[ faszinierende projekte ] yas marina circuit abu dhabi abu dhabi das emirat abu dhabi hat rund 2,5

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  • [ F A S Z I N I E R E N D E P R O J E K T E ]

    Y a s M a r i n a C i r c u i t A b u D h a b i

    D

  • Abu Dhabi

    Das Emirat Abu Dhabi hat

    rund 2,5 Mio. Einwohner. Heute sind

    etwa 80% der Einwohner Gastarbeiter.

    Die Stadt Abu Dhabi ist die mit Abstand

    größte Stadt des Emirates.

    Abu Dhabi-City liegt

    auf einer 70 km großen Insel

    im Mangrovengürtel, die durch

    die Mussafa- und al-Maqtaa-Brücke

    mit dem Festland verbunden ist.

    Die Hauptinsel ist von einigen

    künstlich erweiterten oder

    neu aufgespülten Inseln umgeben,

    die zurzeit teilweise bebaut sind. IIn dieser Boomtown trifft Jahrhun- derte alte arabische Tradition auf mo-

    derne westliche Kultur. Noch im Jahre

    1960 lebten hier nur 4.000 Menschen,

    nahezu ausnahmslos Araber. Heute

    ist aus dem überschaubaren Dorf,

    in dem man einst vornehmlich mit

    der Perlenfischerei seinen Lebens-

    unterhalt verdiente, eine pulsierende

    Stadt mit knapp 1 Mio. Einwohnern

    aus aller Herren Länder geworden.

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    Charakteristisch für die Stadt am Per-

    sischen Golf sind arabische Elemente,

    die viele der architektonisch markan-

    ten Hochhäuser verzieren. Gleichzei-

    tig findet man aller Orten zahlreiche

    kleine Geschäfte. Sie sind keineswegs

    völlig von ultramodernen Shopping-

    malls verdrängt worden. Dazwischen

    führen neue, großzügig ausgebaute

    Straßen durch die Stadt auf der Halb-

    insel, die von fast jedem Platz einen

    Meeresblick bietet.

    Charakteristisch für die Stadt am Per

  • Auf der 2.500 ha großen, natürlichen Insel

    „Yas“ entstehen neben der Rennstrecke

    auch ein „Ferrari-Park“ mit eigenem Mu-

    seum und Theater sowie eine Dragster-

    Strecke, eine Fahrerschule, Kartbahnen,

    Dünenkurse, drei Golfanlagen, mehrere

    5-Sterne-Hotels, riesige Verkaufsflächen,

    Restaurants und Luxusimmobilien.

    Neues Motorsport-Highlight: Der Yas Marina Circuit

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    Megaprojekt „YAS ISLAND“

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    Der Yas Marina Circuit ist weltweit die erste

    Rennstrecke, bei der alle Tribünen überdacht sind.

    So können nicht nur die bis zu 50.000 Zuschauer,

    sondern auch Teams und Medienvertreter

    die Boliden beim Kampf um den Sieg von schattigen

    Plätzen aus verfolgen. Die beste Aussicht bleibt

    den VIPs vorbehalten: Sie können auf dem

    60 m hohen „Sun-Tower“ Platz nehmen, von

    wo aus sie die gesamte Strecke im Blick haben.

    Der 5,55 km lange Kurs ist

    mit insgesamt 20 Kurven äußerst

    abwechslungsreich gestaltet.

    Das Layout bietet einen Mix aus schnellen

    und langsamen Kurven. Auf der langen

    Geraden wird voraussichtlich

    eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h

    erreicht. Höhepunkt ist sicherlich der

    Abschnitt rund um den Yachthafen

    mit der Fahrt durch das Hotel.

    Legende:

    Sonne satt

    Racing boomt in Asien und Arabien. Grund

    genug für den Bau neuer Rennstrecken

    nach hohen Qualitätskriterien, die den An-

    sprüchen des modernen Motorsports ge-

    nügen. Nach Malaysia, China, Bahrain und

    der Türkei wurde im Herbst 2009 in Abu

    Dhabi eine weitere, top-moderne Grand-

    Prix-Strecke fertig gestellt.

    Der neue Parcours entstand nach Plänen

    des international bekannten, deutschen

    Rennstrecken-Architekten Hermann Tilke

    und führt durch das Zentrum der Insel „Yas“

    sowie über einen Hochgeschwindigkeitsab-

    schnitt und eine Passage entlang des Yacht-

    hafens, dessen Kulisse für „Monaco-Feeling“

    mitten in der Wüste sorgt. Auf anderen Ab-

    schnitten gibt es zahlreiche Kurven, in de-

    nen Überholmanöver reichlich Spannung

    bieten werden.

    Die neue Grand-Prix-Strecke

    ist Teil eines gigantischen

    40 Milliarden-Dollar-Projektes,

    mit dem Abu Dhabi sich als

    Urlaubsparadies etablieren will.

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    Neues Highlight im Rennkalender:

    DerYas Marina Circuit

    Start/Ziel

    Haupttribüne

    Boxen-Bereich

    Yas Marina Hotel

    Sun-Tower

    Yachtclub

    Gebäude Fahrerschule

    Dragster-Strecke

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  • 6 7

    Walzenzüge leisten Basisarbeit

    Wichtige Voraussetzung für eine perfekte As-

    phaltdecke ist ein ebener und gut verdichteter

    Unterbau. Damit die Qualität stimmt, haben die

    Bauunternehmungen in Abu Dhabi schon bei

    der Herstellung des Unterbaus und der Schot-

    terschichten auf Qualität von HAMM gesetzt.

