altena chronik 2013 1 - altena | offizielle webseite ... des kulturrings altena, ... oktober –...

Download Altena Chronik 2013 1 - ALTENA | OFFIZIELLE WEBSEITE ... des Kulturrings Altena, ... Oktober – Bauhandwerker der Firma Hepelmann schalen das Tor- und Hauptgebude an der Lennestrae

Post on 10-May-2018

255 views

Category:

Documents

4 download

Embed Size (px)

TRANSCRIPT

  • ALTENA Stadtchronik

    2013

  • Meine erste Chronik, die ich fr die Stadt Altena schreibe die Chronik 2013, zusammengestellt zwei Jahre spter!

    Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser, als ich im August 2015 das Amt des Chronisten bernahm und auch mal einen Blick in die frheren Chroniken warf, wollte ich mich nicht damit abfinden, dass es eine Chro-nik 2013 nicht gab. 2013 das Jahr, in dem sich entscheidende Dinge fr den Burgaufzug abspielten! Schnell war fr mich klar, dass diese Chronik nachgeschrieben werden musste. Mir wurde allerdings gleich bewusst, dass man zwei Jahre spter nicht mehr am Puls des Geschehens ist. Durch eine Sammlung der Ausgaben des ALTENAER KREISBLATTES, dessen Re-daktion an dieser Stelle mein herzlichster Dank gilt, habe ich versucht, diese Chronik so vollstndig wie mglich zu gestalten. Ich bitte jedoch um Verstndnis, wenn einige Ereignisse nicht erwhnt oder nur am Rande gestreift werden. Ich gelobe Besserung

    Chronik der Stadt Altena (Westf.) 2013

    Gerd Klimpel

  • Inhalt

    Zentrales Stadtgeschehen 7 01 Erlebnisaufzug 7 02 Interkommunale Zusammenarbeit 11 03 Burg Altena 12

    Stadtentwicklung und Stadtumbau 13 01 Innenstadt 13 02 Interkommunaler Gewerbepark Rosmart 14 03 Nahversorgungszentrum Imra-Gelnde 15 04 Lenneroute 17 05 Bahnhof Altena / Lennepark 18 06 Lenneterrassen 20 07 Lennepromenade 20 08 Tourismus 20 09 Ortsteile 21 10 Stadtgebiet 24 11 Industriebrache Schwarzenstein 25

    Industrie und Wirtschaft 26 01 Unternehmen 26 02 Drahtmesse wire 29

    Handel, Gewerbe und Gastronomie 30 01 Einzelhandel, Gewerbe und Gastronomie 30 02 Geldinstitute 32

    Soziales 34 01 Jugend- und Familienhilfe 34 02 Kindergrten 34 03 Schulen 35 04 Flchtlingshilfe 41 05 Bauen, Sanieren und Wohnen 42

    Gesundheitswesen 45 01 Krankenhaus 45 02 Altenheime 46 03 rzte und Apotheken 46

    ffentliche Verwaltung 47 01 Stadtverwaltung 47 02 Ratsangelegenheiten 47 03 Ausschsse 51

    Politik 56 01 Wahlen 56 02 Parteien 57

    1

    2

    3

    4

    5

    6

    7

    8

  • Entsorgung / Versorgung 60 01 Stadtwerke / Abwasserwerk 60 02 Mark E / Enervie 61

    Polizei und Justiz 62 01 Polizei 62 02 Justiz 63

    Feuerwehr und Hilfsorganisationen 64 01 Feuerwehr 64 02 Hilfsorganisationen 68

    Vereine und Verbnde 72 01 Von A bis Z 72 02 Soziale Verbnde 75 03 Chor und Musik 76 04 Schtzen 79 05 Stdtepartnerschaften, Patenschaften, Freundschaften 81 06 Altenaer Stadtmarketing 82 07 Verein zur Frderung des brgerschaftl. Engagements 82

    Groveranstaltungen 84 01 Altenaer Weihnachtsmarkt 84 02 Altenaer Werbewoche AlWeWo 84 03 Altena eine Stadt erlebt das Mittelalter 85 04 Winterspektakulum 87 05 Schtzenfeste 87

    Kunst und Kultur 89 01 Einrichtungen 89 02 Veranstaltungen / Projekte / Aktionen 90 03 Ausstellungen 93 04 Kultur Vereine / Verbnde 94

