpunkt Kinder und Jugendliche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

    > Schwerpunkt Soziale Kompetenz & Teamentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

    > Schwerpunkt Naturerfahrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    Die Module: Unsere Reisestationen

    Zeitlicher Umfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

    Grundmodule Erlebnispdagogisches Denken und Handeln I und II . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

    Themenmodule > Natur pur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    > Kreative Koniktbearbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

    > Die Macht der Nacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

    INHALTSVERZEICHNIS

  • 3> Problemlse- und Kooperationsaufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

    > Wahrnehmung und Vertrauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

    > Spiritualitt, Mystik, Glaube . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

    > Simple Things . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

    > Trekking . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

    > Mobile (temporre) Seilaufbauten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

    > Notfallmanagement & Erste Hilfe outdoor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

    > Hochseilgarten-Trainerausbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

    Prfung und Zertifizierung: Die Feuertaufe

    Voraussetzungen und Zertizierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

    Die Lehrtrainer/-innen: Eure Lotsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

    Organisatorisches: Bereit zum Anheuern?

    Kosten und Vergnstigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

    Anmeldung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

    Anreise & Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

  • 4KONZEPT

    Hintergrund und Leitgedanke:Raus aus dem Sumpf!

    Unsere Gesellschaft steckt in einer Krise:Die Zeichen unserer Zeit, Konsum -haltung, Schnelllebigkeit, Leistungs -orientierung und vieles andere mehrfhren zu sozialer Entfremdung undexistenzieller Orientierungssuche desEinzelnen. Betroffen sind davon nichtnur junge Menschen, die mit allen an-gemessenen und unangemessenen Mitteln um Zuwendung und Halt kmp-fen. Betroffen sind auch jngere und ltere Erwachsene im Beruf, in ihrem privaten und ffentlichen Leben.

    Dieses Thema erfasst jeden und die Medien sind voll davon, aber konkretwirksame Hilfsmittel oder Handlungs-strategien sind rar. Vor allem Menschenmit pdagogischen Funktionen sind in Bedrngnis. Immer mehr Anforderun-gen werden auf sie geladen, trotz gleichbleibender Ressourcen, die dazu noch rasant veralten. Nicht nur Berufspda -gogen, sondern auch Jugendleiter oderEhrenamtliche in der Nachwuchsfrde-rung beklagen sich ber berforderungund suchen dringend nach Lsungen.

  • 5KONZEPT

    Zielgruppe Entdecker: Entdeckergeist gesucht!

    Diese Ausbildung richtet sich an Men-schen, die durch ihr pdagogisches Wirken dazu beitragen wollen, diesegesellschaftliche Krise zu berwinden.Gesucht werden Personen, die ihre vorhandenen Erfahrungen um ein Spektrum moderner Methoden und humorvoller Kniffe so erweitern mchten, dass sie in der Lage sind, erlebnispdgogische Angebote und Ak tivitten eigenstndig zu organi -sieren und durchzufhren.

    Erlebnispdagogik heit fr uns: Auf zu neuen Horizonten!

    Seit Jahren setzen wir auf erlebnisp -dagogische Prinzipien und Methoden in verschiedenen Feldern der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung undbilden darin Multiplikatoren aus.

    Gem dem Grundsatz, dass Erlebnisp-dagogik keine starre Lehre ist, sondernoffen fr Innovation und kreative Ver -nderung, haben wir durch kritischeAuseinandersetzung und fachliche Einflsse unserer Lehrtrainer1 einen ei -genen Ansatz von Erlebnispdagogikentwickelt. Erlebnispdagogik, wie wirsie leben und lehren, bedeutet:

    > Ressourcen von Personen und Teamsauf kreative Weise herausfordern,sichtbar machen und strken

    > Situationen und Kontexte schaffen frErlebnisse, die Persnlichkeitswachs-tum frdern

    > die Natur als Lehrerin und als Part-nerin wertschtzen

    > angemessene Herausforderungenschaffen, die kontrollierte Grenzer -fahrungen fr Krper und Psycheerlauben

    > In Krisensituationen kompetent agieren und reagieren

    > Gruppen und Einzelpersonen in ihrenEntwicklungsprozessen begleiten und bestrken

    > ganzheitliches Lernen auf derGrundlage christlich-humanistischer Werte wie Toleranz, Wertschtzung,Solidaritt und Bereitschaft zur Verantwortung

    1 Zur Verbesserung der Lesbarkeit wird die mnnliche

    Schreibweise gewhlt. Alle Leserinnen und Interessen-

    tinnen sind natrlich immer mit angesprochen.

    Wir danken fr Ihr Verstndnis.

  • 6Mehrwert & Nutzen: Land in Sicht!

    Aus der Erfahrung, dass oft das Einfachewirkt, haben wir eine Ausbildung kon -zipiert, die sich durch folgende Punkteauszeichnet:

    > neue Methoden in Kombination mit den Klassikern der Erlebnis pdagogik

    > sanfte Erlebnispdagogik mit Offen-heit fr aber Unabhngigkeit vonFachsportarten

    > maximale und direkte Anwendbarkeitzur Erleichterung Ihres Arbeitsalltags

    > effektvoller Einsatz einfachster Mittelund Lokalitten

    > hoher persnlicher Nutzwert durch in-dividuelle Schwerpunktlegung bei derWahl der Module

    > weiterfhrender Austausch und Netz-werkarbeit durch Lerntandems

    > Erstellen eigenen bungsmaterials inunserer Materialwerkstatt

    > Skripte mit Moderationsvorschlgen,Literaturlisten, rechtlichen Hinweisenu. v. a. Ntzlichem mehr

    > Fotodokumentation der Seminar -inhalte als Lernhilfe und zur persn-lichen Erinnerung

    > hohe Qualitt und stndige Ak -tualisierung der Lehrinhalte durch internationale Kooperation mit Wissenschaftlern und Hochschulen

    Ausbildungsziele: Sturmfestund entdeckungsfreudig

    Unsere Ausbildung vermittelt den Teil-nehmern bis zu ihrer Zertifizierungzum/zur Erlebnispdagogen/-in fol-gende Inhalte und Kompetenzen:

    > erlebnispdagogisches Grundlagen-und Hintergrundwissen

    > breites Repertoire an praktischen Me-thoden und bungen fr verschiedenePersonengruppen und Zielsetzungen

    > eigenstndiges Planen und Durch -fhren von komplexen erlebnisp -dagogischen Projekten

    > Handwerkszeug und Gedanken -modelle zur sensiblen Begleitung von intra- und interpersonalen Ent-wicklungsprozessen

    > verantwortungsvoller Umgang mitkrperlichen, psychischen und recht -lichen Grenzsituationen

    > gezielte Reflexion und Transfer in den Alltag der Teilnehmer

    > zielorientierte Auswertung von Akti -vitten und Veranstaltungen

    > transferuntersttzende Manahmen

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  • 7KONZEPT

    Zulassungsvoraussetzungen:Wer kann an Bord?

    > mehrjhrige pdagogische Vorer -fahrung oder Ausbildung

    > Mindestalter 21 Jahre > mind.