    Schon zu Projektbeginn kamen die ersten

    HAMM-Walzen bei der Verdichtung des Unter-

    baus zum Einsatz. So entstand ein Planum aus

    gebrochenem Material und Sand mit einer be-

    eindruckenden Ausdehnung von 1,2 Mio. m².

    Darauf verarbeitete das Team der Bickhardt

    Bau AG, Generalunternehmer für die Straßen-

    bauarbeiten, in den folgenden Monaten rund

    2 Mio. Tonnen Schotter zu einer ungebunde-

    nen Tragschicht. Die mit Gradern planierte

    Schicht bekam durch die Verdichtungskraft

    der Walzenzüge von HAMM die gewünschte

    Festigkeit.

    Perfekter Unterbau für die Dragster

    Dragster-Racing, die hochexplosive Mischung

    aus Geschwindigkeit, Sport und Show lockt

    immer mehr Fans in die Motorsportarenen

    rund um den Globus. Je zwei PS-Giganten war-

    ten auf das Startsignal. Dann geht‘s von Null

    auf Hundert in weniger als einer Sekunde. Und

    nach einer Viertelmeile ist Schluss. Wer die

    größere Beschleunigung und das bessere Re-

    aktionsvermögen hatte, geht als Sieger aus

    dem Zweikampf hervor.

    für die Dragster

    Schicht bekam durch die Verdichtungskraft

    der Walzenzüge von HAMM die gewünschte

    Festigkeit.

    Perfekter Unterbau für die Dragster

    Perfekter Unterbau für die Dragster

    Künftig kommen nicht nur Freunde des klas-

    sischen Racings in Abu Dhabi auf ihre Kosten.

    Auch das Herz der Dragster-Fans wird höher

    schlagen. Auf der Halbinsel am Persischen Golf

    entstand eine nahezu fugenlose Beschleu-

    nigungsstrecke aus speziell hergestelltem

    Spannbeton. Hier können die großvolumigen

    Motoren mit einigen tausend PS Leistung so

    richtig aufdrehen, denn auf der perfekt ebe-

    nen Betondecke lassen sich die wahrlich „hei-

    ßen“ Öfen perfekt beschleunigen. Keine Fra-

    ge: Bei der Verdichtung des Planums setzte

    Bickhardt Bau auf VIO-Walzenzüge von HAMM.

  • 8 9

    In der Mischanlage überwachten Fachleute

    kontinuierlich die Herstellung des Asphalts.

    Zur selben Zeit verdichteten die Walzenfah-

    rer die hochwertigen Mischgüter. Vor allem

    in den engen Kurven punkteten die HAMM-

    Walzen mit der ausgezeichneten Sicht auf die

    Bandagenkante.

    Die High-Speed-Fahrten der aerodynamisch

    optimierten Formelwagen stellen maxi-

    male Anforderungen an den Grip und die

    Ebenheit der Asphaltfläche. Minimal waren

    dagegen die Toleranzen für den Einbau der

    Spezialasphalte. Deshalb gab es bei der Ma-

    schinentechnik keine Kompromisse. Bick-

    hardt Bau wählte die Nummer eins: Fertiger

    von Vögele und Walzen von HAMM.

    Die neuen 7 Tandemwalzen der HD-Serie,

    eine Tandemwalze der CompactLine und

    eine Gummiradwalze wurden schon im Mai

    2008 von Deutschland an den Persischen

    Golf verschifft. Ihr erster Job war der Ein-

    bau der Trag- und Binderschicht auf der

    Rennstrecke mit Ausrollzonen, Fahrerlager

    und Rettungswegen sowie sämtlichen Zu-

    fahrtsstraßen und Parkflächen. Insgesamt

    haben die Teams mit Maschinenbedienern

    aus Deutschland, Indien und Pakistan in Abu

    Dhabi aus 210.000 Tonnen Asphalt 750.000 m²

    Asphaltfläche gefertigt.

    Hochspannung gab es beim Einbau der As-

    phaltdeckschicht Anfang August. Weil zu

    dieser Jahreszeit tagsüber Temperaturen

    um 50°C herrschen, wurden die Arbeiten

    in die Nachtstunden verlegt. 5 Nächte lang

    zeigten die 3 Vögele-Fertiger und 7 HAMM-

    Walzen im Flutlicht der Rennstrecke, was

    in ihnen steckt. Beim Einbau „heiß an heiß“

    genügten 6 bis 7 Übergänge für die Verdich-

    tung und Versiegelung – teils mit Oszillation,

    teils statisch – bis die Qualität den hohen

    Anforderungen entsprach. Dabei legten

    die Asphaltspezialisten die Übergänge zwi-

    schen den Tagesabschnitten immer in eine

    Beschleunigungszone. So vermeiden sie

    Risse, die aufgrund der enormen Kräfte spä-

    ter in den Bremszonen entstehen könnten.

    Teamwork Maschinen aus

    der WIRTGEN Group damit die Qualität stimmt Teamwork

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    Oszillation: schneller, besser, wirtschaftlicher

    „Wegen der besseren Verdichtung setzen

    wir hier in Abu Dhabi auf Oszillationswal-

    zen“, erklärt Projektleiter