83 1 fertig

Download 83 1 Fertig

Post on 29-Dec-2015

29 views

Category:

Documents

7 download

Embed Size (px)

TRANSCRIPT

  • %xbib unb Wbaktiotr : crirl) i&rktI,3Rapskamp 7, fIlZeI. 0 5 0 6 9 - 6 6 3 6

    Die Familienkundlichen Nachrichten des Familienarchivs Recke1 erscheinen zwei-mal im Jahr in unregelmiger Folge . Alle Namenstrger des Namens Recke1 sowiederen Abkmmlinge werden gebeten, Beitrge, Fotos, Dokumente, Chroniken undBriefe aus der eigenen Familiengeschichte hereinzureichen. Die Original e werdennach Reproduktion auf jeden Fall wieder zurckgesandt. Als jhrlicher Unkosten-beitrag wird die Zahlung von D M 25,- -- auf das Postscheckkonto 91602-303 beimPostscheckamt Hannover auf den Namen Reckel, Nordstemmen erbeten. Bei m Familien-abonnement von mehreren Exemplaren ermigt sich der Unkostenbeitra g bei zweiExemplaren auf DM 40,--, bei drei auf DM 60,-- usw. Voraussetzung ist die Ver-sendung an eine Adresse. Spenden fr die nicht zu unterschtzende Arbeit desFamilienarchivs sind jederzeit herzlich willkommen.

    Mit der Herausgabe der Familienkundlichen Nachrichten des FamilienarchivsRecke1 soll versucht werden , den Ursprung des in Deutschland recht seltenenNamens zu ergrnden, die mgliche Verwandtschaft alle r Reckels nachzuweisenund nicht zuletzt den Familiensinn der Trger dieses Namens zu frdern.Da Familiengeschichte immer eingebunden ist in Orts-, Herrschafts- und Landes-geschichte , wollen wir versuchen, auch geschichtliche Aspekte in unsereFamilienkundlichen Nachrichten einflieen zu lassen, um auf diese Weise Ver-stndnis fr zurckliegende Zeitrum e , also fr Geschichte schlechthin zuwecken.

    VORWORT_--Liebe Cousinen und Cousins, liebe Namensvettern,

    recht lange hat es gedauert , bis der Plan, eine Familienzeitschrift fr alleReckels herauszugeben , in die Tatumgesetztwerden konnte. Da mute einmal eineentsprechende Schreibmaschine angeschafft werden, es folgte ein leistungsf-higer Kopierautomat , und dann muten erst einmal die vorliegenden Briefe,Berichte und Chroniken abgetippt werden.

    Doch nun ist es soweit, die erste Ausgabe liegt vor. Es sind auch eine MengeSeiten zusammengekommen. Ich glaube, auf eine professionelle Aufmachung undDrucklegung knnen wir vorerst verzichten , da die Kosten hierfr einfach zuhoch wren. Sollte es jedoch eines Tages erforderlich sein, die Auflage wesent-lich zu vergrern, knnen wir auch auf eine andere Technik umsteigen.Wenn auch die Wiedergabe der Fotos auf dem Kopierwege eine Einschrnkung desTonumfanges mit sich bringt, glaube ich doch, da die Erkennbarkeit bei diesempreisgnstigen Verfahren gegeben ist . Wenn man bedenkt, da die Rasterungeiner DI N A4-Seite allein DM 50,- - kostet, nicht zu reden von dem dann nocherforderlichen Druck, dann knnen wir un s ein derartiges Verfahren nur beigut gefllter Kasse leisten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Der Erfolg dieses Unternehmen s , eine Familienzeitschrift fr all e Reckelsherauszugeben, liegt im Wesentlichen in der Mitarbeit von Euch, liebe Cousinen,Cousins, andere Anverwandte und Namensvetter begrndet. Ich bitte Euch alle

  • recht herzlich, in Euern Unterlagen nachzusehen und mir Berichte, Chroniken,Briefe oder Fotos mit den dazugehrigen Texten zur Verffentlichung einzusenden.Und wenn es nur eine eigene Darstellung des in den zurckliegenden JahrzehntenErlebten ist. Wir wollen einander kennenlernen, und da sind auch persnlicheErlebnisse willkommen.Mein Problem, wie ich es mit der Anrede halten sollte, habe ich versucht, aufmeine Weise zu lsen; ich habe mir einfach vorgestellt, wir seien alle Mitein-ander verwandt, da fiel es mir denn auch nicht schwer, das familire Du fr dieAnrede zu verwenden. Wenn wir uns dann spter einmal auf einem Familientreffenkennenlernen sollten, wird un s das Du um s o leichter fallen.