    Sport 96 01 Sportsttten 96 02 Sportgeschehen 96 03 Sportvereine 97

    Religionsgemeinschaften 99

    01 Kirchliches Leben 99 02 Gemeinden 102

    Personalien 103

    01 Geburtstage 103 02 Ehejubilen 104 03 Sterbeflle 105 04 Ehrungen 106 05 Jubilen 107

    9

    10

    11

    12

    14

    15

    16

    17

    13

  • Statistik 108 01 Arbeitsmarkt 108 02 Einwohnerzahlen 108 03 Demografische Daten 109 04 Unflle 110

    Tageschronik 111 01 Januar 111 02 Februar 111 03 Mrz 112 04 April 112 05 Mai 112 06 Juni 113 07 Juli 114 08 August 114 09 September 115 10 Oktober 115 11 November 116 12 Dezember 117

    Geschichte 118 01 Historische Ereignisse 118

    Sachindex 119

    Personenindex 0

    18

    19

    20

  • 01 Erlebnisaufzug Baustelle Burgaufzuges Am 2. Januar lsst eine Sprengung im Aufzugstollen Fensterscheiben eines Nachbarhauses brechen. Die Nachbarn nahmen den Vorfall recht gelassen. Die Sprengmittelmenge ist von Anfang an unter dem gesetzlichen Limit geblieben und wird nun nochmals reduziert, damit sich so ein Vorfall nicht noch einmal ereignen kann. Schweres Gert fr den Bau des Burgaufzuges wird am 3., 7. und 8. Januar ber die Thomestrae zur Burg gebracht. Unter anderem wird ein Bohrkopf mit 1,40 Metern Durchmesser angeliefert, der fr eine Pilotbohrung zum Stollen hinunter genutzt wird. Der Schachtkranz ist bereits gemauert, fnf Meter geht es bereits in die Tiefe. Ab 14. Januar muss sich der Mega-Bohrer etwa 80 Meter tief durch die mrki-sche Grauwacke kmpfen. Der Bohrkopf misst jetzt etwa 30 Zentimeter im Durchmesser und stellt die Fhrungsbohrung her. Der Sprengbetrieb im Stollen kann am 18. Januar abgeschlossen werden. Nach dem Durchstich zum Stollen, der am 19. Januar um 5.30 Uhr gelingt, wird er unten gegen einen Bohrkopf mit 150 Zentimeter Durchmesser ausgetauscht, der dann im Arbeitsbetrieb nach oben gezogen wird und im unerwartet schnellen Tempo am Samstag, dem 27. Januar, ebenfalls um 5.30 Uhr, das Niveau des oberen Burghofes erreicht. Die-se Arbeiten werden rund eine Woche frher abgeschlossen als ursprnglich ge-plant. Seit dem 29. Januar wird die Bohrtechnik abgebaut und durch eine Ar-beitsbhne ersetzt, die in den Schacht herabgelassen werden kann, um diesen durch vorsichtige Sprengungen auf den endgltigen Querschnitt von 3 mal 3,60 Meter zu erweitern. Am 7. Februar besichtigen 30 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Zug Stadtmitte den Burgaufzugstollen. Stadtbrandinspektor Alexander Grass kommentiert diesen Besuch: Wir wollen, dass unsere Wehr den Stollen von Anfang an kennen lernt und etwaige Gefahrenbereiche schon im Vorhinein erkennen kann. Die Firma Deilmann-Haniel fhrt am 8. Februar Probesprengungen am Schacht durch; ab 11. Februar wird auf der Wulfsegge regelmig gesprengt. Das im Schacht herabfallende Gestein wird durch den Stollen entsorgt. Seismologische Gerte berwachen den bei den Sprengungen entstehenden Er-schtterungsgrad. 4. Mrz George B. Flumersfeld, Vorstandssprecher der in Kanada ansssigen Redpath-Gruppe, der auch die Firma Deilmann-Haniel angehrt, besucht in Begleitung der beiden Deilmann-Geschftsfhrer Jochen Greinacher und Dirk Thne die Aufzugbaustelle. 6. Mrz NRW-Stdtebauminister Michael Groschek legt zusammen mit Br-germeister Dr. Andreas Hollstein und Landrat Thomas Gemke symbolisch den

