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Download Arbeitsjahr 2013 - Thomas-Morus- 2015-02-26آ  Tأ¤tigkeitsbericht 2013 . Die Thomas-Morus-Akademie Bensberg

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  • Thomas-Morus-Akademie Bensberg Overather Straße 51-53 51429 Bergisch Gladbach

    Arbeitsjahr 2013

    Telefon 0 22 04 - 40 84 72 Telefax 0 22 04 - 40 84 20

    akademie@tma-bensberg.de www.tma-bensberg.de

  • Arbeitsjahr 2013 Thomas-Morus-Akademie Bensberg Katholische Akademie im Erzbistum Köln Overather Straße 51-53, 51429 Bergisch Gladbach © 2014

    Titelbild: Anetta Küchler-Mocny, Grenzknoten, 240 x 190 cm (Ausschnitt aus dem Gemälde zyklus, neuteilig 240 x 960 cm), Öl auf Leinwand, 2010

    Redaktion: Elisabeth Bremekamp, Dr. Michael Hartlieb, Dr. Wolfgang Isenberg, Anne Pesch, Monika Weiß, Andreas Würbel

    Gestaltung/ Produktion: Thomas-Morus-Akademie Bensberg

  • Tätigkeitsbericht 2013 Die Thomas-Morus-Akademie Bensberg blickt auf zahlreiche Veranstaltungen zurück. An den insgesamt 270 Veranstaltungen der Akademie nahmen rund 12.000 Personen teil. Sei es bei Besinnungstagen, Akademie- und Gesprächsabenden, Soireen, Erkundungen, Ferienakademien, Kunstbegegnungen, Kultur-Dinner, Studienkonferenzen, Symposien o- der Offenen Akademietagungen. Detaillierte Teilnehmerzahlen zu diesem Ergebnis finden sich im Statistikteil dieses Berichts. Die folgenden Seiten dokumentieren die Veranstal- tungen und Aktivitäten der Thomas-Morus-Akademie im Arbeitsjahr 2013 und vermitteln einen differenzierten Blick auf die thematischen Akzente und Angebote. Allen, die die Akademie in vielfältiger Weise unterstützt und zum Gelingen des Pro- gramms beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt: den Kooperationspart- nern, den Gremien des Rechtsträgers (Vorstand und Mitgliederversammlung des Diöze- sanrates der Katholiken im Erzbistum Köln e.V.), den Zuschussgebern, den Kirchensteuer- zahlern, den Referentinnen und Referenten, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dr. Wolfgang Isenberg Akademiedirektor Inhalt Profil der Akademie ……………………………………………………………………….. 2

    Offene Akademietagungen, Studienkonferenzen und Workshops …………….. 3

    Erkundungen und Ferienakademien …………………………………………………..17

    Forum :PGR ………………………………………………………………………………… 27

    Jugendforum ………………………………………………………………………………. 15

    Arbeitsschwerpunkte und zusätzliche Aktivitäten der Referentinnen und Referenten …………………………………………………… 26

    Kooperationspartner …………………………………………………………………….. 32

    Statistik ……………………………………………………………………………………… 33

    Veröffentlichungen ……………………………………………………………………….. 36

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter …………………………………………………….. 34

    Die Arbeit der Akademie im Spiegel der Medien ………………………………… 35

    Arbeitsjahr 2013 | S e i t e | 1

  • Profil der Akademie

    Das Profil der Thomas-Morus-Akademie Bensberg hat sich auch im vergangenen Jahr weiter entwickelt. Neben den klassischen Perspektiven, Themen und Formaten, die durchaus immer noch eine Bedeutung haben, sind neue Tätigkeiten und Angebote getre- ten, die die Zielsetzungen und das Spektrum der Akademie deutlich erweitern. Neue Ver- anstaltungstypen wie dem Kulturdinner, der Bergischen Landpartie oder der Reisen in die Heimat wurden ins Programm aufgenommen. Ebenso sind neue Kooperationsformen, Dienstleistungen oder Tätigkeiten hinzugekommen, die sich allerdings nicht unmittelbar in Tagungsangeboten niederschlagen. Dazu zählen beispielsweise:  die Organisation der Geschäftsstelle der Gesellschaft Katholischer Publizisten

    (GKP) seit inzwischen zwölf Jahren. Rund 550 Publizisten und Journalisten gehö- ren der GKP an;

     die Realisierung von Exkursionen in die Geschichte um 1914 in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland anlässlich des Gedenkens an den Ersten Welt- kriegs und dem daraus resultierenden Themenjahr „1914 – Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“;

     mehrere Tagesexkursionen, die die Akademie in Zusammenarbeit mit dem Rheini- schen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz anbietet;

     unterschiedliche Auftragsarbeiten aus den Themenschwerpunkten Klosterkulturen sowie Tourismus und Religion, aus denen sich beispielsweise Beratungsleistungen, Vorträge oder Kooperationen ergeben.