    Euer Erich Recke1

    ALTESIE URKUNDLICHE ERWHNUNG EINES RECKEL IM JAHRE l585Die lteste urkundliche Erwhnung eines Recke1 finden wir in der sogenanntenCalenberger Musterungsrolle von 1585. Wir verdanken ihre Entstehung der Musterungdie Herzog Julius von Braunschweig und Lneburg in Verbindung mit der von ihm be-fohlenen Erbhuldigung halten lie . In dem kleinen Dorf Evensen in den Trogen (naheHardegsen bei Gttingen) wird zu dieser Zeit ein Hans Rekels verzeichnet, 30 Jahrealt, mit einem Federspie als Waffe . In einer anderen Urkunde fand ich ihn wieder,er wurde damals schon Recke1 geschrieben.Es besteht eine groe Wahrscheinlichkeit, da besagter Hans Recke1 der Stammvateraller Recke1 aus Ossenfeld/Klein Wiershausen bei Gttingen ist. Meine Forschungendarber sind jedoch noch nicht abgeschlossen . Ich werde Euch bei Gelegenheit mehrdarber berichten.

    E.R

    Lit. : Max Burchard 'Die Bevlkerung des Frstentum s Calenberg-Gttingen gegen Endedes 16. Jahrhunderts' , Degener Verlag, Leipzig 1935.

    DATENSCHUTZ UND FAMILIENFORSCHUNGDen Blttern fr Familienkunde und Familienpflege , herausgegeben vom Bund der Fami-lienverbnde e.V., entnehmen wir folgenden Artikel zum Thema Datenschutz, der aufeiner Stellungnahme der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbnde be-ruht (Band 6, Heft 5, 1982).

    Die Datenschutzgesetzgebung hat nicht den Zwec k , alle persnlichen Daten geheimzu-halten. Sie soll persnliche Daten , die in Dateien mittels Computer gespeichert werdenund jederzeit abgerufen werden knnen, sichern . Es handelt sich dabei weder um Ge--burtdaten, Heiratsdaten, Aufenthalt usw. , sondern um Ausknfte ber Kreditfhigkeit,Vorstrafen, Krankheiten, Schulden o. . Es gab eine Zahl einflureicher Personen, dieein Interesse hatten , da ihre Vergangenheit geheim gehalten wird. Da frher dieseAngaben nur durch mhselige Forschungen und aus Registern gezogen werden konnten, diean sich bereits geheim zu halten waren , bestand keine besondere Gefahr der Einsicht-nahme und Kenntnisnahme. Werden aber solche Daten in Dateien gespeichert, die aufKnopfdruck die Daten sofort freigeben, so bestand die Gefahr, da jeder, der zuflligan eine solche Datei ka m - und das konnte jeder Angestellte irgendeiner Einrichtun g -sich eine solche Auskunft beschaffen. Dafr wurde das Datenschutzgesetz vorbereitetund schlielich verkndet.

    Alles brige, was heute verbreitet und unter Datenschutz gestellt sein soll, beweistnur, welche Verwirrung auf diesem Gebiet entstanden ist . Diese Verwirrung wird nochdadurch geschrt, da Personen, die Ausknfte geben sollen, sich hinter dem Daten-schutzgesetz verschanze n , um die Arbeit nicht zu tun.

    Zunchst ist darauf hinzuweisen , da alle Daten von Vorfahren fr alle Nachfahrenzugnglich sind und vom Datenschutz nicht erfat werden knnen, wenn Nachfahren ent-weder selbst diese Daten suchen oder durch beauftragte Personen erforschen lassen.Auerdem sind alle Daten, die aus ffentlich-rechtlichen Grnden gespeichert werden mssen und den Status einer Person festhalten, wie etwa Geburt, Eltern, Heirat,Scheidung, Wiederverheiratung und Tod, nicht geschtzt . An diese Daten kann jederherankommen, der ein rechtliches Interesse daran hat.