  • Grundstein fr das 220 Quadratmeter groe Empfangsgebude des Burgaufzu-ges. Der Dahler Fotograf Klaus Storch dokumentiert die Errichtung des Burgaufzu-ges in einzigartigen Bildern. Besondere Aufmerksamkeit erregt eine Reihe von Portraits, die die Mnner der Baustelle auf eindringliche Weise in ihrer Ar-beitskleidung und mit typischen Handwerksgerten zeigen. 16. Mrz Mit der letzten Sprengung um 16 Uhr wird die Schachtteufe fr den Aufzugschacht abgeschlossen. Der Schacht hat jetzt auf der ganzen Lnge den vollen Ausbruchsquerschnitt erhalten. Die Sprengarbeiten sind damit weitestgehend abgeschlossen, teilt Stadtplaner Roland Balkenhol mit. Es fehle nur noch die so genannte Unterfahrt fr den Aufzug, gewissermaen eine Grube im Fuboden. Die Firmen Feldhaus und Deilmann-Haniel liegen weiterhin voll im Zeitplan. 29. Mrz Stadtplaner Roland Balkenhol und Tiefbaufachmann Sebastian J-lich berzeugen sich vom Fortschritt der Arbeiten im Stollen. Prozessstufen zur endgltigen Fertigstellung sind zu sehen: Die Abdichtung, die Vorprofilierung, die Bewehrung und auch schon ein Teil der fertigen Sohle. 15. April Die Hochbauarbeiten fr das Empfangsgebude an der Lennestrae beginnen. 21. April Mehr als 1.000 Interessenten nutzen das Angebot, sich die interes-santeste Baustelle in weitem Umkreis anzuschauen. Weit ber 20 Fhrungen durch den Stollen werden durchgefhrt. Dr. Andreas Hollstein, Stadtplaner Ro-land Balkenhol und Gundula Schulze aus dem BM-Vorzimmer erlutern in ei-nem Fhrungs-Marathon den Besuchern den Stand der Bauarbeiten. 21. Mai Die Fledermaus, die den Grafen Dietrich demnchst auf seinen virtu-ellen Gngen durch den Aufzugstollen begleiten soll, braucht einen Namen. Die Cartoonistin Tanja Graumann erhielt den Auftrag, die Fledermaus zu zeichnen, am 21. Mai stellt sie gemeinsam mit Brgermeister Andreas Hollstein das Tierchen der ffentlichkeit vor. Die Fledermaus wird eine Art Maskottchen sein. Sie umflattert nicht nur die Aufzug-Besucher, sondern wird auch auf Facebook vertreten sein und eine Rolle auf der geplanten Homepage des Erlebnisaufzuges spielen. Dazu braucht sie aber einen Namen, erklrt Hollstein und appelliert an alle Mrker, entsprechende Vorschlge einzurei-chen. Ende Mai es wird eng auf der Aufzug-Baustelle. Neben der Firma Feldhaus ist jetzt auch die Hochbaufirma Hepelmann aus Schmallenberg vertreten, die das Empfangsgebude des Burgaufzuges errichtet. 05. Juni Die Fledermaus im Burgaufzug erhlt den Namen Burghard. In ei-nem Wettbewerb gingen 180 Namensvorschlge fr das Flattertier ein, das von Tanja Graumann, der Karikaturistin des Altenaer Kreisblattes, zum Leben er-

  • weckt wurde. Eine Jury aus Mitgliedern des Mrkischen Kreises, der Stadt Al-tena, des Kulturrings Altena, des Stadtmarketing-Vereins und des Sponsors Mark-E entscheidet sich fr den Namen Burghard. Die Fledermaus ist ab so-fort der Freund und Begleiter des Grafen Dietrich im Burgaufzug. Namensgeber von Burghard ist der Altenaer Hans Joachim Hepfner. 5. Juli Fr die Errichtung des Empfangsgebudes an der Lennestrae wird von der bauausfhrenden Firma Hepelmann ein 30-Meter-Kran aufgestellt. An der Spitze kann der Kran bis zu 1,1 Tonnen heben. Mit dem Aufbau des Krans werden gleichzeitig erste Vorarbeiten fr das Fundament und die Bodenplatte in Angriff genommen. Auch die bentigten Rohre wurden im Vorfeld verlegt. 8. Juli Der Stadtrat befasst sich mit Auftragsvergaben fr Film- und Tonauf-nahmen, Modellbau, Montage von Ausstellungselementen und Medientechnik. Der Burgaufzug soll nicht nur bequem sein, er soll auch erlebnisreich sein. Edutainment heit das auf Neudeutsch. Geplant