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  • Offene Akademietagungen, Studienkonferenzen, Seminare und Workshops

    Theologie und Philosophie Dass die alten Fragen die stets aktuellen bleiben, trotzdem die Geschichte voranschreitet – dafür stehen die Veranstaltungen aus dem weiten Bereich der Theologie sinnbildlich ein. Rückblenden auf die Welt des Alten Testaments vermitteln anschaulich, dass religiö- ses Leben seit jeher starken Veränderungen unterworfen war, es aber niemals eine unhin- terfragte Norm religiöser Praxis gegeben hat. Zwar kennen wir Menschen wie Maria, die uns bis heute als Vorbilder dienen können – gerade in der Neuzeit wurden aber auch an- dere Vorbilder, andere Antworten für die stets angefragte Existenz des Menschen auf der Erde gesucht: etwa in den „Rätseln am Himmel“, den Sternen. Hat aber andererseits nicht auch Papst Franziskus das Zeug zu einem echten Vorbild, weil er Hoffnung schenkt? Und steht nicht sogar das neue Gotteslob für die Hoffnung ein, dass sich die christliche Geschichte entwickelt, sich neue Gebetspraxen und „Lieblingslieder“ finden lassen, ja fin- den müssen? Das Philosophieren ist kein passiver Akt, sondern eine allein dem Menschen vorbehal- tene, aktive und in Freiheit erfolgende Auseinandersetzung mit einem problematisierten Gegenstand. Philosophie kann natürlich im Elfenbeinturm betrieben werden, aber ihr vor- bestimmter Weg ist nach Hannah Arendt das „Praktisch“-werden des philosophisch be- dachten Gedankens, sei es in der Kritik oder im gesellschaftlichen Wirken des Einzelnen. Der Mensch kann nicht anders, als denkend seine Existenz und sein Handeln zu reflektie- ren. So gesehen erübrigt sich eigentlich die Frage, ob Menschen nur ein Gehirn haben, oder doch eher einen Geist: für das sich selbst thematisierende Ich ist das bloße Gehirn das hinreichende, aber nicht das ausreichende Fundament. In der Thematisierung des Ich in der Gemeinschaft mit anderen bilden sich dann die Werte, die der Gesellschaft ei- nen Sinn, einen Zweck und ein Ziel geben. Werte sind etwas, das gleichzeitig veränderbar ist und trotzdem strukturierend wirkt: darin liegt übrigens versteckt eine Aufgabe für die Akademie, nämlich durch Dialog, Gespräch und Erfahrungsangebote eine Wertbildung zu fördern, die zum weiteren Erfolg der Gesellschaft Voraussetzung ist. 139120 2. bis 3. Februar 2013 Gottes geflügelte Boten Engel. Eine Spurensuche in der Bibel Theologisches Seminar 131109 25. Februar 2013 Rätsel am Himmel Astronomie und Theologie im Gespräch Akademieabend 131120 11. bis 12. April 2013 Vom Kirchhof zum Aschenstreuplatz Zum Wandel der Bestattungskultur Studienkonferenz in Zusammenarbeit mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, Bonn

    139131 20. bis 21. April 2013 Geist oder Gehirn? Über die innere Freiheit des Menschen Philosophisches Seminar 132112 1. Juli 2013 „Ein starker Anfang“!? Die ersten 100 Tage Papst Franziskus. Eine Zwischenbilanz Gesprächsabend in Zusammenarbeit mit der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

    Arbeitsjahr 2013 | S e i t e | 3

  • 139215 26. bis 27. Oktober 2013 Mut zur Mitsprache. Die Welt mit ande- ren teilen Hannah Arendt: „Vita activa oder Vom tätigen Leben“. Philosophisches Seminar 139212 9. bis 10. November 2013 Von vielen Göttern zu einem Gott Religiöses Leben in vorbiblischer und biblischer Zeit – Ursprünge, Bilder und Wirkungen Theologisches Seminar 139211 30. November bis 1. Dezember 2013 „Gott“ Philosophisches Wochenende in Zusam- menarbeit mit der Universität zu Köln und dem Max-Ernst-Gymnasium, Brühl

    132132 4. Dezember 2013 Impulse für das Glaubensleben? Das neue Gotteslob Akademieabend 139218 7. bis 8. Dezember 2013 Der Wert der Werte Über Problematik, Sinn und Wandel der Rede von Werten Philosophisches Seminar

    Geistliche Erkundungen Geistliche Kontinuitäten und Umbrüche in Architektur und Gestaltung von Kirchbauten haben wieder die Geistlichen Erkundungen in Bonn und Köln erschlossen. Ein besonde- res Experiment war dabei die Dom-Nacht, die um 21.00 Uhr im Kölner Dom begann. Die späte Zeit hat die Besucherinnen und Besucher nicht abgehalten, sondern eher angezo- gen, in den Dom nach Köln zu kommen. Es war die nächtliche Stille, die ihre eigene spiri- tuelle Tiefe auszeichnet. Aber auch theologisch hat die Nacht im Leben der Kirche, im Kirchenjahr ihre besondere Bedeutung, wenn in der Osternacht das neue Feuer entzün- det wird und die Christen sich an die Nacht des Auszugs, an die Nacht der Befreiung aus Ägypten erinnern. Die Nacht ist so nicht nur eine Zeitansage, sondern sie ist auch ein Ort des Handeln Gottes an den Menschen, eine Zeit, in der das Geheimnis des Glaubens be- sonders erfahrbar wird. Texte und Musik zur Nacht machten den Dom an diesem Abend in besonderer Weise erlebbar. 135132 19. Februar 2013 Eine irdische Himmelsstadt St. Aposteln 135133 14. Mai 2013 Kon

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