  • FAMILIENFOTO UM 1900

    Das nebenstehende vergrerte Familienfoto ist eine Reproduktion eines Fotos,das ich vor 1 1/2 Jahren im Fotoalbum meines Vetters Hans-Hein z Reckel in Lnburg entdeckte . Es stellt in der Mitte sitzend Georg Justus Heinrich Recke1dar , Stammvater einer der beiden Gttinger Linien. Hinter ihm sein Sohn undVerfasser der Reckelschen Familienchronik , mit deren Nachdruck wir in dieserAusgabe beginnen : Friedrich Wilhelm Reckel . Rechts oben Helene Reckel, Tochtevon Friedrich Wilhelm, unten knieend mein Vate r Wilhelm Recke1 jun., Sohn vonFriedrich Wilhelm. Links oben sieht man August Wilhelm Friedrich Reckel , eineNeffen von Heinrich Reckel, den Begrnder der Berliner Linie, mit seiner Ehe-frau Elise Auguste Ann a Schefft.Das Foto wurde im Garten der Wendenstra e 5 in Gttingen aufgenommen: das Hauk a u f t e der in de r Mitt e sitzende Tischlermeister Heinrich Reckel 1864.E.R.

    e -

    r

    n

    s

  • -4-

    BERICHT VOM ERSTEN FAMILIENTREFFEN DER RECKELS IN TRIPPSTADT AM 3.1.1982 Wieviel Leute es waren, kann ich nicht genau sagen . An Erwachsenen mgen es so umdie 60 oder 70 gewesen sein , mit Kindern fehlte bestimmt nicht viel zum Hunderter.Die Anwesenden waren alle Nachkommen der 11 Trippstdter Geschwister. Die Leutevon Schwedelbach lernte ich mehr oder weniger zufllig kennen, das war aber alsich einen Monat nach dem Treffen einmal in Weilerbach war.Das Treffen hatte am Sonntag , den 3.1.1982 stattgefunden. Wir hatten vereinbart,da alle bis etwa 14.00 Uhr eintreffen sollten, und das waren sie auch.Nun ja, zuerst war es eine ungewohnte , aber auch herzliche Atmosphre, obwohl keineralle kannte . Man lernte sie eben kennen. Zuerst wurde sich mit jedem, der einem berden Weg lief unterhalten. Nach einer Stunde bat mich dann der Gastgeber-Heiner Reckel,der der Inhaber des Gasthofes 'Zum Schwan' ist - dieser Hof ist das Stammhaus derTrippstdter, stammt aber ursprnglich nicht aus dem Besitz der Reckel-Ahnen -,eine Ansprache zu halten . Jetzt halte mal 'ne Rede, wenn Du noch nicht einmal 17 bist!Zum Glck hatte ich die Stammtafel noch einmal im Groformat abgeschrieben: die hngteich dann an einen Wandbehang und erzhlte ein bichen von den Ahnen, soweit mit be-kannt , und von den verschiedenen Linien . Ich versuchte die einzelnen Leute vorzu-stellen; das war natrlich etwas kompliziert , da ich die meisten selber nur vomPapier her kannte . Dann haben wir die Sippen getrennt fotografiert. Soweit dieBilder etwas geworden sin d , werde ich sie auf dem nchsten Treffen zeigen.Nachdem unser ltester, der Willi Depper t , ein Gedicht vorgetragen hatte, kamen danndie Vortrge Schlag auf Schlag, meine Mutter z.B. erzhlte Geschichten, die sichfrher im 'Schwan abgespielt hatten , die sie nur vom Hrensagen kannte. Selbstver-stndlich wurden auch Witze erzhlt, Oswald hat wohl den besten gerissen, haben wirgelacht! Dann packte einer eine Gitarre aus , und Franz Anders und der Busfahrer -die Ingberter waren mit einem Bus gekommen (der nicht so dnn besetzt war) -Mitgliede